Maly zum 100.: Der neue Katalog des Bildungszentrums

MITTWOCH, 10. MäRZ 2021, BILDUNGSZENTRUM

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Und wer hätte das gedacht? Trotz Corona hat das Bildungszentrum in seinem aktuellen Katalog ein Programm zusammengestellt, das sich auf rund 300 Seiten ausbreitet. Klar, es ist nicht alles wie man es aus der “Normalität” kennt, aber dennoch. Im Katalog für März bis August findet ihr Veranstaltungen aus den Bereichen Gesellschaft und Kultur, Gesundheit, Beruf und Karriere, Sprachen, Grundbildung und Planetarium. Es ist das 100. Bestehensjahr dieser wichtigen Bildungseinrichtung. Herzlichen Glückwunsch mal dazu.

Was heißt erstmal nicht ganz wie normal? Das Bildungszentrum organisiert sein Programm in diesem Jahr so, dass man möglichst flexibel auf das aktuelle Infektionsgeschehen reagieren kann. Das heißt, neben Online- und Präsenzveranstaltungen findet ihr im Katalog sog. Flex-Kurse, die je nachdem so oder so stattfinden werden. Kurzfristiger ergänzte Angebote erscheinen auf der Homepage des BZ.

Während das Planetarium weiterhin geschlossen bleibt, sollen im BZ selbst sowie im südpunkt bereits ab 15.03. wieder Präsenzkurse stattfinden. Zumindest solange sich die Sieben-Tage-Inzidenz unter 100 hält. Das betrifft dann vor allem Angebote aus dem Weiterbildungs- und Sprachlern-Bereich. Neu im Programm ist das Paket “Und jetzt?”, das gezielt auf die aktuelle Krise reagiert und Menschen bei der beruflichen Neuorientierung unterstützt.

In einer ebenfalls neuen Reihe begegnen die Nürnberger*innen einem alten Bekannten wieder. Der sensationell beliebte Bürgermeister, von manchem wohl schmerzlich vermisst, Ulrich Maly, tritt im zweimonatlichen Rhythmus im Fabersaal vors sein Publikum. Um aktuelle Geschehenisse zu kommentieren und sich mit Gästen aus Politik, Wirtschaft, Medien auszutauschen, über dies und das. Erster Termin von Ansichten und Kommentare ist der 16.05.

Bereits im April startet die neue und monatliche Reihe zum Sachbuch des Monats. Die Bücher dienen dabei als Empfehlung und Vorlage, um einen Austausch über gesellschaftspolitische Themen in Gang zu setzen. Am 29.04. geht es um Alice Hasters: Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen, aber wissen sollten. Das Gespräch wird geleitet von Samira Kariuki, Studentin und Aktivistin beim ISD Nürnberg (ehemals Black Community Foundation). Am 20.05. ist dann die Geschichtsprofessorin Hedwig Richter zu Gast, die über ihr Buch Demokratie: Eine deutsche Affäre sprechen wird.

Daneben hilft das BZ natürlich auch ganz klassisch weiterhin beim Selbermachen. Sei es, weil man eine von über 30 Sprachen im Angebot lernen oder die eigenen Fähigkeiten in Sachen Zeichnen, Fotografieren, Schreiben, Musizieren, Theaterspielen erweitern möchte. Es gibt Kreativkurse, Sprachkurse, Gesundheitskurse, Bewegungskuse – und die auch gern an der frischen Luft. Das ganze gleichsam vielfältig für Kinder und Senior*innen.

Wichtiger Ausblick noch in Richtung Sommer: Der Termin für die texttage steht fest! Wenn alles gut läuft, mit viel Impfung und wenig Infektion, findet vom 25. bis 27.06. ein amtliches Literaturfestival in Nürnberg statt. Also: Drei Tage unterschiedlichster spannender, innovativer Literaturformate auf dem Gewerbemuseums- und auf dem Rosa-Luxemburg-Platz. Das Programm präsentiert in diesem Jahr vor allem die regionale Szene, in form klassischer Lesungen, Workshops, Gesprächsrunden und ganz anderem Zeug. Mehr über das Programm der texttage in Bälde hier bei uns. Denn, so viel kann man ja schon verraten: curt wird da massiv mitmischen.

Das Programm ist ab sofort im Buchhandel, im Einzelhandel, Tankstellen, den Häusern des BZ, der Stadtbibliothek Zentrum sowie in vielen weiteren städtischen Einrichtungen kostenfrei erhältlich. Nice.

BZ Nürnberg
Gewerbemuseumsplatz 1




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KULTUR.LOKAL.FüRTH. Am Abend des 23. August 1989 hielten sich rund zwei Millionen Menschen aus Estland, Lettland und Litauen an den Händen. Die Menschenkette reichte von der Nordküste Estlands bis in den Südosten Litauens, 600 Kilometer weit. Eine regimefeindliche Demonstration unter hohem persönlichen Risiko der Beteiligten. Bis spät in die Nacht sangen die Menschen gemeinsam alte Volkslieder, als singende Revolution ging der Protest in die Geschichte ein. Die Fürther Künstlerin Gesa Will bringt eine Vesammlung nach diesem Vorbild im Miniaturformat ins kultur.lokal.fürth: Miniaturmenschen aus Ton stehen für Freiheit und zivilen, friedlichen Widerstand. Nur ein Teil von Wills Ausstellung Die singende Revolution, die vom 08. bis 19.01. im kultur.lokal.fürth zu sehen ist. Eine Reihe an Kunstwerken ruft vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Gegenwart die Friedensbotschaften wieder in Erinnerung – und dass sich auch ohne Gewalt die Welt bewegen lässt. 

Zur Vernissage am 8. Januar, um 19 Uhr gibt es passend zum Titel der Ausstellung Gesang von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar lädt der Autor Leonhard F. Seidl   zu einer friedensbewegten Lesung. 

 
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