Quartiervorstellung #3: Der Jakobsmarkt

MITTWOCH, 1. DEZEMBER 2021, NüRNBERG

#CTZ, #Jakobsmarkt, #Quartiere, #Quartiervorstellung, #Steichele, #Zum Gulden Stern

Dass curt sich in Nürnberg ein wenig auskennt, wisst ihr ja. Wie schön für uns, dass wir hier in dieser Koop mit der Congress- & Tourismuszentrale Nürnberg, in der wir euch in den nächsten Ausgaben die Schönheit einiger Altstadtquartiere präsentieren, noch einiges lernen können. Bisher waren es der Weinmarkt und der Augustinerhof, nun ist der Jakobsmarkt dran.

Es folgen: Handwerkerhof, Burgviertel und Lorenzer Platz. Zu allen Quartieren gibt es viel zu berichten. Und wir fordern euch auf: Entdeckt Neues im Alten! Besucht die Quartiere und lasst euch überraschen, welche Perlen es dort gibt und wie wunderschön wir es hier haben, in unserer grandiosen Stadt!



Für uns curt-Reck*innen gehört es dazu, aufmerksam durch die Stadt zu ziehen, neue Spots zu sichten, genau hinzusehen, den Wandel zu beobachten. Mit der Kampagne der CTZ, die im Rahmen der Nürnberger City Werkstatt erarbeitet wurde, können wir alle die Nürnberger Altstadt noch besser erleben und entdecken.

Die hippen Content Creator Kristof und Lena, Geschwister aus Nürnberg, porträtieren die ausgesuchten Quartiere und bündeln ihre Fotos, Texte, Porträts, Stories in einem digitalen Quartiersguide. Dazu muss man lediglich vor Ort den QR-Code im Quartier scannen, sich Sound ins Ohr stöpseln oder Kopfhörer aufsetzen und den Geschichten lauschen, die uns durchs Quartier begleiten.

Einfacher gehen Stadterkundung und Flanieren wirklich nicht. Probiert es aus!

Der Jakobsmarkt der Nürnberger Altstadt, also das Gassengewirr südlich der Jakobskirche, ist von einem friedlichen Nebeneinander der Gegensätze geprägt: Hier Rotlicht, da gediegen-bürgerliche Wirtsstuben. Auch das, der Kontrast, gehört zum geliebten und eigenständigen Charakter dieser Stadt. Wenn wir in von Fleischeslust sprechen, denken wir natürlich an fränkisches Essen, an saftige Gänse und würzige Bratwürste. Letztere, also die Würste, verköstigt man hervorragend am Jakobsmarkt in einem Gebäude, das selbst eine Sehenswürdigkeit ist. Die Geschichte der Bratwurstküche Zum Gulden Stern in der Zirkelschmiedgasse geht bis ins Jahr 1419 zurück. Es handelt sich damit um nichts anderes als die älteste Bratwurstküche der Welt, sprich: in keinem anderen Gebäude wird so lange schon professionell Bratwurst zubereitet! Dieser Titel musste gegen Regensburg juristisch verteidigt werden. Dass die Küche Nürnberg erhalten blieb, ist aber eigentlich mehr dem Zufall als dem historischen Bewusstsein zu verdanken. Als der langjährige Betreiber Martin Hilleprandt († 2020) das Gebäude 1980 entdeckte, sollte es eigentlich abgerissen werden. Er begann, sich für die Geschichte des Hauses zu erwärmen, entdeckte die alten Bratwurst-Belege, erwarb das Haus und ließ es in Zusammenarbeit mit den Altstadtfreunden restaurieren. Es ist diesem unternehmerischen Engagement zu verdanken, dass wir heute in diesem sehr traditionellen Ambiente genießen können, umgeben von Ziegelsteinmauern, Messingtöpfen und dunklem Holz. Hilleprandt hatte für die Einrichtung tatsächlich Gegenstände bei Versteigerungen in ganz Deutschland eingesammelt. Im Zum Gulden Stern gibt es Original Nürnberger Röstla, roh auf den Rost, über brennendem Buchenholz gebraten. So, und nicht anders. Fancy Variationen sucht man auf der kleinen Karte vergeblich – die Bratwurstküche ist ihrem Ding treu geblieben, seit 1419.  

Nicht ganz so weit zurück geht die Geschichte des knapp 100 Meter entfernten Hotel und Weinrestaurant Steichele. Aber immerhin: Seit 1897 kehren Nürnberger*innen und Gäste hier ein, um fränkisch zu speisen und hochwertige Weine zu trinken. Und auch curt war hier schon - einmal, um mit Moonbootica exzessiv Weihnachtsgänse zu vertilgen, als gäbe es kein Morgen. Im Steichele wird regional und saisonal gekocht, das Fleisch stammt von Nürnberger Metzgern, das Gemüse aus dem Umland. Das ganze Konzept brachte dem Familienbetrieb einen begehrten Eintrag im Slow-Food-Genussführer ein. Jedoch pilgern die Leute nicht bloß wegen der Speisen ins Steichele. Unter dem Gebäude, im alten Luftschutzkeller, lagern zahllose hochwertige Weine. Und: Die Steicheles haben seit 1990 auch ihren eigenen Weinberg in der Pfalz. Für die richtige Weinbegleitung ist also immer gesorgt.

 

Aufruf an die Quartierserkunder*innen!

Sendet uns Tipps, Ideen, Geschichten, Bilder zum Quartier – per Mail an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst , Stichwort „JAKOBSMARKT“. Unter den  Einsender*innen vergeben wir Gutscheine von delikatESSEN aus dem Quartier Weinmarkt.


Die CTZ-Quartiere, supported by curt: ​

www.nuernberg.travel/stadtquartiere 

Web-App: quartiere-nuernberg.de/desktop




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