KULTURWERKSTATT AUF AEG. Berühmt wurde die Niederländerin Margaretha Geertruida Zelle durch exotische, verführerische Tänze, berüchtigt weil ihr während des erste Weltkriegs die Rolle einer Agentin für die Deutschen nachgesagt wurde, Deckname H 21. 1917 wurde sie hingerichtet, bis heute bleibt ihre Schuld jedoch umstritten. Als Mata Hari wurde Margaretha zum Mythos, zur Projektionsfläche und zum Symbol nicht nur für Verführung und Geheimnis, sondern auch für die Macht des Erzählens an sich. Die Choreografin Eva Borrmann und die Tanzwissenschaftlerin Dörte Kordzumdieke widmen sich diesem Mythos in der Lecture Performance Plan Mee: Salon Mata Hari in der Kulturwerkstatt auf AEG. Als Lecture Performance versteht man eine Aufführung an der Schnittstelle von Vortrag und theatraler Performance. Borrmann und Kordzumdieke bauen aus biografischen Fragmenten ein Porträt, das bewusst auch die Leerstellen der Überlieferung offenlegt. Im Fokus stehen Brüche, Widersprüche und das Unausgesprochene – jene Momente, in denen Biografie zur Behauptung und Interpretation zur Waffe wird. Premiere am Samstag, 10.01., 20 Uhr in der Kulturwerkstatt auf AEG

Weitere Termine:
11.01.2026, 19Uhr
24.01.2026, 20Uhr
25.01.2026, 19Uhr

Außerdem im Experimentiertheater der FAU in Erlangen: 
22.04.2026, 19Uhr                                   
23.04.2026, 19Uhr

Weitere Infos: www.planmee.de  >>
TREFF BLEIWEIß. Eines der außergewöhnlichsten Bücher auf unseren curt-Bücherstapeln im Jahr 2025 war sicherlich Schwellenangst von Eva Wünsch und Luisa Stömer: eine Kombination aus Sachtext, Erzählung und Illustrationen, die nach einem neuen, anderen Umgang mit Tod und Trauer sucht. Sehr zurecht wurde das Buch mit dem World Illustration Award ausgezeichnet. Am Freitag, 09.01., stellen Wünsch und Stömer ihr Buch im Treff Bleiweiß vor. Außerdem ist Patrick Winzer zu Gast, dey Auszüge aus dem Stück Exit – Sterben für Anfänger liest, das von seinem Bruder Wenzel Winzer am Staatstheater Nürnberg inszeniert wurde. Lisa Neher von der Buchhandlung Jakob moderiert den Abend und bringt eine Auswahl an thematisch passenden Büchern mit. Im Anschluss bleibt das Café Bleiweiß für Austausch und gemeinsames Weiterdenken geöffnet. 

Anmeldung sehr erwünscht, Restplätze an der Abendkasse.
Anmeldung per Mail (Personenanzahl & Name):
seniorentreffs@stadt.nuernberg.de

Eintritt auf Spendenbasis, Spendenempfehlung 5,00-10,00 €  >>
KULTUR.LOKAL.FüRTH. Am Abend des 23. August 1989 hielten sich rund zwei Millionen Menschen aus Estland, Lettland und Litauen an den Händen. Die Menschenkette reichte von der Nordküste Estlands bis in den Südosten Litauens, 600 Kilometer weit. Eine regimefeindliche Demonstration unter hohem persönlichen Risiko der Beteiligten. Bis spät in die Nacht sangen die Menschen gemeinsam alte Volkslieder, als singende Revolution ging der Protest in die Geschichte ein. Die Fürther Künstlerin Gesa Will bringt eine Vesammlung nach diesem Vorbild im Miniaturformat ins kultur.lokal.fürth: Miniaturmenschen aus Ton stehen für Freiheit und zivilen, friedlichen Widerstand. Nur ein Teil von Wills Ausstellung Die singende Revolution, die vom 08. bis 19.01. im kultur.lokal.fürth zu sehen ist. Eine Reihe an Kunstwerken ruft vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Gegenwart die Friedensbotschaften wieder in Erinnerung – und dass sich auch ohne Gewalt die Welt bewegen lässt. 

Zur Vernissage am 8. Januar, um 19 Uhr gibt es passend zum Titel der Ausstellung Gesang von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar lädt der Autor Leonhard F. Seidl   zu einer friedensbewegten Lesung. 

 
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20251201_BERG_Einhorn
20251201_Memorium
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