Marian Wild: Da sind wir wieder! LOCKED OUT ist Realität!

1. JUNI 2023 - 17. JUNI 2023, ST. EGIDIEN KIRCHE

#Ausstellung, #Dr. Marian Wild, #Locked out, #St. Egidien

Fast auf den Tag drei Jahre nach dem ersten LOCKED IN-Interview ist ein kleines Wunder geschehen: Das wahrscheinlich ungewöhnlichste und zauberhafteste Ausstellungsprojekt, das ich bisher machen durfte, ist final eröffnet worden – mit rund 1000 Besucher*innen allein in den ersten drei Tagen und inzwischen rund 2000 nach der ersten Woche. Wie bei jeder Ausstellung ist das, was man als Besucher*in beim Durchwandern sieht, nur die Spitze eines Eisbergs an Vorbereitung, Werkproduktion, Koordination und Kommunikation, aber die hätte mit all den wundervollen Beteiligten einfach nicht schöner sein können.

Es war ein Herzensprojekt, auf das wir alle gemeinsam richtig stolz sein können. Das Erfolgsrezept: Freiheit und Vertrauen. So wie ich allen 54 Künstler*innen problemlos vertrauen konnte, dass sie ihren Ausstellungsbeitrag im Griff haben, haben mir umgekehrt alle vertraut, dass ich ihn dann auch bestmöglich präsentiere. Das führte zu einer gewaltigen Freiheit, ich konnte die über 120 hochwertigen, völlig autonom entwickelten und mir anvertrauten Kunstwerke ohne jegliche Einflussnahme frei in den bildschönen Räumen der Egidienkirche kuratieren, unter den Augen des Kulturpfarrers Thomas Zeitler, ohne den es die Ausstellung nicht gäbe. Honorare gibt's auch für alle Beteiligten, dank der großzügigen Förderung der Stadt Nürnberg, des Kirchentags und der Egidienkirche; das muss guter Ton werden bei Kulturprojekten, denn freie, gute Kunst ist kein Hobby, sondern ein Auftrag, den uns unser Grundgesetz im Artikel 5 ausdrücklich als Baustein einer freien Gesellschaft erteilt. So sehe ich das jedenfalls. Was für ein Geschenk also, mit der professionellen Aufbauunterstützung von Max Hanisch (danke dir vielmals!) all diese starken Positionen in Beziehung setzen zu dürfen. Und was für ein Luxus, alle Beteiligten und ihre Philosophie über die Interviews bereits so lange gekannt zu haben. Drei Jahre Zeit zur intensiven Konzeption eines Projekts, in einer Zeit, in der das Nichtstunkönnen für die Kultur das größte Problem war, das war ein Rettung für mich persönlich, und eine einmalige Gelegenheit, der Nürnberger Kunstszene das zu sagen und zu zeigen, was ich schon lange denke: Ihr seid... nein, WIR SIND eine fantastische Kulturcommunity, die sich vor keiner größeren Stadt verstecken muss, nicht inhaltlich, nicht organisatorisch. Nürnbergs Kunst leuchtet aktuell an vielen Orten sehr hell!

___
curt: Locked Out
– die Kunstausstellung von curt
Noch bis 17.06.2023, kuratiert von Marian Wild
 




Twitter Facebook Google

#Ausstellung, #Dr. Marian Wild, #Locked out, #St. Egidien

Vielleicht auch interessant...

Kunst & Design  27.02.2026
MAXIMILIANSTRAßE. Schließfächer zu Kunsträumen! Das ist, ganz knapp zusammengefasst, das Prinzip der Modulgalerie, die seit 2021 an wechselnden Orten und sich stetig weiterentwickelnd, Kunstwerke in den öffentlichen Raum bringt. Nach dem Start in der Lorenzkirchenpassage ist die Modulgalerie mit ihren 70er-Jahre-Schließfächern vorübergehend in den U-Bahnhof Maxmilianstraße umgezogen. Am 27.02. eröffnet dort die dritte Ausstellungsrunde, diesmal in Zusammenarbeit mit der Idyllerei, der Künstler:innengruppe aus dem Kunstraum der Lebenshilfe, die in den vergangenen Jahren auch über die Grenzen Nürnbergs hinaus für Aufsehen gesorgt hat. Was frisst eigentlich ein Schachtelschatz? heißt die Idyllerei-Schau in der Modulgalerie. Erstmals haben kasia und Olaf Prusik-Lutz dafür die die inhaltliche und gestalterische Verantwortung an ein externes Team übergeben: bei Nadine Zenker, Lynn Ohrndorf und Elisabeth Popp haben die Werke kuratiert. Das besondere, spielerische Element der Kunst hinter den Schließfachtüren bleibt natürlich erhalten. Im Rahmen der Vernissage wird es unter dem Titel Von Krach und Musik eine performative Auseinandersetzung von Studierenden der Akademie der bildenden Künste zu sehen geben. Die Ausstellung läuft bis 26.06.   >>
Kultur  04.02.-21.02.2026
KAUFHOF. Der Weltacker auf einem entsiegelten Parkplatz am Westpark ist ein maximal anschauliches Bildungsprojekt: Auf 2.500 qm zeigt der Bluepingu e.V., was auf der Welt zu welchen Anteilen angebaut wird, um uns alle zu ernähren. Eigentlich müssten 2.000 qm pro Mensch reichen, warum das nicht so ist, wer noch alles auf dem Acker lebt und welche Folgen die industrielle Landwirtschaft für die Welt hat – auch das wird in diesem Rahmen alles beantwortet. Stichwort: Ernährungsgerechtigkeit. 
Vom 04.02. bis 21.02. zieht die Weltacker-Ausstellung in den ehemaligen Kaufhof, genauer: in den ehemaligen Tabakladen, Pfannenschmiedgasse 13. Sie spannt einen Bogen von globalen Ernährungsfragen über Landnutzung, Wasserverbrauch, Biodiversität und hin zu Verteilungs- und Geschlechtergerechtigkeit. Am 12.02., 19 Uhr, findet hier die international besetzte Podiumsveranstaltung Women* in Agriculture statt. Die Gäste aus Forschung und landwirtschaftlicher Praxis widmen sich Fragen von Geschlechterrollen und -gerechtigkeit im Kontext der Landwirtschaft. An allen Ausstellungssamstagen werden die Bildungsinhalte des Weltackers durch Impulsvorträge vertieft. Zur Sprache kommen folgende Themen: Gendergerechtigkeit in der Landwirtschaft (07.02.), Boden als Lebensgrundlage (14.02.) und Wasser als globale Ressource (21.02.).
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mittwoch bis Freitag 14–18 Uhr, Samstag 12–16:30 Uhr.  >>
KULTUR.LOKAL.FüRTH. Am Abend des 23. August 1989 hielten sich rund zwei Millionen Menschen aus Estland, Lettland und Litauen an den Händen. Die Menschenkette reichte von der Nordküste Estlands bis in den Südosten Litauens, 600 Kilometer weit. Eine regimefeindliche Demonstration unter hohem persönlichen Risiko der Beteiligten. Bis spät in die Nacht sangen die Menschen gemeinsam alte Volkslieder, als singende Revolution ging der Protest in die Geschichte ein. Die Fürther Künstlerin Gesa Will bringt eine Vesammlung nach diesem Vorbild im Miniaturformat ins kultur.lokal.fürth: Miniaturmenschen aus Ton stehen für Freiheit und zivilen, friedlichen Widerstand. Nur ein Teil von Wills Ausstellung Die singende Revolution, die vom 08. bis 19.01. im kultur.lokal.fürth zu sehen ist. Eine Reihe an Kunstwerken ruft vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Gegenwart die Friedensbotschaften wieder in Erinnerung – und dass sich auch ohne Gewalt die Welt bewegen lässt. 

Zur Vernissage am 8. Januar, um 19 Uhr gibt es passend zum Titel der Ausstellung Gesang von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar lädt der Autor Leonhard F. Seidl   zu einer friedensbewegten Lesung. 

 
   >>
20260402_Epic Escape
20260201_Pfuetze
20260104_curt_insta
2026041_Staatstheater
20260401_Geschichte-fuer-alle
20251201_Kaweco
20260201_VAG_Bleib_dabei
20260401_N-Ergie_Kultur
20260401_schauspiel_erlangen
20260212 Rote Bühne 25Jahre
20260201_Retterspitz
20260201_Kammermusik_Festival
20260304_akustika
20260201_BERG_WtF
20260101_Luminscene
No upcoming events found