ONLINE. Solange es Rassismus gibt, müssen wir darüber sprechen. In Nürnberg kümmert sich um diese wichtige Arbeit unter anderem der gemeinnützige Verein für Integrationsaufgaben we integrate. Dieser startet am 20.05. eine neue monatliche Podiumsdiskussion unter dem Titel Exit Racism, zunächst online, später dann an gut geeigneten Orten. Im Rahmen des Talks sollen Menschen jeglicher Couleur, Alters und Profession die Möglichkeit erhalten, über Rassismus zu sprechen, zu singen oder zu performen. Die Gäste finden eine Umgebung vor, in der sie safe sind, um sich tiefergehend über relevante Themen auszutauschen. Redebedarf besteht genug.

we talk about it: Exit Racism
20.05., 19 Uhr

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ONLINE . Uns allen fehlt die Kultur. Uns fehlen Menschen, die auf der Bühne was machen, Musik z.B., oder was vorlesen, uns fehlt das Sichaneinanderdrängen vor dieser Bühne und in der Bierschlange, der unfreiwillige Austausch von Unterarmschweiß. Was man dabei aber nicht vergessen darf: Wenn Veranstaltungen wegfallen oder reduziert werden, geht das nicht nur auf Kosten des Programms, sondern auch auf Kosten des sozialen Austausches, der bierseeligen Diskussion über Gott und die Welt im sogennanten vorpolitischen Raum. Auch das fehlt, massiv. Findet auch der Z-Bau und startet deshalb eine neue Reihe für Kommentar und Diskussion: Wie wir leben wollen. Online halt.  

Themen, die besprochen werden sollten, ob mit Bier und Kippe oder ohne, gibt es nämlich genug. Sie stapeln sich geradezu. Der Z-Bau hat deshalb Menschen, die etwas zu sagen haben, eingeladen, Kommentare zu schreiben, die dann über Z-Baus Facebook und Instagram gestreut werden. Von euch dürfen und sollen diese Kommentare freilich ebenfalls kommentiert werden. 
Radio Z bindet die Kommentare ebenfalls ins Programm ein, sodass man das auch hören statt lesen kann. 

Los geht’s am 30.10. mit dem Thema Verschwörungstheorien. Es kommentiert Vassili Golod, Journalist der ARD und Podcaster (Machiavelli – Rap & Politik).
Am 06.10. gehts weiter mit dem Thema Cancel Culture. Kommentar von Lucia Luciano und Gizem Adiyaman, DJs, Veranstalterinnen (hoe_mies), Podcasterinnen (Realitäter*innen).
Am 13.11. kommt das Thema Rassismus vor und auf deutschen Bühnen aufs Tableau. Darum kümmert sich Theaterregisseurin Anta Helene Recke.
Vorläufiger Abschluss der Reihe ist der 20.11. mit dem unumgänglichen Thema: Kultur in der Coronakrise. Prof. Dr. Susanne Keuchel kommentiert. Sie ist Präsidentin des Deutschen Kulturrats und Vorsitzende der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung.

Alle Infos: z-bau.com/wie-wir-leben-wollen   >>
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