Stadttheater Fürth: Heimat Istanbul
Von Fürth nach Istanbul hat man etwas über 2.000 Kilometer vor sich und eine Fahrtzeit im Auto von über 21 Stunden. Dann lieber die Stadt am Bosporus nach Fürth holen ins Stadttheater: Istanbul ist ein musikalischer Abend von Selen Kara, Torsten Kindermann und Akın Emanuel Sipal, der die Geschichten der Gastarbeiter:innen, die in Fürth heimisch geworden sind, sichtbar machen möchte. Dafür wird die Realität allerdings umgedreht, denn erzählt wird die Geschichte von Klaus Gruber, einem Fürther Arbeiter, der Anfang der 60er-Jahre in die Türkei auswandert. Dank seines Übersetzers und seiner Nachbarin kann er trotz aller Schwierigkeiten ankommen und spätestens als auch seine Frau Istanbul erreicht, stellt sich für Gruber die Frage: Heimat, wo ist das?
Premiere am 05.06. Abschluss am 13.06. mit fetter Hinterbühnen-Party im Anschluss: Sounds of Istanbul – Turkish Pop Night.
Auch ein großes Gastspiel steht noch im Kalender, denn am 1. und 2. Juli kommt das Berliner Ensemble mit einem Klassiker der deutschsprachigen Literatur: Felix Krull, Thomas Manns großer Hochstapler, Sohn eines bankrotten Schaumweinfabrikanten, der sich charmant und gewandt auf dem Parkett der feinen Gesellschaft bewegt. Krull ist eine geniale Figur, der es stets gelingt, das zu sein, was andere in ihm sehen wollen. Alexander Eisenach inszeniert ihn als genialen Influenzer. Ein großer Text über das blendende Künstlertum und eine Liebeserklärung an die fabulierende Literatur an sich.
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Stadttheater Fürth

















