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NIHRFF-Weekender 2018

DONNERSTAG, 4. OKTOBER 2018

#Film, #Filmhaus Kino, #Internationales Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte, #NIHRFF

Spannender als Marvel: Die Filme, die auf dem Internationale Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte (englisch abgekürzt NIHRFF) von 4. bis 7. Oktober gezeigt werden, gehen unter die Haut. Sie lassen die Seifenblase, in der wir leben, zumindest kurzzeitig zerplatzen und führen uns in Welten, deren Existenz uns bis dato nicht einmal bewusst war.

Da das eindrucksvolle Filmfest jedoch nur alle zwei Lenze stattfindet, soll nun der NIHRFF-Weekender helfen, die Wartezeit zu überbrücken. Gezeigt wird z.B. der Dokumentarfilm „Mr. Gay Syria“, in dem zwei Syrer an einem Schönheitswettbewerb für schwule Männer teilnehmen. Der Film „Tiefenschärfe“ beschäftigt sich mit den tödlichen Machenschaften der NSU in Nürnberg Anfang des 21. Jahrhunderts, wohingegen „Bild des Tages“ von Jo-Anne Velin die Folgen eines abgebrannten Flüchtlingheims in einem kleinen Dorf in Sachsen-Anhalt aufgreift. Die preisgekrönten Werke laufen im Original mit deutschen Untertiteln. Das Leben schreibt die besten Geschichten, also: anschauen!

Filmhauskino. Königstraße 93, Nbg.
www.nihrff.de/nihrff-weekender-2018

FILMHAUS
Königstr. 93
90402 Nürnberg

Mehr Infos zur Location »

NIHRFF-WEEKENDER
Donnerstag, 04.10.2018 // 18:00-00:00h

FILMHAUS
Königstr. 93
90402 Nürnberg
Tel.: 0911 2315823
Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
kubiss.de/kultur/info/kuf/Filmhaus/eingang.asp




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#Film, #Filmhaus Kino, #Internationales Nürnberger Filmfestival der Menschenrechte, #NIHRFF

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CASABLANCA. Es ist die Geschichte einer Überlebenden und einer großen Demokratin: Lillo Seibel-Emmerling kommt 1932 in Oberschlesien zur Welt. Das jüdische Mädchen überlebt den Krieg unter schlimmsten Bedinungen in Berlin. Ihr Vater ist unter anderem im Konzentrationslager Buchenwald gefangen, die Mutter kämpft ihn immer wieder frei. Viele Verwandte werden ermordet. Nach dem krieg studiert sie Psychologie, Pädagogik und Soziologie, beginnt als Lehrerin zu arbeiten und sich als Gewerkschafterin zu engagieren. 1966 wird sie als eine von ganz wenigen Frauen in den Bayerischen Landtag gewählt, später ins erste europäische Parlament. Sie ist alleinerziehende Mutter und berufstätig und dabei immer noch viel mehr. Ihren zweiten Mann, den Künstler Alfred Emmerling, lernt sie per Zeitungsannonce kennen, Kern ihres Gesuchs: "Bloß kein Nazi."

Die Medienwerkstatt Franken widmet dieser beeindruckenden Frau ein filmisches Porträt. Judith Dauwalter zeichnet ihren Weg nach und hat viele Weggefährt:innen getroffen. Sie ist mit Seibel-Emmerling aber auch an die wichtigen Lebensstationen in Oberschlesien und Straßburg gefahren. Entstanden ist eine Doku über eine bis ins hohe Alter umtriebige, aktive Frau, die ein mutmachendes Vorbild in Sachen Haltung ist.

Am Samstag, 01.11. um 17 Uhr findet im Casablanca Kino eine Preview stattIm Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit Lilo Seibel-Emmerling und den Filmschaffenden aus der Medienwerkstatt.
Tickets gibt’s hier.

Sendedatum: Sonntag, 2. November, um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) sowie um 19, 21 und 23 Uhr auf Franken Fernsehen (Kabel)

Wiederholung am 9. November zu den gleichen Sendezeiten
Livestream zu Sendezeiten: www.frankenfernsehen.tv/livestream
Ab Montag in der Mediathek: www.medienwerkstatt-franken.de/mediathek/

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KONGRESSHALLE. Die Kongresshalle bleibt für immer eine Immobilie, mit der es die Stadt nie leicht haben wird. Ein unvollendeter Nazibau, Fanal des Massenmords, Ruine, Gedenkort, Aufgabe: Aus dem Jahr 2021 stammt der Beschluss, diesen Ort zu einem Kulturort zu machen – mit Ateliers und Proberäumen und dem Interim des Staatstheaters. Eine Entscheidung, die auch immer wieder von komplexen Diskussionen begleitet wurde (die curt zusammen mit Stabsstellenleiter Hajo Wagner begleitete). Die Medienwerkstatt Franken hat sich dem Komplex zuletzt 2017 gewidmet, mit einem Porträt der Mieter:innen, die bereits da sind und waren, die Symphoniker zum Beispiel oder der Kanuverein, der sich gegen die städtische Kündigung wehrt. Was bedeuten die aktuellen Baumaßnahmen für die Menschen, die das Areal bisher genutzt haben? Was muss passieren, damit die freie Szene hier arbeiten kann? Und wie weit sind die Bauarbeiten? Der neue Film der Medienwerkstatt geht in vielen Gesprächen mit städtischen Vertreter:innen, Künstler:innen, Mieter:innen diesen Fragen nach. Zu sehen in der Mediathek: Vom Unding zum Kulturort – Perspektiven für das Kolosseum.  >>
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