MUZ CLUB. Das ist unsere Musik. Jugendliche haben ein großes Gespür für die Art von Kultur, der sie sich zugehörig fühlen. Die MUZ unterstützt dieses Bedürfnis und die Entwicklung eines ästhetischen Bewusstseins mit den Workshops im Rahmen des Shaolin Hip Hop Mobils. Wer älter als 12 Jahre ist und aus Gostenhof oder den angrenzenden Stadtteilen kommt, erhält hier die Möglichkeit, sich in Sachen Rap, Producing, Breakdance, Streetart und DJing auszuprobieren und weiterzubilden. Alles völlig kostenlos. Professionelle Workshopleiter*innen stellen die unterschiedlichen Genres von HipHop pop-up-mäßig auf den Schulhöfen vor und liefern ihren persönlichen Blick auf die weite Welt des HipHop.
Startschuss für das Projekt ist der 28. Mai, 15 bis 17 Uhr: Regionale Künstler*innen präsentieren die verschiedenen Genres des Hip-Hop und lassen die Jugendlichen selbst Hand anlegen.
Danach folgen Wöchentliche Workshops zu den verschiedenen Genres (Rap, Streetdance, Sprayen, Rap&Producing und DJing) unter Leitung professioneller Dozent*innen.
Und alle arbeiten auf den 1. Juli hin, an dem die erworbenen Fähigkeiten direkt auf eine der coolsten Bühnen der Stadt kommen: Abschluss-Jam im MUZClub!

Alle interessierten Jugendlichen sind herzlich eingeladen, sich bis 29. Mai zu den Workshops online anzumelden:
auf der Projekt-Homepage:
https://shaolinhiphopseason.com
oder per Mail an: praktikum@musikzentrale.com
Die Workshops finden in der Musikzentrale Nürnberg statt

Als Workshopleiterin im Bereich Rap konte übrigens Amariz gewonnen werden. Not bad, he.
Hier stand sie bereits auf der MUZClub-Bühne:



www.musikzentrale.com


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KUNSTVEREIN KOHLENHOF. Das Gefieder wächst. Was als Duo-Projekt von Kostia Rapoport und Vera Mohrs begann, die einfach nur jeden Tag einen Song schreiben wollten, wurde zu einem ausufernden Live-Musik-Projekt in unterschiedlichsten Besetzungen und mit Gast-Komponisten, zu einem Buch mit von den Songs inspirierten Kunstwerken und löst sich nun, wie es scheint, nahezu vollständig von seinen Erschaffern: Gefieder am 25. Mai im Kunstverein Kohlenhof ist ein Konzert, bei dem Kostia und Vera gar nicht mehr selber auf der Bühne stehen. Stattdessen a) Noras Mother Sings Again, die Bands der Sängerin Mascha Corman, die Eindrücke, Melodien und Texte aus den ursprünglichen Kompositionen weiterverarbeitet. Und b) Leppinski 2, Agnes Lepp und Filip Wiśniewski, Stimme und Gitarre, die neue Songs erarbeitet haben, die auf die Gefieder-Lieder antworten. Toll, spannend und schön, Gefieder ist eine Art Netz geworden. 

GEFIEDER
Mittwoch, 25. Mai 2022
20:00 Uhr
Galerie des Kunstvereins Kohlenhof
Grasersgasse 15/21
90402 Nürnberg
 
Eintritt
12,- € / 7,- € ermäßigt
Reservierungen über 0911 / 56 949 069 (Anrufbeantworter)
oder über kartenreservierung@metropolmusik.de  >>
STADTBIBLIOTHEK NüRNBERG. Was habt ihr in der Schule wohl gelesen? Goethe, klar, vielleicht noch Benn, Böll und Grass? Alles Dudes. Der Deutschunterricht und das Germanistikstudium aber auch die gegenwärtigen Verlagsvorschauen sind immer noch eine ziemlich pimmelige Veranstaltung. Die Autorin Nicole Seifert hat sich die Strukuren, die dazu führen, dass Literatur von Frauen weniger rezipiert wird, genau angesehen. Ihr 2021 erschienenes Buch trägt als Titel einen Begriff, den Seifert eigentlich abschaffen möchte: Frauen Literatur. Von Männerliteratur redet schließlich auch niemand. Ihre Analyse zeigt: Frauen werden selten von Männer rezensiert und wenn doch, geht es mehr um ihre äußere Erscheinung als um die literarische Qualität des Werks. Bei der Verlagssuche habe sie größere Hürden zu überwinden als ihre männlichen Kollegen. Weibliches Schreiben wurde jahrhundertelang abgewertet und trivialisiert.

In Nürnberg liest Nicole Seifert am Mittwoch, 18. Mai um 19.30 Uhr in der neuen Themenwelt der Stadtbibliothek Literatur ist weiblich. Die Veranstaltung wird moderiert von Lilly Ludwig von der Buchhandlung Jakob.

Alle Infos: Stadtbibliothek Nürnberg.  >>
DESI. Die Desi kümmert sich in Zusammenarbeit mit der Buchhandlung Jakob um die Förderung der lokalen Literatur. Lokal literarisch heißt die gemeinsame Lesereihe. Mit Nadine Zwingel kommt eine freie Texterin mit ihrem Buchdebüt. Desinteressefrese erzählt sequenzartig vom Aufwachsen zwischen Liebe und psychischer Misshandlung. Eine emotional widersprüchliche Kindheit und Jugend, die das spätere Erwachsensein zum Spießrutenlauf zwischen Depression, Selbsthass und Bindungsproblemen gestaltet und dabei dennoch auch ihr Gutes findet. Kein Easy-peasy-Wellness-Thema aber dafür im Sinne einer Enttabuisierung umso wichtiger.

Nadine Zwingel: Desinteressefresse + Musik
Do., 19.05., 20 Uhr, Desi.  >>
BERLIN. Letztes Jahr gewann der Nürnberg-Fürther Stadtkanalverein den renommierten Panter Preis der Berliner Tageszeitung taz. Ein großer Erfolg für Nürnberg und die Metropolregion! curt berichtete natürlich ausführlich, nicht nur, weil unser Theo da mitmischt, sondern auch, weil wir den NFSK eh super finden. Auch in diesem Jahr sucht die taz-Stiftung nach Projekten, die sich in herausragender Weise für Klima, soziale Gerechtigkeit und eine lebenswerte Zukunft für alle Menschen einsetzen. Konkretes Thema 2022: klima und Gerechtigkeit. Wir wissen: Es gibt in Nürnberg und Umgebung etliche wunderbare Initiativen, die alle diesen Preis verdient hätten. Woher wir das wissen? Weil wir euch kennen, ihr Schlingel. Deswegen bewerbt Euch zahlreich und selbstbewusst, damit der Panter womöglich ein zweites Mal in unsere Metropolregion geht!

Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 15. Mai 2022.

Hier geht's zum Bewerbungsformular:
taz.de/Klima-fuer-Gerechtigkeit/!119691/

Teilnahmebedingungen und genauer Ablauf:
taz.de/Teilnahmebedingungen-und-Prozedere/!5844454/

Weitere Infos:
taz.de/Panter-Preis/!p4207/   >>
EVANGELISCHE HOCHSCHULE. Michael Zeller war 2019 der erste Deutsche Autor, der von der ukrainischen Abteilung des Schriftstellerverbands PEN eingeladen wurde. Der in Breslau geborene und ehemals in der FAU dozierende Schrifsteller bereits die Ukraine bereits seit mehr als drei Jahrzehnten. 2021 erschien sein Buch über Nürnbergs Partnerstadt Charkiw. Die Kastanien von Charkiw ist eine Sammlung von Geschichten, die die Menschen vor Ort an Zeller herangetragen haben. Es ist mittlerweile auch in der Ukraine erschienen. Am Freitag, 12. Mai, 19 Uhr liest Zeller in der Evangelischen Hochschule Nürnberg. Im Anschluss ist Zeit für Austausch und Diskussion. Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg

Alle Infos: evhn.de  >>
LITERATURHAUS. Obwohl wohnhaft in den Niederlanden, ist Monika Peetz fester Bestandteil des Nürnberger Kulturlebens: Seit vielen Jahren ist die Schriftstellerin, Drehbuchautorin und Fernsehproduzentin Jurorin beim Nürnberger Autorenstipendium Drehbuch. Mit der Buchreihe Dienstagsfrauen gelang Peetz ab 2010 ein internationaler Bestseller, der, schließlich kommt die Autorin vom Fernsehen, natürlich auch verfilmt wurde. Auf Einladung des LiteraturClubs liest sie am Mittwoch, 11. Mai im Literaturhaus aus ihrem neusten Roman. Sommerschwestern handelt von vier radikal unterschiedlichen Schwestern, die der rätselhaften Einladung ihrer Mutter in die alte Heimat folgen: den Ferienort Bergen an der holländischen Küste. Was will die Muddi? Man weiß es nicht. Tatsächlich hütet sie ein aufregendes Geheimnis. 

Monika Peetz: Sommerschwestern, Literaturhaus Nürnberg, 11. Mai, 20 Uhr.
Eine Veranstaltung des LiteraturClub Nürnberg.  >>
KULTURWERKSTATT AUF AEG. Ein streitbarer, streitlustiger und kluger Autor kommt auf Einladung von Die Vielen in die Kulturwerkstatt auf AEG. Der Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad wurde als Sohn eines Imams in Ägypten geboren, als Student war er Mitglied der radikal-islamischen Muslimbrüder. Heute gehört er zu den schärfsten Kritikerin seiner damaligen Religion. Wegen Büchern wie Abschied vom Himmel oder Der islamische Faschismus wurde er von einem ägyptischen Salafisten mit einer Fatwa, einer Todesdrohung belegt. In Nürnberg liest Samad aus seinem aktuellen Werk, Schlacht der Identitäten: 20 Thesen zum Rassismus und wie wir ihm die Macht nehmen. Gespräch und Diskussion leitet Priscilla Hirschhausen. Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten.

Hamed Abdel-Samad. Di., 10.05., 19.30 Uhr.
Alle Infos: Kulturwerkstatt auf AEG.    >>
MUSEUM TUCHERSCHLOSS. Der 30. April ist bekanntlich nicht nur niederländischer Nationalfeiertag und Koninginnendag, sondern auch International Jazz Day. We houden van de koningin, aber wir lieben auch und wahrscheinlich noch mehr den Jazz. Deshalb feiern wir den 30. April 2020 nicht etwa in Den Haag oder Amsterdam sondern hierzulande im Hirsvogelsaal des Museum Tucherschloss. Jazz Context lädt anlässlich des Jazz Days Byron Wallen und Radek Szarek nach Nürnberg. Trompeter Wallen gilt als wegweisender Gegenwarts-Komponist und wurde zuletzt mehrfach für den Parliamentary Jazz Award nominiert. Er stand mit Künstler*innen wie Chaka Khan, George Benson und Eddie Henderson auf der Bühne. Ihm zur Seite steht der vielfach ausgezeichnete Professor für Schlagzeug an der Hochschule für Musik in Nürnberg, Radek Szarek. Den Abend im Hirsvogelsaal widmen die beiden einem der Größten in der Geschichte des Jazz, Thelonius Monk.

Reflecting With Thelonious Monk
30.04., 20 Uhr, Hirsvogelsaal, Museum Tucherschloss.  >>
VISCHERS KULTURLADEN. Entdeckungstour durch Johannis! Der Vischers Kulturladen schickt euch mit drei Begriffen auf die Reise durch den Stadtteil. Diese sollt ihr im Hinterkopf behalten, wenn ihr euch auf die Suche nach Fotomotiven macht. So viel sei verraten: Es wird grün. Nachhaltigkeit ist schließlich das Jahresthema der Kulturläden. Beim Fotomarathon geht es weniger um Schnelligkeit und Perfektion als um Kreativität und ein gutes Auge. Teilnehmen kann jede*r ab 18, der oder die was zum Knipsen hat, sei es das Handy oder die digitale Kamera. Bildbearbeitung ist nicht erlaubt. Die interessantesten Bilder des Marathons kommen am Ende auf die Instagram-Seite von Vischers Kulturladen und in eine Ausstellung. Hurra!  

Vischers Fotomarathon
30.04., 13.30 bis 16.30 Uhr

Anmeldung bis Mittwoch, 27. April 2022 unter vischers-kulturladen@stadt.nuernberg.de oder Tel.: 09 11 / 2 31 - 41 42.  >>
NORDKURVE. Poppig bis pop-artige Neonfarben, Spray-Ästhetik aus der Street-Art entlehnt, Abstraktion aus dem (Neo-)Expressionismus. Markus Prummer malt spontan und intuitiv und verwendet dabei unkonventionelle Techniken. All das schlägt sich in seinen geradezu energiegeladenen Bildern nieder, die ab 29. April in der Nordkurve zu sehen sind. Die Bilder seiner Reihe INFINITO beschäftigen sich mit der Frage nach verlorengegangener Zeit. Zwei Jahre sind dem Kulturort Nordkurve in der Rothenburger Straße quasi verlorengegangen, der mit dieser Ausstellung nun endlich wachgeküsst wird. Ab sofort freut sich die Nordkurve wieder über Menschen und Initiativen, die ihren Raum nutzen möchten. Der Showroom soll wieder wie in vorpandemischer Zeit eine Spielwiese und ein lebendiges Laboratorium für Kunst und Kommunikation sein. Reinschauen am Barfreitag von 20 bis 0 Uhr. Vernissage INFINITO 29.04., 19 Uhr.

Nordkurve
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ONLINE. Willy Brandt und Walter Rathenau, ja ja, schön und gut, aber was ist eigentlich mit den bedeutenden Frauen in Nürnbergs Stadtbild, auf Straßenschildern und Gedenktafeln? Viele von ihnen sind zu Unrecht vergessen worden, wie Aktivistinnen immer wieder beklagen. Die Medienwerkstatt Franken hat das zum Anlass genommen, um sich für ihre neuste Doku auf die Spuren von Frauen begeben, die Geschichte geschrieben haben. Die Historikerin Nadja Bennewitz führt die Filmemacher*innen durch die Stadt und erzählt von Nonnen, die Handschriften sammelten, von einer bedeutenden Ökologin, von Frauen, die sich für das Recht zu wählen, zu arbeiten und fair behandelt zu werden, eingesetzt haben.

Vom Kämpfen und Schaffen: Nürnbergerinnen zwischen Reformation und Frauenwahlrecht
läuft am So., 24.04., um 21 Uhr auf Franken Plus (Satellit) und um 19, 21 und 23 Uhr im Franken Fernsehen (Kabel).
Wiederholung: So., 01. Mai, gleiche Sendezeiten. Ab Mo., 25.04. in der Mediathek.

www.medienwerkstatt-franken.de  >>
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