NüRNBERG. Die Umwelt schützen, soziale Gerechtigkeit herstellen und dabei auch noch unseren Wohlstand bewahren – all das will die Agenda 21 das Aktionsprogramm der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung. Ist deshalb auch dreihundert Seiten dick diese Agenda. Damit weltweit etwas voran geht, braucht es Engagement auf lokaler Ebene. Das findet auch die Stadt Nürnberg bzw. das Referat für Umwelt und Gesundheit, das nachhaltige Projekte, die sich bis zum 31.01. bewerben, mit bis zu 2.000 Euro fördert. 
Wichtige Voraussetzungen: Das Projekt muss gemeinnützig sein und eben nachhaltig im ökologischen, ökonomischen oder sozialen Bereich. 

Alle Infos und den Antrag findet ihr HIER.  >>
INTERNET. Liebe Gemüter, haben Sie sich beruhigt? Wie gerne erinnern wir uns an den 28.10. zurück, nicht etwa wegen der gescheiterten Kulturhauptstadtsbewerbung (minedstens ärgerlich!), sondern wegen des Regenbogenpräludiums (mindestens erfreulich!). Eine Künstler*innengruppe malt die Zeppelintribüne bunt an und initiiert damit eine Debatte, die lange nachwirkt. Von den Debatten über die Reaktion der Stadt mal ganz abgesehen. In diesem Topf war einiges drin an Freude zuerst, dann Ärger und Frustration – aber eben auch Gehaltvolles, das in dieser Stadt und hinsichtliches dieses Geländes auf den Tisch muss. Künstlerinnen, Stadtgesellschaft, Stadt, ihr müsst reden. Die Akademie der bildenden Künste macht daher das einzig Richtige: Am 21.01. um 19 Uhr zeigt die AdbK die Podiumsdiskussion Mit Hochdruck ins Postludium. Auf dem digitalen Podium sitzen: Prof. Dr. Julia Lehner (Kulturbürgermeisterin Nürnberg), Prof. Josef Reindl (TH Nürnberg), Christoph Schäfer (Park Fiction, PlanBude Hamburg), Prof. Georg Winter (HBK Saar) und Dr. Mirjam Zadoff (Direktorin NS-Dokumentationszentrum München). 

Die Diskussion zum Nachschauen findet ihr hier: www.baulust.de/projekte/reichsparteitagsgelaende/postludium   >>
TIERGARTEN. Sie war eine Österreicherin, geboren im Juli 2002 in Salzburg. Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte Heidi das Pinselohrschwein in Franken dennoch keine. Im Jahr 2005 kam die quirlige Alpenländlerin in den Nürnberger Tiergarten, wo sich seither tausende Kinder und Erwachsene an ihr erfreuten. Sie wurde mit ihnen alt und älter – und war irgendwann Rekordhalterin: das mit Abstand älteste Pinselohrschwein im Erhaltungszuchtprogramm des Europäischen Zooverbands. Eine Schweinedame mit Ruhe und Erfahrung und immer noch großem Hunger aufs Leben und alles andere auch. Pinselohrschweine lieben Knollen und Früchte, sind aber generell aber Allesfreser. In der Wildnis kommen die auffällig gefärbten Vertreter der Familie der echten Schweine in West- und Zentralafrika vor, durchstreifen Wälder, Steppen und Savannen und sind dabei wenig wählerisch. Nur zu trocken sollte es nicht sein, man will sich ja noch suhlen können. Das wilde Pinselohrschwein zieht sich tagsüber in selbst gegrabene Mulden zurück und geht in der Dunkelheit auf Nahrungssuche. Mit 18 Jahren hatte Heidi längst ein Seniorinnenalter erreicht, aus Altersgründen musste sie am 04. Januar eingeschläfert werden. Danke für alles, Heidi, du warst zauberhaft, wir hoffen, du hattest ein famoses Schweineleben. 
Mit dem Tod von Heidi läuft die Haltung der Pinselohrschweine in Nürnberg aus. Künftig wird es im Tropenhaus Tiere aus Südostasien zu sehen geben, unter anderem der Schabrackentapir und der Hirscheber. 

Der Tiergarten ist momentan bis auf Weiteres geschlossen, nicht wegen Trauerfall, sondern wegen Corona. Online informieren kann man sich aber trotzdem: 
tiergarten.nuernberg.de   >>
RADIO Z. Wir müssen reden, auch im Jahr 2021. Unsere Gesellschaft hält am Jahresanfang schon wieder keine echte Gleichberechtigung bereit. Noch immer leiden Frauen und Queers unter misogynen und sexistischen Bildern, werden benachteiligt, ausgebeutet und ermordet. fembreaks strahlt kurze Beiträge zwischen das Alltagsprogramm von Radio Z aus, in denen Aktivist*innen, Künstler*innen, FLINT*s oder Schauspieler*innen zu Wort kommen. Die Beiträge sollen stören, aufklären und zum Nachdenken anregen.

Wie geht es Nürnberger Künstlerinnen während der Coronakrise? Welche feministischen Kämpfe sind immer noch nötig? Wie gestaltet sich die Lebensrealitäten von Frauen* im Caresektor? Was hat Sport mit Feminismus zu tun und wer hat eigentlich die Oramicstechnik erfunden? Diese und viele andere spannende, kämpferische aber auch unterhaltsame Themen erwarten euch.

Spielzeiten
Von Januar bis Juni 2021 laufen 24 "Hörsplitter" auf der UKW 95,8.
Zum Nachhören gibt es die Beiträge bei soundcloud oder auf Instagram.

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fembreak
Gefördert vom Fond Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien „Neustart Kultur“ und dem Referat für Familie, Bildung und Soziales der Stadt Nürnberg  >>
NüRNBERG. Jemand müsste mal eine statistische Erhebung machen, wie viel mehr Kurzgeschichten, Gedichte, Romane wohl entstanden sind, seit wir die ganze Zeit im Lockdown hocken. Was will man auch machen, außer sich in die unendlichen Hirnwelten zu flüchten. Es sollte also mehr als ausreichend Material in den Schubladen und Laptop-Ordnern geben, das nur darauf wartet, beim Preis für junge fränkische Literatur eingereicht zu werden. Der Wettbewerb wird zum 33. Mal von den Nürnberger Kulturläden ausgerichtet und gilt als das Jungautor*innen-Ding der Region, teilnahmeberechtigt sind alle zwischen 16 und 30, einzureichen, und zwar nur noch bis 31.01., sind prosaische oder lyrische Texte ohne thematische Einschränkung. Die 32. Ausgabe gewann Lisa Neher – HIER im curt-Interview.
Der curt findet es hervorragend, dass die Nürnberger Kulturläden schon so lange, mit so großer Selbstverständlichkeit und Herz die regionale Literaturszene anschubsen. Insgesamt werden wieder 1.500 Euro auf drei (manchmal vier) Preisträger*innen verteilt. Und weil wir das so hervorragend finden, ist der curt natürlich Medienpartner und schleust sogar einen der seinen in die Jury ein. Neben Reinhard “Lampe” Lamprecht sitzen und tagen dort: die Autorinnen Pauline Füg und Madeleine Weishaupt, die Lektorin Marion Voigt, die Übersetzerin Ariane Böckler, der Journalisten und Lyriker Thomas Heinold (Nürnberger Zeitung), und Buchhändler Steffen Beutel (Buchhandlung am Kopernikusplatz).

Alle Informationen zur Bewerbung findet ihr hier:
www.kultur-nord.org/litpreis.html  >>
NüRNBERG. Klar, auch für Nürnberg Pop, das angesagte Indie-Innenstadt-Festival, war 2020 ein mittelgutes Jahr. Die Jungs haben die Herausforderung aber ziemlich gewuppt und eine reduzierte Version ihres Festivals plus Online-Bespaßung hingezaubert. Im kommenden Jahr soll das, logisch, komplett anders werden. Jetzt gibt es einen Termin: Nürnberg Pop findet am 08. und 09. Oktober 2021 statt. Passt uns jetzt erstmal gut in den Kram, haben wir noch nix vor. Bis es soweit ist, gibt es bereits zwei feine Möglichkeiten, euer Lieblingsfestival zu unterstützen. Zum einen, indem ihr euch im Shop austobt und das Weihnachtsgeld in Shirts investiert – momentan zum Sonderpreis, drei NbgPop-Shirts 25 Euro. Zum anderen bietet das Nürnberg Pop ab sofort die Supporttickets im Ticketshop an. Das Festival ist zu einem großen Teil sponsoringfinanziert. Wegen der Krise müssen einige Partner von dieser Zusammenarbeit zurücktreten. In diese Rolle schlüpft jetzt ihr und verschafft damit einem der wichtigsten Livemusik- und Szeneevents der Stadt ein bisschen Planungssicherheit in windigen Zeiten.  

nuernberg-pop.com   >>
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