NEWSTICKER

Suchaufruf: Das Spielzeugmuseum stellt euch aus

FREITAG, 5. FEBRUAR 2021, SPIELZEUGMUSEUM

#Ausstellung, #Fotos, #Spielen, #Spielzeugmuseum, #Suchaufruf

Neue Idee für Freizeitgestaltung im Lockdown: Holt mal, wenn es sie gibt, alte Fotoalben raus oder durchforstet die digitalen Archive. Oder ruft bei euren Eltern und Großeltern an, was bei denen im Schrank so vor sich hinstaubt. Das macht zum einen Spaß und ist zum anderen vielleicht nützlich, denn das Spielzeugmuseum sucht Fotos für seine neue Dauerausstellung. Grobes Thema der gesuchten Fotografien: Spielen mit den Elementen (Feuer, Erde, Wasser, Luft). Ein alter Schnappschuss, wie ihr kopfüber im Sandkasten steckt? Perfekt. Ein Bad in den Wellen, Stockbrot ins Lagerfeuer halten, Drachen in die Luft steigen lassen … Bilder dieser Art gibt es sicherlich ohne Ende. Zweitens sucht das Spielzeugmuseum auch ganz generell Bilder von Kindern oder Erwachsenen mit Spielzeug oder auch einfach von Kinderzimmern. Dabei ist vor allem die Zeit von 1980 bis jetzt interessant. Fotos einreichen geht bis Ende September 2021, da bleibt noch gut Zeit zum Suchen. Sie werden voraussichtlich ab Dezember im neu eröffneten Foyer des Museums gezeigt.

Schickt alles bis max. 50 MB und nicht als ZIP an: Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst
Analoge Ausdrucke nimmt das Spielzeugmuseum gerne per Post mit Rücksendadresse.

Die Einreichenden müssen versichern, dass die zugesandten Aufnahmen von ihnen selbst fotografiert wurden oder dass sie alternativ über alle Nutzungsrechte verfügen. Sind auf den Fotos Menschen zu sehen, müssen auch die Veröffentlichungsrechte in Bezug auf die Persönlichkeitsrechte abgebildeter Personen vorliegen. Es besteht kein Anspruch auf eine Veröffentlichung eingereichter Fotos. Die Auswahl wird von den Ausstellungsmacherinnen und -machern getroffen. Mit dem Einreichen der Bilder werden die Rechte zur Veröffentlichung der Fotografien im Spielzeugmuseum sowie für Print- und Digitalprojekte des Spielzeugmuseums erteilt. Die Bilder werden mit dem Namen des Einreichenden gekennzeichnet.

Spielzeugmuseum Nürnberg
Karlstraße 13-15, Nürnberg
 




Twitter Facebook Google

#Ausstellung, #Fotos, #Spielen, #Spielzeugmuseum, #Suchaufruf

Vielleicht auch interessant...

Kunst & Design  27.02.2026
MAXIMILIANSTRAßE. Schließfächer zu Kunsträumen! Das ist, ganz knapp zusammengefasst, das Prinzip der Modulgalerie, die seit 2021 an wechselnden Orten und sich stetig weiterentwickelnd, Kunstwerke in den öffentlichen Raum bringt. Nach dem Start in der Lorenzkirchenpassage ist die Modulgalerie mit ihren 70er-Jahre-Schließfächern vorübergehend in den U-Bahnhof Maxmilianstraße umgezogen. Am 27.02. eröffnet dort die dritte Ausstellungsrunde, diesmal in Zusammenarbeit mit der Idyllerei, der Künstler:innengruppe aus dem Kunstraum der Lebenshilfe, die in den vergangenen Jahren auch über die Grenzen Nürnbergs hinaus für Aufsehen gesorgt hat. Was frisst eigentlich ein Schachtelschatz? heißt die Idyllerei-Schau in der Modulgalerie. Erstmals haben kasia und Olaf Prusik-Lutz dafür die die inhaltliche und gestalterische Verantwortung an ein externes Team übergeben: bei Nadine Zenker, Lynn Ohrndorf und Elisabeth Popp haben die Werke kuratiert. Das besondere, spielerische Element der Kunst hinter den Schließfachtüren bleibt natürlich erhalten. Im Rahmen der Vernissage wird es unter dem Titel Von Krach und Musik eine performative Auseinandersetzung von Studierenden der Akademie der bildenden Künste zu sehen geben. Die Ausstellung läuft bis 26.06.   >>
Kultur  04.02.-21.02.2026
KAUFHOF. Der Weltacker auf einem entsiegelten Parkplatz am Westpark ist ein maximal anschauliches Bildungsprojekt: Auf 2.500 qm zeigt der Bluepingu e.V., was auf der Welt zu welchen Anteilen angebaut wird, um uns alle zu ernähren. Eigentlich müssten 2.000 qm pro Mensch reichen, warum das nicht so ist, wer noch alles auf dem Acker lebt und welche Folgen die industrielle Landwirtschaft für die Welt hat – auch das wird in diesem Rahmen alles beantwortet. Stichwort: Ernährungsgerechtigkeit. 
Vom 04.02. bis 21.02. zieht die Weltacker-Ausstellung in den ehemaligen Kaufhof, genauer: in den ehemaligen Tabakladen, Pfannenschmiedgasse 13. Sie spannt einen Bogen von globalen Ernährungsfragen über Landnutzung, Wasserverbrauch, Biodiversität und hin zu Verteilungs- und Geschlechtergerechtigkeit. Am 12.02., 19 Uhr, findet hier die international besetzte Podiumsveranstaltung Women* in Agriculture statt. Die Gäste aus Forschung und landwirtschaftlicher Praxis widmen sich Fragen von Geschlechterrollen und -gerechtigkeit im Kontext der Landwirtschaft. An allen Ausstellungssamstagen werden die Bildungsinhalte des Weltackers durch Impulsvorträge vertieft. Zur Sprache kommen folgende Themen: Gendergerechtigkeit in der Landwirtschaft (07.02.), Boden als Lebensgrundlage (14.02.) und Wasser als globale Ressource (21.02.).
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mittwoch bis Freitag 14–18 Uhr, Samstag 12–16:30 Uhr.  >>
KULTUR.LOKAL.FüRTH. Am Abend des 23. August 1989 hielten sich rund zwei Millionen Menschen aus Estland, Lettland und Litauen an den Händen. Die Menschenkette reichte von der Nordküste Estlands bis in den Südosten Litauens, 600 Kilometer weit. Eine regimefeindliche Demonstration unter hohem persönlichen Risiko der Beteiligten. Bis spät in die Nacht sangen die Menschen gemeinsam alte Volkslieder, als singende Revolution ging der Protest in die Geschichte ein. Die Fürther Künstlerin Gesa Will bringt eine Vesammlung nach diesem Vorbild im Miniaturformat ins kultur.lokal.fürth: Miniaturmenschen aus Ton stehen für Freiheit und zivilen, friedlichen Widerstand. Nur ein Teil von Wills Ausstellung Die singende Revolution, die vom 08. bis 19.01. im kultur.lokal.fürth zu sehen ist. Eine Reihe an Kunstwerken ruft vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Gegenwart die Friedensbotschaften wieder in Erinnerung – und dass sich auch ohne Gewalt die Welt bewegen lässt. 

Zur Vernissage am 8. Januar, um 19 Uhr gibt es passend zum Titel der Ausstellung Gesang von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar lädt der Autor Leonhard F. Seidl   zu einer friedensbewegten Lesung. 

 
   >>