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Badstraße 8: Kunstattacke aus der Holzbaracke

FREITAG, 20. NOVEMBER 2020, KULTURORT BADSTRAßE 8

#Fürth, #Kulturort Badstraße 8, #Kunst, #Video

Der Kulturort Badstraße 8 stellt seine Räume ab sofort und bis Mai selbstständigen, freien Künslter*innen zur Verfügung. Unter dem Motto Barack Attack – Kunstattacke aus der Holzbaracke besteht hier an einem so schönen wie bekannten Ort die Möglichkeit, sich trotz der bestehenden Einschränkungen prominent zu präsentieren. Gezeigt werden kann Kunst darstellender, performativer, bildender Art, ganz egal, Hauptsache, die Arbeit kann per Video präsentiert werden. Der Kulturort stellt nicht nur die Baracke, sondern auch das technische Equipment für eine hochwertige Aufzeichnung. Dank der Unterstützung des Kulturamts Fürth kann jede*r beteiligte Künstler*in mit 100 Euro entschädigt werden. Erster Sendetermin ist der 05.12., danach wird die Reihe im zweiwöchigen Rhythmus fortgesetzt. Curt hat ein Auge drauf!

Interessierte selbständige Künstler*innen schicken eine formlose konzeptuelle Kurzbewerbung an  Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst . Weitere Infos werden nach und nach auf www.badstrasse8.de veröffentlicht. 

Kulturort Badstraße 8 e.V.
Badstraße 8, Fürth




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#Fürth, #Kulturort Badstraße 8, #Kunst, #Video

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STADTTHEATER FüRTH. Nach einigen spektakulären Gastspielen, hat das Stadttheater Fürth im April nun die nächste Eigenproduktion für uns fertig geprobt. Es ist vielleicht die deutsche, klassische Komödie schlechthin: Heinrich von Kleists Der zerbrochne Krug. Richter Adam in Huisum sitzt einen Verfahren vor, bei dem er selbst der Angeklagte ist: Er hat die junge Eve bedrängt, wurde fast erwischt und flüchtete aus dem Fenster. Mehr muss man eigentlich gar nicht wissen, um zu verstehen, wie aktuell dieser Stoff gerade jetzt wieder ist: eine Posse über männliche Machtausübung, Täter-Opfer-Umkehr und Nötigung im Amt. Inszeniert wird der Kleist von Sebastian Sommer, 2014 bis 2017 Hausregisseur am Berliner Ensemble unter Claus Peymann. Das ist mal eine Hausnummer im Lebenslauf! Premiere am 10. April. 

Die nächste Premiere probiert formal etwas anderes aus, sie ist ein Live-Hörspiel: In Heimsuchung von Jenny Erpenbeck werden die Stimmen eines Hauses lebendig. Ein Architekt, der in den 50ern in den Westen flieht, ein jüdischer Tuchhändler, eine Schriftstellerin. 100 Jahre an einem märkischen See unter den Augen des Gärtners, der die Zeiten überdauert. Ein Roman, der Geschichte durch individuelle Schicksale erfahrbar macht, auf die Bühne gebracht von Anna-Lena Kühner, Dramaturgin am Haus. Premiere am 8. Mai. 

Am 12. und 13. Mai gibt es die Gelegenheit, eine Inszenierung des Wiener Volkstheaters zu sehen: Meisterklasse Marie Callas von Terrence McNally. Die weltberühmte und als Diva verschriene Sopranistin kehrt in ihre Geburtsstadt New York zurück. Ein Meisterwerk des biografischen Theaters, das die krasse Diskrepanz zwischen einer öffentlichen Figur und privaten Person umkreist. Die Inszenierung mit Andrea Eckert als ungnädige, verletzliche Diva sahen allein am Wiener Volkstheater rekordverdächtige 170.000 Besucher:innen im Laufe von zwölf Jahren. Ein Theaterereignis! 

Und zuletzt: Die Vodkagespräche mit den TV- und Bühnen-bekannten Karoline Eichhorn und Catrin Striebeck als Schwestern Eddy und Freya, die nach dem Tod ihres Vaters in seiner Villa am Bodensee zusammensitzen. Der Vater hat sein Vermögen einer AfD-nahen Stiftung vermacht und so kreisen die Gespräche um Politik und Religion, Deutschland und das Ende der Demokratie. Ein Stück von Arne Nielsen, inszeniert von Karoline Eichhorn. Zu sehen am 16. Mai.  
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Stadttheater Fürth  >>
Kunst & Design  27.02.2026
MAXIMILIANSTRAßE. Schließfächer zu Kunsträumen! Das ist, ganz knapp zusammengefasst, das Prinzip der Modulgalerie, die seit 2021 an wechselnden Orten und sich stetig weiterentwickelnd, Kunstwerke in den öffentlichen Raum bringt. Nach dem Start in der Lorenzkirchenpassage ist die Modulgalerie mit ihren 70er-Jahre-Schließfächern vorübergehend in den U-Bahnhof Maxmilianstraße umgezogen. Am 27.02. eröffnet dort die dritte Ausstellungsrunde, diesmal in Zusammenarbeit mit der Idyllerei, der Künstler:innengruppe aus dem Kunstraum der Lebenshilfe, die in den vergangenen Jahren auch über die Grenzen Nürnbergs hinaus für Aufsehen gesorgt hat. Was frisst eigentlich ein Schachtelschatz? heißt die Idyllerei-Schau in der Modulgalerie. Erstmals haben kasia und Olaf Prusik-Lutz dafür die die inhaltliche und gestalterische Verantwortung an ein externes Team übergeben: bei Nadine Zenker, Lynn Ohrndorf und Elisabeth Popp haben die Werke kuratiert. Das besondere, spielerische Element der Kunst hinter den Schließfachtüren bleibt natürlich erhalten. Im Rahmen der Vernissage wird es unter dem Titel Von Krach und Musik eine performative Auseinandersetzung von Studierenden der Akademie der bildenden Künste zu sehen geben. Die Ausstellung läuft bis 26.06.   >>
KULTUR.LOKAL.FüRTH. Am Abend des 23. August 1989 hielten sich rund zwei Millionen Menschen aus Estland, Lettland und Litauen an den Händen. Die Menschenkette reichte von der Nordküste Estlands bis in den Südosten Litauens, 600 Kilometer weit. Eine regimefeindliche Demonstration unter hohem persönlichen Risiko der Beteiligten. Bis spät in die Nacht sangen die Menschen gemeinsam alte Volkslieder, als singende Revolution ging der Protest in die Geschichte ein. Die Fürther Künstlerin Gesa Will bringt eine Vesammlung nach diesem Vorbild im Miniaturformat ins kultur.lokal.fürth: Miniaturmenschen aus Ton stehen für Freiheit und zivilen, friedlichen Widerstand. Nur ein Teil von Wills Ausstellung Die singende Revolution, die vom 08. bis 19.01. im kultur.lokal.fürth zu sehen ist. Eine Reihe an Kunstwerken ruft vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Gegenwart die Friedensbotschaften wieder in Erinnerung – und dass sich auch ohne Gewalt die Welt bewegen lässt. 

Zur Vernissage am 8. Januar, um 19 Uhr gibt es passend zum Titel der Ausstellung Gesang von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar lädt der Autor Leonhard F. Seidl   zu einer friedensbewegten Lesung. 

 
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TILLYSTUDIOS. Die Ateliergemeinschaft am Fuße des Fernsehturms hat mal wieder durchgefegt und öffnet ihre Tore: Es darf fröhlich durch die offenen Ateliers flaniert werden. Tillyopen ist eine seltene Gelegenheit sich ein Maximum an zeitgenössischer Kusnt reinzufahren: 52 Künstler:innen auf 2.000 m² Atelierfläche. Einzelne Stücke werden zu erwerben sein, schnappt sie euch, noch bevor die großen Museen der Welt aufmerksam werden. Gezeigt werden Malerei & Grafik, Skulptur, Installation, Design und Fotografie. Dazu gibt es eine feine Kuchenselektion, viele Überraschungen und einen harmonischen Apéro du Feu. Die Reception wird von Zora Kreuzer bespielt. Zusätzlich ein Videoscreening von Studenten der Akademie der bildenden Künste Nürnberg.

Die Künstler:innen der Tillystudios sind: Julie Batteux, Assad Bina-Khahi, Jasmin Bina, Daniel Bischoff, Anita Blagoi, Karin Blum, Christina Chirulescu, Adam Cmiel, Steven Emmanuel, Stefan Endres, Maryam Fahimi, Johannes Felder, Franziska Fritzsching, Axel Gercke, Julian Golkowsky, Fatma Güdü, Elke Haarer, Chris Herrmann, Tomoe Hikita, Anna Hofmann, Julius Jurkiewitsch, Doris Kabutke, Tom Karg, Harald Kienle, Sejin Kim, Eleonora Kirchgessner, Laura-Michele Kniesel, Zora Kreuzer, Changmin Lee, Eunhui Lee, Younghun Lee, Ishmone Lubis, Linda Männel, Daniel Müller, Changhee Nam, Christine Nikol, Andreas Oehlert, Christian Otto, Leonora Prugger, Lukas Pürmayr, René Radomsky, Ingrid Riedl, Jürgen Rosmarion, Dashdemed Sampil, Dominik Schoell, Robert Scholz, Stephan Schwarzmann, Rebecca Schwarzmeier, Andrea Sohler, Manfred Sonntag, Gerhard Steinle, Fred Ziegler & weitere GastkünstlerInnen.

www.tillystudios.de
www.instagram.com/tillyfornia

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