04.11.2026  Kultur
02.11.2026 
30.10.2026 
Global Art Auf AEG. Bild: Khrystyna_Ialova
NUEJAZZ in der Kulturwerkstatt Auf AEG. Bild: Helene Schütz
Entkernte Halle Auf AEG: So ging's los. Bild: Kulturbüro Muggenhof
30.10.2026 
#brauchbar Team im Lager
#brauchbar
13.11.2026, KONGRESSHALLE. Der FreieSzene e.V. – Verband der freien darstellenden Künste in der Metropolregion will seine eigene Arbeit nachhaltiger gestalten und gründet dafür die Initiative segment#BRAUCHBAR. Denn auch Theaterarbeit produziert Abfall und das muss ja vielleicht nicht so sein. In der Kongresshalle soll nun ein Ort geschaffen werden, um Bühnenbilder, Requisiten, Kostüme, etc. vor der Entsorgung zu bewahren. Fachleute erfassen und sortieren die Waren, Kunstschaffende, Schulen, gemeinnützige Organisationen können günstig darauf zugreifen. Ein Angebot an Workshops und Weiterbildung vermittelt praktisches Wissen zum Thema Recycling und nachhaltiger Produktion. Der Fundus #Tragbar fokussiert speziell auf Kleidung, sprich Kostüme. Die Stadt Nürnberg hat dafür einen Raum im Segment#16 der Kongresshalle zur Verfügung gestellt, der ein Lager wird, aber auch ein Bildungsort des Austausches und der Vernetzung werden soll. Offizielle Eröffnung: 13.11., 13 bis 17.30 Uhr,

Es sprechen im Veranstaltungsraum im Dokuzentrum (13 – 15.30 Uhr):


Britta Walthelm – Umweltreferentin der Stadt Nürnberg (Grußwort)
Isgard Rhein – Behörde für Kultur und Medien Hamburg
Verena von Zerboni – Theater Regensburg, Leitung Kostüm
Bettina Weber – IfM / Initiative für Materialkreisläufe, Konglomerat e.V. Dresden
Anna Hielscher – Pristudo Harmlose Kunst e.V. (www.harmlose-kunst.de)
Moderation:
Dr. Andreas Böhm – Bayern Innovativ GmbH

Weiter im Arkadengang ab 16 Uhr: 

Grußworte:
OBM Marcus König
Altbürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner
Klangperformance:
REAE (Rémy Bocquillon)
Tanz / Materialerweckung (Segment 16):
Mind and Dance Nürnberg – Leonie Berger, Alicia Janke, Anna Lechner, Juliane Ott, 
Jessica Trenner, Cecilia Winter
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27.10.2026  Festival
Lukas Rietzschel. Bild. Alexandra Polina
Thomas Hettche. Bild: Joachim Gern
Ruth-Maria Thomas. Bild: Jonas Holthaus
26.10.2026  Interview
Egi trifft Constantin Lieb. Bild: Michael Jordan
19.10.2026  Interview
Interview: Ewald Arenz. Bild: Monika Hoefler
Interview: Ewald Arenz. Bild: Monika Hoefler
Ewald Arenz. Bild: Andreas Radlmaier
16.10.2026  Theater
schauspiel erlangen: Eat My Fear. Bild: Tanja Dorendorf
schauspiel erlangen: Eat My Fear. Bild: Tanja Dorendorf
02.10.2026, SCHAUSPIEL ERLANGEN. Am 02.10. wurde in Erlangen die Saison mit Open Call: Oklahama eröffnet, eine Arbeit von Thomas Schweigen, ehemals Intendant des Schauspielhauses Wien, nach dem Naturtheater-Fragment von Franz Kafka. Darin klettert der junge Einwanderer Karl Roßmann in Amerika die Karriereleiter beständig nach unten. Bis er auf den verheißungsvollen Aufruf des Naturteaters von Okalahama stößt.
Ein neuer Fokus des schauspiel erlangen liegt offenbar auf dem Hören. Neben dem Audiowalk HörStadt Erlangen startet ein zweites neues Format, das sich dem Ohrensinn widmet: Die Hörspiel-Garage. Eine Kunstform, die normalerweise ganz allein konsumiert wird, kommt vors Auditorium. Die Hörspiel-Garage präsentiert unterschiedliche Produktionen, die im Theatercafé ganz entspannt mit Getränk in der Hand genossen werden. Los geht's am 22.10. mit Die Nachkommende von Ivna Žic, eine Produktion von Anja Horst und schauspiel-Intendant Jonas Knecht über eine junge Frau, die im Zug von Paris nach Kroatien ihr Leben reflektiert. Es folgen am 24. und 25.10. zwei Aufführungen von Drei Märchen (5+) und am 26.10. fairycoin – ein kryptomärchen von Natalie Baudy, ein skurriles Hörspiel über den Kryptohype und das alte Märchen vom schnellen Geld. Wieder aufgenommen werden außerdem das Live-Hörspiel Der Letzte löscht das Licht, das tanztheaterstück Eat My Fear und der Dauerbrenner Die Leiden des jungen Werther. Da gibt's dann jeweils auch was zu sehen.     
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Schauspiel Erlangen  
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16.10.2026 
Die Künstler*innen Serena Landriel und Lola Vorläufer beim Lunch im Festsaal. (c) Lukas Pürmayr
Simon vom ATE Duo beim Rundgang durch das offene Atelier. (c) Lukas Pürmayr
12.10.2026  Theater
Theater Mummpitz: Schlimm, schlimm. Bild: Rudi Ott
Theater Mummpitz: Schlimm, schlimm. Bild: Rudi Ott
Theater Mummpitz: Schlimm, schlimm. Bild: Rudi Ott
13.10.-27.10.2026, THEATER MUMMPITZ. Man kann ja nie früh genug mit der Gruppen-Therapie der German Angsthasen und ihrer immerwährenden Vollkasko-Mentalität anfangen. Also schickt das Nürnberger Theater Mummpitz zum Auftakt in die 46. Saison die Generation 6+ mit der hausgemachten Uraufführung Schlimm Schlimm aufs heilende Chaka-Karussell zwischen Schießbude und Geisterbahn. Ja, wenn’s hilft, lautet die sanft blinkende Botschaft.

Der Plüsch-Angsthase erobert symbolisch die Kulisse und Aufmerksamkeit, noch bevor nostalgischer Schallplatten-Sound, wie von Geisterhand in Gang gesetzt, durch die fahle Kinderzimmer-Szenerie knistert. Am Ende überlistet die trostreiche Absicht dieses durchweg leichtfüßigen Mutmachwerks doch glatt die Logik der Wirklichkeit. Dann ist der ganze Spuk in der Geisterbahn Schlimm Schlimm vorbei. Und mit ihr die Ängste, die die neunjährige Luzie mit Vorliebe im Bett umstellen. Ob Mörder, Monster oder Marder, Nacktschnecken oder schlechte Noten, Phantasie-Monster oder Schulflegel – das Gruselige ist immer und überall: Lauert unterm Teppich und dem Bett, als Skelett im Bühnen-Hintergrund oder als handfester Raufbold auf dem Pausenhof.

Meist hilft da eine Stinkbombe oder ein Handkantenschlag zur Bereinigung der bedrohlichen Situation. Manchmal aber auch, den Angstgegner einfach wegzuzwinkern. Weiß die schnelle Eingreiftruppe aus den Erinnerungsfetzen der Filmgeschichte, die mit allen Ticks und Tricks arbeitet und dem Mädchen zur Seite steht. Die Geisterjäger, die man rief, leisten denn auch ganze Komödiantenarbeit. Judy Punk (Sabine Zieser im fließenden Rollentausch zwischen Kraft-Punk und Luzie-Leidensdruck), CoolCool7 (Michael Schramm im James-Bond-Smoking mit Schuhtelefon und Cocktailglas) und Herr Dutschke (Özgür Kantar als schlappohriger Gefühlsanker) treiben diese Suche nach dem Selbstvertrauen voran. Lustigsein verscheucht die Monster in uns und macht gute Laune.

Regisseurin Andrea Maria Erl hat mit dem Trio und Bühnenbildnerin Maria Pfeiffer ein typisches Mummpitz-Stück geschaffen, das Musik und Moral, Humor und Bildwitz vereint. Luzies Bett mutiert zur Riesenrad-Gondel, dient als Schießbude oder fährt als Geisterbahn-Wagen durch den Kleiderschrank. Die Inszenierung setzt mit Schlagzeug, Gitarre und Sax auf den Charme des Dilettantischen und kitzelt auch sonst an den Nerven, legt sie aber nicht blank. Da gerät auch der Schrecken der Geisterbahn zum Schauplatz einer Verwandlung und macht aus Luzie einen ganz neuen, mutigen Menschen. Das Leben könnte so einfach sein. Man müsste einfach mehr auf den Rummelplatz gehen. Diese Besuche sind bekanntlich immer Mutproben.

Die Mummpitz-Gemeinde feierte die Schlimm Schlimm-Premiere jedenfalls. Auch wenn dieses Mal das Ergebnis hinter der Idee zurückblieb. Glanzleistung hin oder: Illusionen dürfen sich weiter lohnen. 

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Theater Mummpitz: Schlimm, schlimm (6+)

Termine

Di 13.10.2026, 10:00 Uhr
Mi 14.10.2026 10:00
Do 15.10.2026 10:00
Fr 16.10.2026 10:00
Sa 17.10.2026 16:00
So 18.10.2026 15:00
Di 20.10.2026 10:00
Mi 21.10.2026 10:00
Do 22.10.2026 10:00
Fr 23.10.2026 10:00
Sa 24.10.2026 16:00
So 25.10.2026 15:00
Mo 26.10.2026 10:00
Di 27.10.2026 10:00
Mi 28.10.2026 10:00
Do 29.10.2026 10:00

Eine Wiederaufnahme ist für Mai 2027 geplant.

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09.10.2026  Theater
Stadttheater Fürth: Girl From The North Country. Bild: Rudi Gigler
Stadttheater Fürth: Altes Land. Bild: Sinje Hasheider
09.10.2026  Theater
Theater Rote Bühne: Das Cabinet des Dr. Schmidt. Bild: James Lyall
01.10.2026  Kino
Filmhaus: Der Hund von Blackwood Castle
Filmhaus: Der Mönch mit der Peitsch
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