08.01.2026  Tanz
10.01.2026, KULTURWERKSTATT AUF AEG. Berühmt wurde die Niederländerin Margaretha Geertruida Zelle durch exotische, verführerische Tänze, berüchtigt weil ihr während des erste Weltkriegs die Rolle einer Agentin für die Deutschen nachgesagt wurde, Deckname H 21. 1917 wurde sie hingerichtet, bis heute bleibt ihre Schuld jedoch umstritten. Als Mata Hari wurde Margaretha zum Mythos, zur Projektionsfläche und zum Symbol nicht nur für Verführung und Geheimnis, sondern auch für die Macht des Erzählens an sich. Die Choreografin Eva Borrmann und die Tanzwissenschaftlerin Dörte Kordzumdieke widmen sich diesem Mythos in der Lecture Performance Plan Mee: Salon Mata Hari in der Kulturwerkstatt auf AEG. Als Lecture Performance versteht man eine Aufführung an der Schnittstelle von Vortrag und theatraler Performance. Borrmann und Kordzumdieke bauen aus biografischen Fragmenten ein Porträt, das bewusst auch die Leerstellen der Überlieferung offenlegt. Im Fokus stehen Brüche, Widersprüche und das Unausgesprochene – jene Momente, in denen Biografie zur Behauptung und Interpretation zur Waffe wird. Premiere am Samstag, 10.01., 20 Uhr in der Kulturwerkstatt auf AEG

Weitere Termine:
11.01.2026, 19Uhr
24.01.2026, 20Uhr
25.01.2026, 19Uhr

Außerdem im Experimentiertheater der FAU in Erlangen: 
22.04.2026, 19Uhr                                   
23.04.2026, 19Uhr

Weitere Infos: www.planmee.de  >>
07.01.2026  Ausstellung
Eine Geschäftsfrau telefoniert im Auto, 1990. © Museum für Kommunikation
Sieben Kilo schwer und so groß wie ein Koffer: C2 portable von Siemens, das erste tragbare Mobiltelefon. © Museum für Kommunikation, Foto: Bert Bostelmann
Sprechstelle zum Telefonieren im Zug, 1926. © Museum für Kommunikation
05.01.2026 
Anke Doberauer: Victor, 1988. © VG Bild-Kunst, Bonn, 2025
Matthäus Christoph Hartmann: Der Künstler mit seinen Söhnen vor der Büste Albrecht Dürers, 1828 Deckfarbe auf Karton
16.12.2025 
Harald Lesch, Martin Walch und das Merlin Ensemble Wien. Bild: Tobias Melle
Harald Lesch. Bild: Tobias Melle
12.12.2025 
Elli Kolb: Das Leuchten des Himmels an dunklen Tagen
Familie Arenz: Unser verrücktes Weihnachtsfest
Megos/Thamm: Frei am Fels
05.12.2025  Musik
02.12.2025 
Der Postillon bläst zur Kinderpost.
Sternenhaus: Ben van Haeff  & Mr. Higgins: Stardust
Lichterkinder. Foto: Paul jakob.
20.11.2025 
Preisverleihung in München: Bayerischer Kunstpreis fürs Theater Pfütze. Bild: Ulrike Kitta
Preisverleihung in München: Bayerischer Kunstpreis fürs Theater Pfütze. Bild: Markus Nonnast
18.11.2025, MüNCHEN. Erstmals wurde in diesem Jahr  vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft und Kunst der Bayerische Kunstpreis verliehen. Am Dienstagabend gab es neun Preise in ebenso vielen Kategorien und pro Preisträger:in 10.000 Euro. Der Ehrenpreis ging an Gerhard Polt, der Preis in der Kategorie Kreatives Schaffen an die Bestseller-Autorin Tanja Kinkel. Daneben waren die Preise ein bisschen sehr erwartbar München-lastig. Ein Ort hielt die Nürnberg-Fahne hoch: Das Theater Pfütze erhält den Bayerischen Kunstpreis in der Kategorie Programm! Die Jury würdigte das Haus als „Leuchtturm für künstlerisch hochwertiges, generationenverbindendes Theater in Bayern“, dem Ensemble gelinge es, „künstlerische Tiefe mit gesellschaftlicher Relevanz zu verbinden“. Zudem präge das Theater Pfütze die bayerische Kulturlandschaft „mit kreativem Mut und konsequenter inhaltlicher Qualität“. 

curt-Leser:innen wissen das eh. Das Theater Pfütze ist sein Jahren ein nicht wegzudenkender Bestandteil unseres Hefts. In 40 Jahren hat es sich als Ort etabliert, der zwar Kinder- und Jugendtheater zeigt, diese Aufgabe aber mit hohem künstlerischen Anspruch, mit bildstarken Erzählformen und häufig mit eigens komponiert Musik umsetzt, dass auch Erwachsene gern und mit großem Gewinn in die Püftze gehen. Herzlichen Glückwunsch! 

www.theater-pfuetze.de
 

Die Preisträgerinnen in der Übersicht:

"Stimme" : Benjamin Appl

"Kreatives Schaffen" : Tanja Kinkel

"Programm": Theater Pfütze Nürnberg

"Innovation" : Bergson

"Ehrenpreis des bayerischen Ministerpräsidenten" : Gerhard Polt

"Ausstellung" : Haus der Kunst

"Performance": Polina Lapkovskaja

"Besonderer Ort": Burg Ranfels

"Kulturbotschafter des Jahres" : Christoph Kürzeder


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