KULTUR.LOKAL.FüRTH. Am Abend des 23. August 1989 hielten sich rund zwei Millionen Menschen aus Estland, Lettland und Litauen an den Händen. Die Menschenkette reichte von der Nordküste Estlands bis in den Südosten Litauens, 600 Kilometer weit. Eine regimefeindliche Demonstration unter hohem persönlichen Risiko der Beteiligten. Bis spät in die Nacht sangen die Menschen gemeinsam alte Volkslieder, als singende Revolution ging der Protest in die Geschichte ein. Die Fürther Künstlerin Gesa Will bringt eine Vesammlung nach diesem Vorbild im Miniaturformat ins kultur.lokal.fürth: Miniaturmenschen aus Ton stehen für Freiheit und zivilen, friedlichen Widerstand. Nur ein Teil von Wills Ausstellung Die singende Revolution, die vom 08. bis 19.01. im kultur.lokal.fürth zu sehen ist. Eine Reihe an Kunstwerken ruft vor dem Hintergrund der kriegerischen Auseinandersetzungen unserer Gegenwart die Friedensbotschaften wieder in Erinnerung – und dass sich auch ohne Gewalt die Welt bewegen lässt. 

Zur Vernissage am 8. Januar, um 19 Uhr gibt es passend zum Titel der Ausstellung Gesang von Anna und Markus Simon. Am 16. Januar lädt der Autor Leonhard F. Seidl   zu einer friedensbewegten Lesung. 

 
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TILLYSTUDIOS. Die Ateliergemeinschaft am Fuße des Fernsehturms hat mal wieder durchgefegt und öffnet ihre Tore: Es darf fröhlich durch die offenen Ateliers flaniert werden. Tillyopen ist eine seltene Gelegenheit sich ein Maximum an zeitgenössischer Kusnt reinzufahren: 52 Künstler:innen auf 2.000 m² Atelierfläche. Einzelne Stücke werden zu erwerben sein, schnappt sie euch, noch bevor die großen Museen der Welt aufmerksam werden. Gezeigt werden Malerei & Grafik, Skulptur, Installation, Design und Fotografie. Dazu gibt es eine feine Kuchenselektion, viele Überraschungen und einen harmonischen Apéro du Feu. Die Reception wird von Zora Kreuzer bespielt. Zusätzlich ein Videoscreening von Studenten der Akademie der bildenden Künste Nürnberg.

Die Künstler:innen der Tillystudios sind: Julie Batteux, Assad Bina-Khahi, Jasmin Bina, Daniel Bischoff, Anita Blagoi, Karin Blum, Christina Chirulescu, Adam Cmiel, Steven Emmanuel, Stefan Endres, Maryam Fahimi, Johannes Felder, Franziska Fritzsching, Axel Gercke, Julian Golkowsky, Fatma Güdü, Elke Haarer, Chris Herrmann, Tomoe Hikita, Anna Hofmann, Julius Jurkiewitsch, Doris Kabutke, Tom Karg, Harald Kienle, Sejin Kim, Eleonora Kirchgessner, Laura-Michele Kniesel, Zora Kreuzer, Changmin Lee, Eunhui Lee, Younghun Lee, Ishmone Lubis, Linda Männel, Daniel Müller, Changhee Nam, Christine Nikol, Andreas Oehlert, Christian Otto, Leonora Prugger, Lukas Pürmayr, René Radomsky, Ingrid Riedl, Jürgen Rosmarion, Dashdemed Sampil, Dominik Schoell, Robert Scholz, Stephan Schwarzmann, Rebecca Schwarzmeier, Andrea Sohler, Manfred Sonntag, Gerhard Steinle, Fred Ziegler & weitere GastkünstlerInnen.

www.tillystudios.de
www.instagram.com/tillyfornia

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ALBRECHT-DüRER-HAUS. Am 14.09. ist Tag des offenen Denkmals (hier geht’s zum vollständigen Programm für Nürnberg). Der Künstlerin Petra Krischke wird zu diesem Anlass Zugang zum sonst nicht-öffentlichen Gewölbekeller des Albrecht-Dürer-Hauses gewährt, und euch somit auch. Krischke zeigt dort unten ihre Lichtinstallation „Das große Leuchtrasenstück“, außerdem hat sie die Blumenkästen auf dem Balkon des Dürerhauses mit Leuchtrasen aus LED-Glasfaser bestückt. Die Kästen werden ihr magisches grünes Leuchten in die Altstadt entsenden. Die Künstlerin nimmt mit ihrer Arbeit direkt Bezug auf Dürers Großes Rasenstück und manifestiert gleichzeitig augenzwinkernd ihre idee von einer grüneren Stadt der Zukunft. 

Die Installation im Gewölbekeller ist zu sehen am Sonntag, 14. September 2025, von 10 bis 18 Uhr im Albrecht-Dürer-Haus, Albrecht-Dürer-Straße 39. Von 14 bis 17 Uhr ist die Künstlerin persönlich anwesend und steht gerne für Fragen zur Verfügung.     >>
SüDSTADT NüRNBERG. Wo einstmals das traditionsreiche Kaufhaus Schocken (leer-)stand, klafft, mitten in der Nürnberger Südstadt, ein Loch. Vor fünf Jahren wurde der Schocken abgerissen und eine Baugrube ausgehoben – für ein neues Kaufhaus. Die niederländische Firma Ten Brinke hat das Projekt allerdings offenbar erstmal auf Eis gelegt und die Baugrube füllte sich mit Regenwasser. Mittlerweile hat der Lago die Aufsess nicht nur einen Google-Maps-Eintrag mit einigen unterhaltsamen Rezensionen, es gibt auch eine Postkarte, gestaltet von der Nürnberger Manga-Künstlerin Mullana.   >>
20251201_Memorium
20251201_Kaweco
20260121_Stadttheater_Fuerth_Stuckrad-Barre
20251201_schauspiel_erlangen
20260121_Panoptikum
20251001_ebl
20251231_Pfuetze
20251201_da_Vinci
20250801_VAG_Heimstetten
20251125_Retterspitz_Juniper
20251201_BERG_Einhorn
20260121_Jonas_Stammzellen
20251112_TH_Ingolstadt
20251201_Staatstheater
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