Fotoszene: Blaue Stunden & Zeitgeschichte

7. MäRZ 2026 - 7. JUNI 2026

#Ausstellung, #Fotoausstellung, #Fotos, #Fotoszene Nürnberg

Der eine macht nur noch in Blau, die anderen beiden verabschieden sich in die Rente. Drei Mitglieder der fotoszene zeigen ab März die verschiedenen Enden des Spektrums Fotografie: von künstlerischer Radikalität bis zu tagesaktueller Dokumentation. 

Bruno Weiß: Cyanotypie
Als die Auftragslage für Fotografen während der Pandemie sehr eingeschränkt war, stieß Bruno Weiß auf das 150 Jahre alte Verfahren der Cyanotypie aka: Blaudruck. Die ist denkbar einfach, braucht man doch weder Chemikalien noch komplizierte Gerätschaften, sondern nur Sonnenschein und viel, viel Geduld. 
Im Defet-Haus lädt Bruno Weiß ein, die dabei entstandenen besonderen Bildwelten und Cyan zu entdecken. Einführungen in die Technik gibt es zu den Workshop-Terminen. 

Günter Distler und Stefan Hippel: 72 Augenblicke
Günter Distler und Stefan Hippel arbeiteten beide seit 1989 beim Verlag Nürnberger Presse als Fotografen. Nun haben sie sich in ihre Archive begeben und sind mit jeweils 36 Bildern aus 36 Jahre zurückgekehrt. Diese gemeinsame Ausstellung der mehrfach ausgezeichneten Pressefotografen ist auch der Abschied von Distler und Hippel aus der Medienlandschaft. Wie sie kamen, so gingen sie auch in Rente: gemeinsam, letztes Jahr. 72 Augenblicke ist eine spannende Zeitreise durch die Augen der Presse: ausgehend vom Mauerfall erlebten sie vier Oberbürgermeister, 18 Christkinder, über 30 Bardentreffen und unzählig die Höhen und Tiefen des 1. FCN. 

---

Fotoszene e.V.
Cyanotypie / 07.03.–07.06. im Defet-Haus,
72 Augenblicke / 12.03.–10.05. im Stadtmuseum Fembo-Haus
www.die-fotoszene.de   /  Instagram: @die_fotoszene




Twitter Facebook Google

#Ausstellung, #Fotoausstellung, #Fotos, #Fotoszene Nürnberg

Vielleicht auch interessant...

SASANISIMOVA: Kurznachrichten aus Charkiw
Die Künstlerin Sasha Anisimova versieht ihre Fotografien mit Zeichnungen und kurzen Texten und verbindet somit die beiden künstlerischen Gattungen Fotografie und Grafik. Die literarischen Einlassungen nehmen tagebuchartig auf die Kriegsgeschehnisse vor Ort in Charkiw Bezug und kommentieren sie. Die Charkiwer Künstlerin konnte bereits für die Teilnahme an der Ausstellung FARBE BEKENNEN in der Open-Air-Galerie am Bauzaun der St. Lorenzkirche gewonnen werden. Sashas Bilder sind bewegende Zeitzeugnisse der aktuellen Zustände in Nürnbergs Partnerstadt Charkiw.
Ausstellung im
Defethaus, Nbg, bis 08.10.

OUTPUT
Fotoszene Open-Air geht in eine neue Runde: Im Rahmen der diesjährigen FreiLuftGalerie Fürth zeigt die fotoszene nürnberg e.V.* - forum freier fotografen, wieder Kunst im öffentlichen Raum, diesmal im Stadtpark Fürth. „Not macht erfinderisch“ besagt eine Redewendung, wenn wichtige Dinge fehlen und besondere Ideen vonnöten sind, um dennoch zum Ziel zu kommen. So waren die durch die Corona-Pandemie bedingten Einschränkungen Grund dafür, dass die fotoszene nürnberg e.V.* den öffentlichen Raum für sich und die Fotografie als Präsentationsplattform entdeckt hat. Beginnend mit einer großen Ausstellung anlässlich des Internationales Fotofestival Nürnberg 2021 im Nürnberger Stadtpark, folgte deren Präsentation im Stadtgarten Roth. Der Gedanke, im Freien einen „white cube“ zu installieren, das heißt, ein Ausstellungsforum einzurichten, das den Interessierten in den Weg gestellt ist und ohne Schwellenhemmnis betreten werden kann, führte schließlich zu neun Open-Air-Ausstellungen an einem Bauzaun rund um die St.Lorenzkirche in der Innenstadt Nürnbergs.
Doch das war mal, der Bauzaun steht längst nicht mehr. In der FreiLuftGalerie Fürth sind Arbeiten von James Edward Albright jr., Mile Cindric, Günter Distler, Tim Händel, Stefan Hippel, Steffen Kirschner, Lena Mayer, Jutta Missbach, Rudi Ott und Jens Wegener zu sehen.
Open-Air-Ausstellung im Stadtpark Fürth, noch bis 25.09.

---

fotos zene nürnberg*
www.die-fotoszene.de
Festivalhomepage: www.fotofestivalnuernberg.de


   >>
Kunst & Design  27.02.2026
MAXIMILIANSTRAßE. Schließfächer zu Kunsträumen! Das ist, ganz knapp zusammengefasst, das Prinzip der Modulgalerie, die seit 2021 an wechselnden Orten und sich stetig weiterentwickelnd, Kunstwerke in den öffentlichen Raum bringt. Nach dem Start in der Lorenzkirchenpassage ist die Modulgalerie mit ihren 70er-Jahre-Schließfächern vorübergehend in den U-Bahnhof Maxmilianstraße umgezogen. Am 27.02. eröffnet dort die dritte Ausstellungsrunde, diesmal in Zusammenarbeit mit der Idyllerei, der Künstler:innengruppe aus dem Kunstraum der Lebenshilfe, die in den vergangenen Jahren auch über die Grenzen Nürnbergs hinaus für Aufsehen gesorgt hat. Was frisst eigentlich ein Schachtelschatz? heißt die Idyllerei-Schau in der Modulgalerie. Erstmals haben kasia und Olaf Prusik-Lutz dafür die die inhaltliche und gestalterische Verantwortung an ein externes Team übergeben: bei Nadine Zenker, Lynn Ohrndorf und Elisabeth Popp haben die Werke kuratiert. Das besondere, spielerische Element der Kunst hinter den Schließfachtüren bleibt natürlich erhalten. Im Rahmen der Vernissage wird es unter dem Titel Von Krach und Musik eine performative Auseinandersetzung von Studierenden der Akademie der bildenden Künste zu sehen geben. Die Ausstellung läuft bis 26.06.   >>
Kultur  04.02.-21.02.2026
KAUFHOF. Der Weltacker auf einem entsiegelten Parkplatz am Westpark ist ein maximal anschauliches Bildungsprojekt: Auf 2.500 qm zeigt der Bluepingu e.V., was auf der Welt zu welchen Anteilen angebaut wird, um uns alle zu ernähren. Eigentlich müssten 2.000 qm pro Mensch reichen, warum das nicht so ist, wer noch alles auf dem Acker lebt und welche Folgen die industrielle Landwirtschaft für die Welt hat – auch das wird in diesem Rahmen alles beantwortet. Stichwort: Ernährungsgerechtigkeit. 
Vom 04.02. bis 21.02. zieht die Weltacker-Ausstellung in den ehemaligen Kaufhof, genauer: in den ehemaligen Tabakladen, Pfannenschmiedgasse 13. Sie spannt einen Bogen von globalen Ernährungsfragen über Landnutzung, Wasserverbrauch, Biodiversität und hin zu Verteilungs- und Geschlechtergerechtigkeit. Am 12.02., 19 Uhr, findet hier die international besetzte Podiumsveranstaltung Women* in Agriculture statt. Die Gäste aus Forschung und landwirtschaftlicher Praxis widmen sich Fragen von Geschlechterrollen und -gerechtigkeit im Kontext der Landwirtschaft. An allen Ausstellungssamstagen werden die Bildungsinhalte des Weltackers durch Impulsvorträge vertieft. Zur Sprache kommen folgende Themen: Gendergerechtigkeit in der Landwirtschaft (07.02.), Boden als Lebensgrundlage (14.02.) und Wasser als globale Ressource (21.02.).
Öffnungszeiten der Ausstellung: Mittwoch bis Freitag 14–18 Uhr, Samstag 12–16:30 Uhr.  >>
20260201_Staatstheater
20260201_Pfuetze
20260103_curt_insta
20260211_megaplot
20260212 Rote Bühne 25Jahre
20260304_akustika
20260201_Kammermusik_Festival
20260121_Jonas_Stammzellen
20260201_Retterspitz
20260201_BERG_WtF
20260201_N-Ergie
20260201_VAG_Bleib_dabei
20260201_Freizeit_Messe
20260201_schauspiel_erlangen
20251201_Kaweco
20260304_Lampe_SKY
No upcoming events found