OB-Kandidat Nasser Ahmed: Klartext gegen Stillstand

SONNTAG, 8. MäRZ 2026, NüRNBERG



Er will Oberbürgermeister werden. Die Geschichte, die er damit erzählt, ist fast märchenhaft: Als Kind von Geflüchteten aus dem Sozialbau bis an die Spitze einer deutschen Großstadt. Nasser Ahmed nimmt für sich in Anspruch, die Sorgen der Menschen zu kennen, weil er selbst aus einfachen Verhältnissen kommt. 
Seit 2021 ist er Vorsitzender der Nürnberger SPD und u.a. Mitglied im Verkehrsausschuss im Stadtrat. Zuletzt machte er mit einem 
diskutablen, riesigen Wahlplakat überregional von sich reden, bei uns geht's um die Inhalte seines Programms.  

Welche vordringlichste Aufgabe sehen Sie für die kommenden sechs Jahre?
Ich will Nürnberg zur Stadt der Chancen für alle Menschen machen. Damit die Stadt wieder funktioniert, sich alle Nürnberg:innen leisten können und niemand zurückgelassen wird.

Gastronomie prägt zusehends das Stadtbild, während der stationäre Handel weiter in Bedrängnis gerät. Ist das der Weg für Nürnbergs City-Zukunft?
Wir werden unsere Innenstadt zu einem Erlebnisraum Altstadt machen. Mit hoher Aufenthaltsqualität für alle Menschen, mit einer Klima- und Flaniermeile vom Hauptbahnhof bis zur Burg. Gastronomie und Einzelhandel sind, genauso wie Kulturangebote wichtig und werden alle davon profitieren.

Die Stadt Nürnberg möchte dem 1. FCN, einem mittelständischen Wirtschaftsunternehmen, einen Stadionneubau für mehrere Hundert Millionen finanzieren. Warum eigentlich? Und welche Investitionsbereiche müssen sich im Gegenzug dafür beschränken?
Anstatt viele Millionen in die Sanierung des alten Stadions zu versenken, ist der Neubau die bessere Option für Nürnberg. Dabei nutzen wir die Chance und schaffen ein reines Fußballstadion. Und wir wollen ein Stadion für alle: barrierefrei und mit mehr Stehplätzen. Wir setzen auf solide Finanzierung. Aktuell werden die Kosten ermittelt. Die Stadt wird einen Eigenanteil leisten. Doch wir werden sehr darauf achten, dass auch der Club seinen Beitrag zum Voll-umbau leistet. Der Profifußball macht Millionen – also kann er auch Millionen beisteuern. Hier sehe ich uns auf einen guten Weg. 
Wer noch angekündigt hat Millionen beizusteuern: der Freistaat. Wir warten auf eine konkrete Zahl.

Der „Lago di Aufsess“ in der Schocken-Baugrube verschlechtert die Lebensqualität ausgerechnet da, wo die Menschen eh schon unter Getier und Schmutz zu leiden haben. Wie wollen Sie dieses Problem aus der Welt schaffen?
Unser Druck hat zu einem Kurswechsel der Stadtspitze geführt, die Gangart gegenüber dem Investor wird härter. Aber das geht noch nicht weit genug: Neben den Sondernutzungsgebühren muss auch ein Bauzwang ernsthaft in Betracht gezogen werden, damit die Baugrube am Aufseßplatz bald der Vergangenheit angehört. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen, die Menschen in der Südstadt sind froh, dass nach vier Jahren Stillstand endlich jemand Klartext redet. Das ganze Theater um die Baugrube und das lange Zaudern der Stadtspitze, bis etwas unternommen wird, belegt aber vor allem eines: Die Südstadt verdient deutlich mehr Aufmerksamkeit. Das wird sich mit mir als Oberbürgermeister ändern. Mir liegt „meine Südstadt“ wirklich am Herzen.

Welche konkreten Strategien haben Sie in Bezug auf die verstärkte Präsenz und das Einschüchterungsgebaren von rechtsradikalen Kräften in Nürnberg, wie z.B. die montägliche Demonstrationen, politische Anfragen etc.?
Es ist schwer erträglich, dass jede Woche Rechtsextreme in unserer Altstadt ihre Verschwörungstheorien sowie rassistischen und menschenfeindlichen Hass und Hetze verbreiten. Ich werde als Oberbürgermeister an der Seite der Demokratinnen und Demokraten stehen, die sich ihnen friedlich entgegenstellen. Ich werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, um sensible Orte zu schützen und die Demonstrationen aus der Innenstadt zu bekommen.

Wie gehen Sie mit Umbrüchen in der Medienlandschaft und daraus resultierenden Hürden für die Pressearbeit um, und wie möchten Sie eine Informations-/Meinungs- und Perspektivvielfalt in unserer Großstadt unterstützen?
Lokaljournalismus ist mehr als nur Berichterstattung: Er informiert, schafft Raum für Diskussionen, motiviert zur Mitgestaltung und macht Missstände sichtbar. Damit ist er eine unverzichtbare Säule unserer Demokratie – gerade in einer Zeit, in der verlässliche, gut recherchierte Informationen immer wichtiger werden. Doch diese wichtige Arbeit steht vielerorts unter Druck. Sinkende Auflagen, weniger Werbeeinnahmen und steigende Kosten belasten regionale und lokale Medien spürbar. Die Nürnberger SPD setzt sich deshalb für eine gezielte Presseförderung ein. Bereits auf unserem Parteitag am 28. Juni 2025 haben wir dazu einstimmig einen Leitantrag beschlossen. Unser Vorschlag: eine staatliche Medienförderung, die die Pressefreiheit wahrt und gleichzeitig faire Arbeitsbedingungen sichert – mit Tarifbindung, guter Ausbildung und regelmäßiger Überprüfung der Förderkriterien. Ziel ist es, die Medienvielfalt vor Ort zu erhalten – und nicht nur große, etablierte Verlage zu unterstützen.

Da die Innenstadt nicht zwingend mit dem Auto erreichbar sein müsste, könnten viele Parkhäuser in der Altstadt neu gedacht werden: Welches Konzept haben Sie für eine gemeinschaftliche Nutzung dieser gewaltigen Räume?
Mein Schwerpunkt ist die Ausweitung und Verschönerung der Fußgängerzone. Da sehe ich Potenzial auch für kulturelle und gemeinschaftliche Nutzung im öffentlichen Raum. Die Parkhäuser haben dabei eine wichtige Funktion weggefallene und wegfallende Parkplätze zu ersetzen. Aktuell sind noch viele Menschen auf das Auto angewiesen. Ich halte nichts von Verboten, sondern möchte den ÖPNV attraktiver, das Radverkehrsnetz dichter und das zu Fuß Gehen sicherer und barrierefreier machen. So motivieren wir die Menschen zum Umsteigen und bekommen perspektivisch noch mehr Autos aus der Innenstadt.

Die seit Jahren wachsende Überflutung der Stadt mit Automobilen in jeder Darreichungsform: ruhend, rottend, rasend. Sollte man da überhaupt etwas dagegen tun oder passt das für alle?
Unser Ziel ist ein attraktiver öffentlicher Raum mit mehr Platz für tobende Kinder, Grünflächen, Fußgänger und Radfahrer. Eine menschengerechte Stadt ermöglicht allen – unabhängig von Einkommen und Wohnort – sicher, bezahlbar und klimafreundlich unterwegs zu sein. Aktuell sind noch viele Menschen auf das Auto angewiesen. Ich halte nichts von Verboten, sondern möchte den ÖPNV attraktiver, das Radverkehrsnetz dichter und das zu Fuß Gehen sicherer und barrierefreier machen. So motivieren wir die Menschen zum Umsteigen und bekommen perspektivisch noch mehr Autos aus der Stadt.

Welche Maßnahmen müssen Politik und Verwaltung ergreifen, um den viel beschworenen Zusammenhalt in unserer diversen Stadtgesellschaft für möglichst viele Menschen sichtbar und erlebbar zu machen?
Wir haben einen ganz konkreten Vorschlag und wollen Häuser des Zusammenhalts in allen Stadtteilen schaffen. Bestehende Treffs und Infrastrukturen – Schulen, Kulturläden, Nachbarschaftstreffs und Kinder- und Jugendeinrichtungen – sind dafür Ausgangspunkt und Grundlage für intensivere Vernetzungen. Vereine, Sport und Kultur verbinden uns. Hier entstehen Gemeinschaft und Zusammenhalt. Wir wollen dieses Engagement auch in Zukunft fördern und allen Menschen in Nürnberg Zugänge eröffnen und Teilhabe ermöglichen.

Anders als Ihre Gegenkandidat:innen sind Sie kein Teil der Stadtregierung. Warum soll mit Ihrer Wahl zum OB die Zukunft Nürnbergs nun besser und rosiger werden?
Ich bin als Einziger eben nicht Teil der Stadtregierung, sondern ehrenamtlicher Stadtrat. Ich werde ein Oberbürgermeister sein, der Prioritäten in Richtung Zukunft setzt und seinen Ankündigungen auch Entscheidungen und Taten folgen lässt. Nürnbergs Interessen stehen für mich absolut im Vordergrund. Ich werde in München und Berlin auf die Einlösung von Förderzusagen bestehen und mich für eine finanzielle Entlastung Nürnbergs stark machen – auch gegenüber den Vertreterinnen und Vertretern meiner eigenen Partei.

Der Superblock in Gostenhof ist seit etwas mehr als einem halben Jahr Realität und scheidet die Geister. Würden Sie mehr Projekte dieser Art unterstützen?
Wir setzen uns weiterhin für eine nachhaltige Stadtentwicklung ein, die den Menschen in den Mittelpunkt stellt. Superblocks schaffen mehr Raum für Menschen, Begegnungen und ein nachbarschaftliches Miteinander - sofern die damit einhergehenden Belastungen fair verteilt und gut gemanagt werden. Der in diesem Sommer „eröffnete“ Superblock in Gostenhof zeigt uns die Vorteile, mahnt uns aber auch, die damit verbundenen Probleme zu lösen.

Was sollte Ihrer Meinung nach mit dem Areal Kaufhof und City Point nach der Pop-up-Phase passieren?
Der Kaufhof ist ein Schlüsselprojekt, um unsere Vision von einer modernen, offenen und vielfältigen Stadt zu verwirklichen. Die SPD-Stadtratsfraktion hat eine klare Vision: Der Kaufhof soll ein lebendiger Ort werden, der Bildung, Kultur, Erholung und Genuss verbindet – ein Treffpunkt für alle Generationen. Neben Konsumangeboten, wie zum Beispiel eine Markthalle, soll es unbedingt auch konsumfreie Begegnungsflächen für Jugendliche, Familien und Seniorinnen und Senioren geben.

In Nürnberg wurde zuletzt zwar viel gebaut, trotzdem bleibt der Wohnungsmarkt angespannt. Rund 10.000 Wohnungen fehlen, während über 3.500 leer stehen. Mit welchen Mitteln wollen Sie diesem Problem begegnen?
Wohnen und der Schutz der Mieter wird bei mir zur Chefsache. Wir starten eine echte Wohnungsbauoffensive und setzen einen New Deal Wohnen auf: 400 Millionen Euro für bezahlbaren Wohnraum. Wir werden den kommunalen und genossenschaftlichen sozialen Wohnungsbau vorantreiben. Gegen überhöhte Mieten und Leerstand werden wir alle rechtlichen Mittel ausschöpfen und konsequent vorgehen.

Dem Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung zu genügen, ist für alle Großstädte eine Herausforderung. Neu ist der Anspruch auf einen Hortplatz. An denen mangelt es in Nürnberg aber besonders, wie auch an Fachkräften. Gibt es eine schnelle Lösung für den Engpass?
Wir wollen die Ganztagsbildung weiter ausbauen. Unser Modell ist der kooperative Ganztag: Schule und Hort arbeiten zusammen, Pädagoginnen, Pädagogen und Lehrkräfte gestalten gemeinsam den Tag – mit Raum für Lernen, Bewegung und Freizeit. Dafür sind Bund und Land in der Pflicht, die Stadt konsequent weiter zu unterstützen.

Wir leben in krisenhaften, unsicheren und leider auch kriegerischen Zeiten. Wie kann die Kommunalpolitik den global-politischen Ängsten der Menschen begegnen?
Die weltweiten Krisen machen das Leben teurer und geben das Gefühl, weniger Chancen zu haben als früher. Ich werde als Oberbürgermeister alles dafür tun, dass das Leben in Nürnberg wieder bezahlbar wird. Kosten runter, Chancen rauf!

Soll die Nürnberger Stadtverwaltung weiterhin ein eigenständiges Kulturreferat unterhalten und warum, bzw. warum nicht?
Kultur ist keine Kür, sie ist demokratische Infrastruktur. Deshalb müssen wir uns immer wieder fragen, wie wir alle Bevölkerungs- und Einkommensgruppen mit den Angeboten erreichen können. Dafür braucht es ein starkes, eigenständiges Kulturreferat. Wir konnten erreichen, dass dieses auch über die Kommunalwahl hinaus erhalten bleibt.

Wie gedenken Sie in ihrem Amt eine vielfältige Kunst- und Kulturlandschaft in Nürnberg zu fördern, insbesondere im Spannungsfeld zwischen Hochkultur, Soziokultur und freier Szene?
Wir wollen Kultur für alle - nicht nur zum Konsumieren, sondern auch zum Mitmachen und starre Kategorien wie „Hochkultur“ auf der einen und „Sozio- oder Subkultur“ auf der anderen Seite überwinden. Gerade für diesen Brückenschlag braucht es ein Referat, das die Themen vernetzt betrachten und die Akteurinnen und Akteure unserer vielfältigen Kulturszene zusammenführen kann.

Sind Sie der Meinung, die freie Szene in Nürnberg wird von der Stadt ausreichend und zufriedenstellend gefördert?
Wir sind der Meinung, dass bei der Förderung der freien Szene noch Luft nach oben ist und mit gezielten Maßnahmen einige Verbesserungen erreicht werden können. Vor allem sollte die freie Szene endlich transparent sowohl an den Förderszenarien als auch Entscheidungen partizipativ beteiligt werden. Es braucht klare Kriterien nicht nur für Etablierte, sondern auch für das Neue.

Mit welchen konkreten Programmen werden Sie freie Kulturträger in Nürnberg unterstützen?
Freie Zentren und selbstverwaltete Orte wie Z-Bau, Desi und das Heizhaus sind wichtig für unsere Stadt. Wir wollen diese erhalten. Zudem setzen wir uns auch weiterhin für eine Stärkung der Theater und der Festivallandschaft ein. Auch etablierte Häuser haben es schwer, da es zuverlässig Mittel gibt. Aber diese reichen nicht mehr. Den Status Quo als Erfolg zu verkaufen, verkennt die wahre Lage. Diese ist schwierig und es braucht regelmäßige Erhöhungen von Mitteln, um die wichtige Arbeit zu sichern. Auch hier braucht es einen Austausch auf Augenhöhe und nicht vom grünen Tisch aus. Die Träger haben oft verschiedene Töpfe zur Verfügung. Radio Z und die Desi haben eine höchst unterschiedliche Struktur. Deshalb werden wir im Dialog die städtische Förderung nach den langen Lehner-Jahren völlig neu diskutieren. Deshalb geben wir hier jetzt auch nichts vor. Denn der Dialog ist ein gemeinsamer Prozess.

Die Meistersingerhalle soll dem Kulturbereich weggenommen und der Messe zugeschlagen werden. Unterstützen Sie diesen Vorschlag? 
Mit mir wird die Meistersingerhalle Kulturort bleiben. Der Vorschlag eines Übergangs in die Messe liegt darin begründet, dass die Messe durch ihren deutschlandweiten und internationalen Auftritt in der Lage wäre, die Meistersingerhalle besser auszulasten und dieses Ziel somit zu sichern. Darüber hinaus ergäben sich große Synergieeffekte z.B. bei der Veranstaltungstechnik und beim Catering. Wir werden darauf bestehen, dass der Personalrat des Geschäftsbereichs Kultur in das Verfahren eng mit einbezogen ist.

Die Finanzierung des Umbaus der Kongresshalle stagniert offenbar. Gerade was die Quartiere für die freie Szene angeht. Was, wenn von der Vision nur eine Ruine bleibt?
Wir haben es uns bei der Entscheidung mit der Kongresshalle nicht leicht gemacht. Wir hätten gerne vertiefter und länger diskutiert. Aber nun läuft das Ganze. Wir werden eine Stagnation gerade der Teile für die freie Szene nicht zulassen. Genau deswegen haben wir letztlich dem Umbau der Kongresshalle zugestimmt.

Wie möchte die Stadt sicherstellen, dass in den Ermöglichungsräumen der Kongresshalle auch die Arbeiten der freien Szene finanziell gut ausgestattet werden? Bisher abrufbare Fördersummen sind für eine Stadt der Größenordnung eher bescheiden. Muss unterm Strich vielleicht eine andere städtische Spielstätte geschlossen werden, damit die Kongresshalle überhaupt bespielt werden kann?
Wir werden keine Einrichtungen gegen andere ausspielen. Auch werden wir keine andere Spielstätte schließen. Das Bestehende ist ein wichtiges Gut. Aber ganz klar. Wir fangen an mit den Ermöglichungsräumen. Und diese werden Schritt für Schritt mit Leben erweckt. Wir haben an anderer Stelle über gute Ausstattungen etwa fürs Heizhaus gesprochen. Diese bestehenden Einrichtungen müssen gesichert sein. Auch in einer wirtschaftlichen Krise. Falls es vielleicht auch zu einer erneuten weltweiten Finanzkrise kommt, dann geht nicht alles gleichzeitig. Das gehört auch zu einer Ehrlichkeit. Aber wir kämpfen dafür. Auch vor Ort müssen die Ressourcen transparent und fair verteilt werden. Dafür stehen wir.

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Nasser Ahmed (SPD)
1988 als Sohn eritreischer Einwanderer geboren. 2025 erschien seine Lebensgeschichte als Buch.
Promovierter Politikwissenschaftler und Referent im Bereich Energiewende. Ein Kind.

www.nasser-ahmed.de
www.instagram.com/nasser.spd
 




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