Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #34

FREITAG, 1. DEZEMBER 2017

#Akademie der Bildenden Künste, #Atelier- und Galeriehaus Defet, #Ausstellung, #BBK, #Edel Extra, #Galerie Bernsteinzimmer, #Galerie Hirtengasse, #Galerie Sima, #Galeriehaus Nord, #Institut für moderne Kunst Nürnberg, #Kolumne, #Kunst, #Kunstbunker, #Kunsthalle, #Kunsthaus, #Natalie de Ligt, #Neues Museum, #Oechsner Galerie, #raum für zeitgenössische kunst

Wohin zur Kunst in der Winterzeit? Kunsthistorikerin Natalie de Ligt und ihr Kunstkalender wissen Rat, wenn’s auch mal etwas anderes sein darf als nur Weihnachtskrippen und barocke Engelsfiguren in der staden Zeit.

Bis 6. Dezember 2017
KITTI & JOY: FORTUNE FAVORS FUTURE
Die Ausstellung des Münchner Duos Kitti & Joy, alias Kristina Schmidt und Johanna Strobel, ist eine Kooperation mit dem Institut für moderne Kunst, das anlässlich seines 50jährigen Bestehens an andere Orte andockt. Kitti & Joy im Edel Extra passt wie die Faust aufs Auge. Denn es gibt einige Berührungspunkte zwischen der performativen, filmischen Arbeit des Duos und der von Claudia Holzinger, eine der maßgeblichen Köpfe des Edel Extra. Auch Kitti & Joy schlüpfen in verschiedene Rollen, um fast täuschend echt den Mensch oder die Frau in der heutigen Konsum- und Selbstoptimierungswelt zu mimen. Das Ganze wird dann jedoch ironisch und auf dezent satirische Weise gebrochen. Als Ergänzung zu ihren Videoarbeiten zeigen Kitti & Joy eine performative Installation von MarinA.
Am 20. Dezember, 19 Uhr, eröffnet dann die Ausstellung «Unsere Kulturhauptstadt 2015 – Ein Modell». Hierbei handelt es sich tatsächlich um ein Kulturhauptstadt-Modell, das das Team vom Edel Extra eigens für das große Schaufenster ihres Projektraums konstruiert. Es ist bis zum 6. Januar durchgängig geöffnet, weil von außen einsehbar.
Und zwischen den Jahren, am 27. Dezember, 19 bis 22 Uhr, gibt es ein Xtra-Xmass-Bingo mit Bird Berlin. Hierfür bitte die ungeliebten Weihnachtsgeschenke mitbringen. Daraus soll eine »Hauptpreisarche Noah in den Tempeln des Edel-Extra-Hauptstadtbüros« gebaut werden. Das wird schön schlimm.

EDEL EXTRA - Verein zur Förderung ästhetischer Prozesse
Müllnerstr. 22, Nbg
Während der Ausstellung täglich 17-20 Uhr
edelextra.biz


Bis 17. Dezember 2017
KLASSE PROF. MARKO LEHANKA: SPAßBREMSE GONDELHAUSEN
In der Klasse für Bildhauerei an der Nürnberger Kunstakademie setzt man sich ernsthaft mit Kunst und den Bedingungen aktueller Kunstproduktion auseinander, ohne sich jedoch gänzlich freud- und humorlos in der Kunst zu ergehen. Dafür spricht auch das Konzept der Ausstellung, deren Titel «Spaßbremse Gondelhausen» spitzfindig auf Venedig, genauer auf die dortige Kunstbiennale und den Kunstmarktaspekt anspielt. Das war gewissermaßen der Aufhänger und führte zu der Idee, Werke zu schaffen, die im gemeinsamen Kontext eine Art Stadtstruktur ergeben. Die Studierenden der Klasse Lehanka bauen sich ihre eigene Stadt, vielleicht sogar ihr Ideal einer Stadt. Es gibt u. a. einen Marktplatz mit Brunnen und typische Dienstleistungsangebote wie Massage. Um als Besucher in den Genuss derlei Annehmlichkeiten zu kommen, nützt einem der Euro nichts. Stattdessen benötigt man die eigens für die Schau als Zahlungsmittel entwickelten Taler. Das Schöne ist, man bekommt sie einfach so. Die Atmosphäre in diesem Anti-Gondelhausen ist der Jahreszeit entsprechend durchaus ein wenig düster. Die einzelnen Arbeiten sind es jedoch nicht. Hier hat der Spaß den dritten Gang eingelegt und zeigt der aus zusammengezwickten Hintern entfleuchten Kunst, was es heißt, ungebremst um die Kurve zu fahren.

AKADEMIE GALERIE NÜRNBERG / AUF AEG
Muggenhofer Str. 135 / Halle 13, Nbg
Mi-So 14-19 Uhr
adbk-nuernberg.de


Bis 31. Dezember 2017
FRED LONIDIER: N.A.F.T.A. (NOT A FAIR TRADE FOR ALL)
Der US-amerikanische Künstler Fred Lonidier (*1942), dessen Werk in Europa kaum bekannt ist, zeigt in der Ausstellung Teile seiner Serie N.A.F.T.A. Sie thematisiert das seit 1994 zwischen Kanada, den USA und Mexiko bestehende Freihandelsabkommen (NAFTA). Die Serie ist wie alle Arbeiten Lonidiers durch eine kritischen Beschäftigung des Künstlers mit gesellschaftspolitischen und wirtschaftlichen Zuständen entstanden.

KUNSTBUNKER - Forum für zeitgenössische Kunst
Bauhof 9, Nbg
Do-Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr u.n.V.
kunstbunker-nuernberg.org


Bis Mitte/Ende Januar 2018
PHILIPPE GERLACH: REALITY WINNER
Die Grafik- und Werbeagentur Gillitzer ist in der Kulturszene Nürnbergs hinlänglich bekannt, entwickelt sie doch das Erscheinungsbild für zahlreiche Institutionen. Nun hat der zweiköpfige Betrieb selbst eine Galerie gegründet, und dafür einen der Agenturräume hergerichtet. Das Programm soll sich auf Fotokunst beschränken. Den Auftakt macht Philippe Gerlach (*1982), dessen Fotografien vorwiegend im privaten Umfeld entstehen und die er als eine Art Tagebuch begreift.

GROSSKIND FOTOKUNST-GALERIE
Kreilingstr. 53, Nbg
Mo-Mi 16-19 Uhr
grosskind.de


Bis 20. Januar 2018
STEFFEN ZILLIG: PESSIMISMUS ORGANISIEREN
In dem von Steffen Zillig mit fünf Videoprojektionen versehenen Raum wird der Besucher von diesen nicht nur umzingelt, sondern auch visuell und akustisch reizüberflutet. Es sind die grandiosen Möglichkeiten des Internets mit den sozialen Netzwerken, den Live-Foren, des Darknet, der Selbststilisierung, der Selbsttäuschung und -entblößung, die Zillig hier vorführt. Alles Foto- und Filmmaterial hat der Künstler im Internet gesammelt und zu einer installativen Bild- und Soundcollage zusammengestellt. Man kann sogar live einen Chat verfolgen, in dem es um Abseitiges und Justiziables geht. Die ganze Installation ist allerdings derart großskaliert, dass man sich fragen muss, ob es allein darum geht. Die Grenze zwischen der Faszination des Künstlers am Gegenstand und dessen kritischer Untersuchung scheinen zu verschwimmen.

INSTITUT FÜR MODERNDE KUNST im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V
Sonderöffnungszeiten: So 3.12., 14-19 Uhr!
moderne-kunst.org


Bis 21. Januar 2018
STEFANIE ZOCHE: SAND
Die Künstlerin Stefanie Zoche (*1965, München) befasst sich in ihrer Arbeit seit längerem mit dem Rohstoff Sand. Da er in vielen Bereichen massenhaft benötigt wird, zum Beispiel für Stahlbetonbauten, für Landgewinnung oder im Straßenbau, wird er zu einer knappen Ressource. Der Raubbau hat weitreichende Folgen für die Geo- und Biosphäre. Stefanie Zoche setzt sich mittels Fotografie, Objekten und Installationen mit den verschiedenen Facetten dieses Themas auseinander.

KUNSTHAUS
Königstraße 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus


Bis 28. Januar 2018
KRISTINA SCHMIDT, JOHANNA STROBEL, KITTI & JOY: ANOTHER WORLD IS POSSIBLE
Im Rahmen des Projekts «Aus Gründen. 50 Jahre Institut für moderne Kunst» zeigt das Institut die Münchner Künstlerinnen Kristina Schmidt (*1982) und Johanna Strobel (*1984), die zusammen auch das Duo Kitti & Joy bilden. Im zumikon präsentieren sie allerdings bis auf eine Arbeit die jeweils eigene künstlerische Position. Jede zeigt eine Auswahl an Bildwerken und Objekten, wobei unterschiedliche künstlerische Ansätze deutlich werden. Als Kitti & Joy sind sie noch bis zum 6. Dezember im Edel Extra zu sehen, einem der Jubiläums-Gastorte des Instituts (siehe Hinweis).

INSTITUT FÜR MODERNE KUNST NBG – Lounge im zumikon
Großweidenmühlstr. 21, Nbg
Mi-So 10-18 Uhr
Geschlossen: 23.12.2017 bis 2.1.2018.
moderne-kunst.org


Bis 2. Februar 2018
STERNSTUNDEN
Fast unbemerkt feierte auch der BBK Nürnberg heuer ein Jubiläum und zwar das seines 70jährigen Bestehens. Aus diesem Anlass zeigen die Mitglieder zum Ende des Jahres in ihrer mit «Sternstunden» betitelten Ausstellung, «dass es noch viel mehr Spielmöglichkeiten gibt, auf drohende Winterstürme, Dunkelheit und Kälte zu reagieren als nur mit Nippes und Kitsch» (Pressetext). Außerdem ist alles käuflich zu erwerben.

BBK NÜRNBERG - Galerie Hirtengasse
Hirtengasse 3, Nbg
Bis 23.12.: Mi/Do/Sa/So 13-18 Uhr
Geschlossen: 24.12.2017-9.01.2018
Ab 10.01.2018: Mi/Do 13-18 Uhr
bbk-nuernberg.de


Bis 3. Februar 2018
NOVEMBER
In der Ausstellung mit Magdalena Abele, Christina Chirulescu, Johannes Felder und Johannes Kersting treffen sehr gegensätzliche Positionen und vor allem unterschiedliche Ansätze von Malerei aufeinander. Die formal zurückgenommene und auch in der Farbigkeit unaufdringliche Malerei von Christina Chirulescu, die ohne erkennbare Motive und Figuration auskommt, bildet einen Gegenpol zu den impulsiv gemalten Bildern von Johannes Felder. Gemein ist ihnen jedoch, dass sie in ihrer Malerei den Moment des Prozesshaften nicht verbergen. Johannes Kersting arbeitet hingegen mit kräftigen Farben und scheint seine oft in Farbflächen eingeteilten Kompositionen im Vorfeld genau zu planen. Als einzige Fotografin ist Magdalena Abele dabei. Ihre Bilder, oft sind es Landschaften, die etwas Sanftes ausstrahlen, sind geprägt von einem klarer Motivik und dem Verzicht auf eine starke Farbsättigung. Die soeben erfolgte Verleihung des Nürnberger Kulturpreises an Chirulescu und Kersting nahm der Galerist Frantisek Sima zum Anlass für diese Schau. Und weil ihn außerdem spannungsreiche Inszenierungen mit verschiedenen Positionen reizen, nahm er die beiden anderen hinzu. Sima ist einer, der mit wachem Auge und mit Leidenschaft und Engagement bei der Kunst ist. Dafür hat er im Übrigen selbst schon – völlig zu Recht – den Kulturpreis der Stadt Nürnberg erhalten

GALERIE SIMA
Hochstraße 33, Nbg
Di/Mi 17-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr u.n.V.
Geschlossen: 21.12.2017 bis 5.1.2018
sima-projects.de


Bis auf weiteres
AUGENGEFÜHLE: SAMMLUNG KERSTIN HILLER UND HELMUT SCHMELZER
Mit den Dauerleihgaben des Sammlerehepaars Hiller/Schmelzer, die derzeit in elf Räumen des Neuen Museums präsentiert werden, haben beachtliche Künstlerpersönlichkeiten und sogar Schlüsselwerke Einzug ins Neue Museum erhalten. Ein bekannter Name jagt den nächsten: Richard Artschwager, Alighiero Boetti, Imi Knoebel, Rosemarie Trockel, Franz Erhard Walther uvm. Allen ist ein eigener Raum gewidmet, der zum Teil von den Künstlern selbst eingerichtet wurde. Bisweilen entsteht der Eindruck, man durchschreite die Unlimited, jene Spezialsektion der Kunstmesse Art Basel, in der übergroße Skulpturen und Installationen von meist etablierten Größen des Kunstbetriebs und des Kunstmarkts präsentiert werden. Anderseits ist das, was im Neuen Museum zusammenkommt, stellenweise so gut und inspirierend und zwingend, dass man jetzt schon den Tag fürchtet, an dem diese Arbeiten das Haus wieder verlassen. Vielleicht entschließt sich das Sammlerpaar aber auch zu einer Schenkung. Dann würde diese Public-Private-Partnership auch jenen Dünkel abstreifen können, der zwangsläufig mit einem derartigen Dauerleihgabenmodell verbunden ist. Denn hierbei hat jede Dauer ihre zeitliche Grenze und der Public Partner und mit ihm auch die Museumsbesucher am Ende das Nachsehen.

NEUES MUSEUM NÜRNBERG
Klarissenplatz
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
nmn.de


1. Dezember 2017 bis 11. Februar 2018
MALTE ZENSES: IN TYRANNIS
SALON 2017/2018 - JAHRESGABEN

Siehe auch die gesonderte Besprechung auf der Website

KUNSTVEREIN NÜRNBERG - Albrecht Dürer Gesellschaft
Milchhof, Kressengartenstr. 2, Nbg
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13-18 Uhr u.n.V.
kunstvereinnuernberg.de


Eröffnung: Freitag, 1. Dezember, 19 Uhr
2. bis 23. Dezember 2017
HARRI SCHEMM: GETUSCHTE WEISHEITEN
In der Ausstellung präsentiert Harri Schemm die ganze Bandbreite seines künstlerischen Schaffens: Objekte, Malerei und Grafik. Alle Fans dürfen sich darüber hinaus über die Einrichtung seines «Chinesischen Kiosks» freuen, ein Performance-Klassiker des Künstlers. Schemm zählt im Übrigen zu den wenigen prägenden Persönlichkeiten der regionalen Kunst-szene, auch wegen seiner Performances. In diesen kommt alles zusammen, was man als Rüstzeug für den Kunstbetrieb benötigt: Scharfsinn, Ästhetik und Humor. Am Eröffnungsabend und bei der Finissage (1. und 23.12.2017) will sich der Künstler in seinen roten, mit chinesischen Schriftzeichen bemalten und mit Lampions ausgestatteten Ein-Mann-Kiosk verfügen und von dort aus jedem Interessierten eine chinesische Weisheit mit schwarzer Tusche auf ein Stück fernöstliches Opferpapier malen. «Einen Tag ungestört in Muse zu verleben, heißt, einen Tag lang ein Unsterblicher zu sein» oder «Das Rechte sehen und es nicht tun, ist Mangel an Mut» könnte einer der Sprüche sein, die man erhält, von denen man aber, wie es durchaus manche glauben, keine Spontanheilung erwarten darf. Wie auch immer: Der Humor in Harri Schemms Kunst ist die Vesper, die wir auf den holprigen Brücken zwischen Wunsch, Vision und Wirklichkeit immer dabei haben sollten.

RAUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST. LAURENTIU FELLER
Knauerstr. 3, Nbg
Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr
rfzk-feller.de
 

Sonntag, 3. Dezember, 14-19 Uhr
A TREE COMES TRUE
Offene Ateliers und Galerien im Defethaus mit Ausstellungen, Kuchen, Glühwein, Kunstverlosung und der Chance, ein Kunstwerk oder etwas Artverwandtes zu erwerben und es der oder dem Liebsten unter den Weihnachtsbaum zu legen.
 
ATELIER- UND GALERIEHAUS DEFET
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
oechsner-galerie.de


Eröffnung: Mittwoch, 6. Dezember, 19 Uhr
7. Dezember 2017 bis 25. Februar 2018
ON WITH THE SHOW – 50 JAHRE KUNSTHALLE NÜRNBERG
Zu dieser Ausstellung gibt es auch eine gesonderte Besprechung auf Website.

KUNSTHALLE NÜRNBERG
Lorenzer Str. 32, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr.
kunsthalle.nuernberg.de


Eröffnung: Samstag, 16. Dezember, 19 Uhr
17. Dezember 2017 bis 3. Februar 2018
PLAY
Der Fürther Künstler Andreas Oehlert ist in der Vergangenheit auch schon als Kurator aufgetreten. Nun realisiert er abermals in der Oechsner Galerie, die ihn auch als Künstler vertritt, ein kuratorisches Projekt, das ihn schon länger beschäftigt. Alle zwölf von ihm eingeladenen KünstlerInnen zeigen ausschließlich Objekte und Skulpturen. Hierfür hat sich Oehlert zu dem eine spezielle Präsentationsform ausgedacht, bei der die Wände in jedem Fall nackt bleiben. Wichtig war es ihm, ausgesprochen eigene Charaktere und Arbeiten zu versammeln. Den Titel «PLAY» will Oehlert in Bezug auf das Projekt in der doppelten Bedeutung des englischen Wortes verstanden wissen: Schauspiel und Spiel. Mit dabei sind u. a. Caroline Achaintre und Martina Essig sowie Andreas Oehlert selbst.
Noch bis zum 9. Dezember ist die Gruppenausstellung mit Arbeiten von Daniel Bischoff, Michael Franz, Alexandra Leykauf und Eva Raschpichler zu sehen.
 
OECHSNER GALERIE im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
Sonderöffnungszeiten: So 3. /17. Dezember, jeweils 14-19 Uhr!
oechsner-galerie.de


Eröffnung: Freitag, 19. Januar, 19 Uhr
20. Januar bis 4. März 2018
KARINA KUEFFNER: HANG OVER
Die Nürnberger Künstlerin Karina Kueffner (*1981), die an der hiesigen Kunstakademie studierte, ist bereits häufiger in Erscheinung getreten. In einem Text über ihre Arbeit heißt es: «Karina Kueffner setzt sich mit der Reduktion und Ordnung bildnerischer Mittel, der Frage nach Form, sowie einem zeitlich begrenzten Malprozess auseinander. Scheinbare Einfachheit in Ausdruck und Darstellung resultieren aus präzise durchdachten und mit Konzentration ausgeführten Handlungsschritten.» Zur Eröffnung spricht Jolanda Bozzetti vom Kunstpalais Erlangen.
Im «Wintersalon», der bis zum 21. Dezember geöffnet ist, werden zahlreiche Bilder, Skulpturen, Fotografien und Zeichnungen von rund 30 Künstlerinnen und Künstlern präsentiert. Die meisten Arbeiten sind in Format und Preis so übersichtlich, dass sie gut unter den Weihnachtsbaum passen.

GALERIEHAUS NORD
Wurzelbauerstr. 29, Nbg
Di/Mi 11-16 Uhr, Do/Fr 11-13 Uhr, So 11-16 Uhr
galeriehaus-nuernberg-nord.de


Eröffnung: Sonntag, 21. Januar, 17 Uhr
21. Januar bis 18. Februar 2018
20 JAHRE BERNSTEINZIMMER …
... und kein Ende ist abzusehen. Die Bernsteinzimmerer feiern sich selbst. Mit einem Katalog legen sie Zeugnis über ihr Schaffen in der zweiten Dekade ab. Ein Buch so schön wie ihre Galerie. Mit Gastbeiträgen einer Schar von illustren Freunden und Verwandten. So lautet die Ankündigung zur Jubiläumsausstellung der Galerie Bernsteinzimmer, zu deren Anlass sich das Team ausnahmsweise selbst präsentiert: Birgit Nadrau, Fredder Wanoth und Anders Möhl zeigen ihre Kunst, Detlef Paulig ist mit Fotografien vertreten, Helga von Rauffer mit einer Auswahl ihrer Kunstsammlung und Brigitta Haupt zeigt Geschneidertes. Endlich wird die Bescheidenheit einmal durchbrochen! Denn wenn es etwas zu kritisieren gäbe, dann diese Art des Understatement.

GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstr. 11, Nbg
Sa/So 15-19 Uhr
galerie-bernsteinzimmer.de


24. bis 26. Januar 2018
PERFORMING ENTITIES - PERFORMANCE SYMPOSIUM
Für das dreitägige Symposium wurden rund ein Dutzend KünstlerInnen eingeladen, die in Gesprächen, Präsentationen und Vorführungen von Performances die Bedeutung dieser wiederentdeckten Kunstgattung erörtern, verorten und verhandeln. Laut Pressetext steht jetzt schon fest, dass sich die Beiträge dieses international ausgerichteten Kunstsymposiums «einer eindeutigen Zuordenbarkeit entziehen», denn «Performing Entities sind performative Zustände jenseits taxonomischer Klassifizierbarkeit in Subjekt und Objekt oder Aktivität und Passivität». Was das bedeuten könnte, wird vielleicht die Teilnehmerin Krõõt Juurak erklären. Ein Teil ihrer künstlerischen Praxis sind Performances für Haustiere: Hund und Katze werden hierbei ungefragt zum Publikum von Juuraks eigens für die Tiere entwickelten Bewegungs- und Geräuschchoreografien. An allen drei Tagen sowie immer ab 18 Uhr finden öffentliche Performances statt. Das genaue Tagesprogramm mit allen Vortragszeiten findet man demnächst auf der Website.

AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE NÜRNBERG
Bingstr. 60, Nbg
adbk-nuernberg.de

 




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Richard Artschwager,Door }, 1983-84, Installationsansicht Neues Museum Nürnberg, Foto: Annette Kradisch, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2017, Courtesy Sammlung Kerstin Hiller und Helmut Schmelzer
Richard Artschwager,Door }, 1983-84, Installationsansicht Neues Museum Nürnberg, Foto: Annette Kradisch, © VG Bild-Kunst, Bonn, 2017, Courtesy Sammlung Kerstin Hiller und Helmut Schmelzer
Malte Zenses, Böse Nase, 2017, Öl, Lack und Kohle auf Leinwand, 2 x 80 x 90 cm Installationsansicht Salon Kennedy, Frankfurt/M., 2017, Foto: Stefan Stark
Malte Zenses, Böse Nase, 2017, Öl, Lack und Kohle auf Leinwand, 2 x 80 x 90 cm Installationsansicht Salon Kennedy, Frankfurt/M., 2017, Foto: Stefan Stark
Malte Zenses, sss, its not save here!, 2016, Lack, Öl, Holzkohle und Spraypaint auf Leinwand, je 162 x 94 cm, Foto: Simon Vogel
Malte Zenses, sss, its not save here!, 2016, Lack, Öl, Holzkohle und Spraypaint auf Leinwand, je 162 x 94 cm, Foto: Simon Vogel
Stefanie Zoche, Ausschnitt Valdrada und Sinai Hotels: Detail aus Valdrada, Sand, Wasserglas, MDF, Epoxidharz, Pigment, 9 x 4 x 1,25 m; 2015, und aus der Serie SINAI HOTELS, Hotelresorts im Sinai, Ägypten, C-Prints, je 70 x 84 cm, 2002 – 2005, Ausstellungsansichten Musée les Abattoirs, FRAC Midi – Pyrénées © Stefanie Zoche, VG Bild-Kunst, Bonn, 2017
Stefanie Zoche, Ausschnitt Valdrada und Sinai Hotels: Detail aus Valdrada, Sand, Wasserglas, MDF, Epoxidharz, Pigment, 9 x 4 x 1,25 m; 2015, und aus der Serie SINAI HOTELS, Hotelresorts im Sinai, Ägypten, C-Prints, je 70 x 84 cm, 2002 – 2005, Ausstellungsansichten Musée les Abattoirs, FRAC Midi – Pyrénées © Stefanie Zoche, VG Bild-Kunst, Bonn, 2017
Peter Kunz, o. T., 2016, Kollodium/Silber auf Aluminium, 13 x 18 cm, © Peter Kunz
Peter Kunz, o. T., 2016, Kollodium/Silber auf Aluminium, 13 x 18 cm, © Peter Kunz
Caroline Achaintre, Stoner, 2017, Keramik, 33 x 35 x 35 cm, Courtesy of Arcade, London, Foto: Andy Keate
Caroline Achaintre, Stoner, 2017, Keramik, 33 x 35 x 35 cm, Courtesy of Arcade, London, Foto: Andy Keate
Martina Essig, ohne Titel, 2014 / 24 / 1, Beton
, ca. 11,2 x 9,1 x 1,8 cm (links) / ohne Titel, 2015 / 20, Beton, ca. 12 x 7,2 x 1,5 cm (rechts), Foto: Martina Essig
Martina Essig, ohne Titel, 2014 / 24 / 1, Beton
, ca. 11,2 x 9,1 x 1,8 cm (links) / ohne Titel, 2015 / 20, Beton, ca. 12 x 7,2 x 1,5 cm (rechts), Foto: Martina Essig
Christina Chirulescu, o.T, 2017, Öl, Acryl auf Leinwand, 80 x 60 cm, Foto: Galerie Sima
Christina Chirulescu, o.T, 2017, Öl, Acryl auf Leinwand, 80 x 60 cm, Foto: Galerie Sima
Copyright: Michael Franz
Copyright: Michael Franz
Karina Kueffner, untitled, 2017, Acryl, Filz, PE-Folie auf Holzrahmen, 90 x 75 cm, © Karina Kueffner
Karina Kueffner, untitled, 2017, Acryl, Filz, PE-Folie auf Holzrahmen, 90 x 75 cm, © Karina Kueffner
Karina Kueffner, untitled, 2017, PE-Folie, Acryl auf Holzrahmen, 40 x 47 cm, © Karina Kueffner
Karina Kueffner, untitled, 2017, PE-Folie, Acryl auf Holzrahmen, 40 x 47 cm, © Karina Kueffner
Klasse Prof. Marko Lehanka, Motiv zur Ausstellung Spaßbremse Gondelhausen, Akademie Galerie Nürnberg 2017
Klasse Prof. Marko Lehanka, Motiv zur Ausstellung Spaßbremse Gondelhausen, Akademie Galerie Nürnberg 2017
Paul Wick, Salonstuhl, 2017, Installationsentwurf (Ausstellung Spaßbremse Gondelhausen)
Paul Wick, Salonstuhl, 2017, Installationsentwurf (Ausstellung Spaßbremse Gondelhausen)
Stefanie Zoche, Tetrapode 1, 2015, Sand, Epoxidharz, Styropor, 218 x 218 x 218 cm, © Stefanie Zoche,VG Bild-Kunst Bonn, 2017
Stefanie Zoche, Tetrapode 1, 2015, Sand, Epoxidharz, Styropor, 218 x 218 x 218 cm, © Stefanie Zoche,VG Bild-Kunst Bonn, 2017

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