DEUTSCHES MUSEUM NüRNBERG – ZUKUNFTSMUSEUM. Da hat der Zuckerbergs Marc sich wieder ein Zeug ausgedacht: Facebook heißt jetzt Meta und im Metaverse posten wir nicht irgendwelche Urlaubsbilder rein, nein, wir leben da drinnen wie in einer interaktiven und grenzenlosen, neuen Welt. Im Metaverse bewegt man sich wie in der analogen Realität, man geht von A nach B, man bewegt Dinge, indem man sie nimmt, nicht indem man blöd rumklickt. Man trifft Menschen und berührt sie, wenn sie das wollen. Die Vision an sich ist nicht neu, man findet sie bereits im Science-Fiction-Roman Snow Crash von Neal Stephenson aus dem Jahr 1992 – und 1992, Freunde, das ist auch schon 32 Jahre her, wtf. Stephenson ging es in seinem Roman um die gesellschaftlichen Auswirkungen der digitalen Parallelwelt, eine Betrachtungsperspektive, an die das Zukunftsmuseum in seiner neuen Sonderausstellung andockt. Sie zeigt soziale, wirtschaftliche und rechtliche Phänomene, wie wir sie heute schon in „prototypischen Metaversen“ wie Decentraland, Second Life oder VR Chat vorfinden. Und beleuchtet die positiven und negativen Entwicklungen. Das dazugehörige Rahmenprogramm fokussiert sich vor allem auf die Nutzung von VR- und AR-Brillen. Außerdem zeigt das Zukunftsmuseum Meet Me Meta, im Riso-Print-Verfahren hergestellte Comics aus der Meisterschule für Kommunikationsdesign, die mittels AR zum Leben erweckt werden können. Und am 20.02. gibt es einen thematisch angegliederten Zukunftsplausch: Metaverse – Mehr Freiheit und Sicherheit für alle? Die Sonderausstellung Metaverse: Phänomenal digital? ist bis zum 22. September zu sehen.

www.deutsches-museum.de/nuernberg

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NEUES MUSEUM. Die wunderbare 30-Jahre-Straßenkreuzer-Ausstellung, Raumteiler, im Neuen Museum zu Nürnberg geht so langsam zu Ende, das ist ja erstmal traurig, aber geht auch mit einer guten Nachricht einher: Die Fotos werden versteigert! Im Rahmen der Ausstellung werden die zwölf Kalenderblatt-Fotografien gezeigt, auf denen einzelne Projekte des Straßenkreuzers als liing sculptures interpretiert wurden, die künstlerische Leitung lag bei Barbara Engelhard, von der auch das Konzept stammt. Die Bilder sind 117 x 150 cm groß, kaschiert auf Wabenkarton 10 mm und mit Aufhängung versehen. Versteigert werden die Bilder am letzten Tag der Ausstellung, Sonntag, 21. Januar, ab 15 Uhr unter fachkundiger und unterhaltsamer Anleitung von Kabarettist Oliver Tissot. Der Eintritt ist frei, das Mindestegbot liegt bei jeweils 300 Euro, der Erlös kommt dem Housing-First-Projekt des Straßenkreuzers zugute.   >>
KüNSTLERHAUS IM KUKUQ. Weggekommen ist zumindest nix! Mit Ausnahme der leeren Registrierkasse. Vor gerade einmal drei Wochen hat im Erdgeschoss des Künstlerhauses der Shop der GENTLEMACHINE eröffnet – ein Laden mit sehr eigenem Tauschkonzept (curt berichtete). Und ausgerechnet, ausgerechnet hier, möchte man sagen, schmeißt einer oder eine des nachts die Scheibe der Tür ein. Der Dieb habe sich offenbar auf der Suche nach Bargeld befunden, sagt Chefin Wanda Leuthe, alle anderen Wertgegenstände seien nämlich im Laden geblieben. Jetzt ermittelt die Polizei. Angemessen wäre es, für die Registrierkasse wenigstens einen Tauschgegenstand vorbeizubringen. Am besten anonym …

curt empfiehlt, die GENTLEMACHINE über den Vordereingang und während der Öffnungszeiten aufzusuchen und Teil dieses Konzepts zu werden: Kleidung tauschen, reparieren und Second Hand shoppen!
Hier geht’s lang: www.gentlemachine.shop
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Z-BAU. Das 20-Jahre-Jubiläumsjahr des Balkan-Königs Shantel neigt sich dem Ende zu und wird zum Schluss natürlich mit einem Knall begossen. Denn das gab es, trotz der engen Verbindung von DJ Shantel zu dieser Stadt, in Nürnberg noch nie: Shantel & das Bucovina Club Soundsystem, heißt, drei Compagnons kommen mit auf die Bühne, die natürlich komplett angezündet und in Schnaps und Schweiß getaucht sein wird. Seit 20 Jahren steht Shantel für diese hochenergetischen Dance-
Partys, bei denen Osten und Westen mit lautem Dschingdarassa kollidieren. Der besondere Soundsystem-Abend wird dabei bewusst klein und intim gehalten: im Roten Salon für 150 Leute. 

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Shantel & Bucovina Club Soundsystem
10.12. / Z-Bau
www.z-bau.com  >>
MUZ CLUB. Lisa und Andreas aka. Lokale Leidenschaften bei Radio Z machen dieses Weihnachten mal was ganz anderes. Nicht nämlich wie gewohnt, die beste Musik von hier finden, abspielen und uns vorstellen, im Radio drinne, sondern Theaterspielen, auf der MUZClub-Bühne drauf. Wir freuen uns sehr auf Lisa Renz-Hübner und Andreas Basner in Love Letters von A.R. Gurney, einem Stück über ein Paar, das sich beinah ein halbes Jahrhundert lang unentwegt Briefe schreibt. Für die Zeitsprünge sorgt Songwriter Vincent Joschko mit seinen ganz eigenen Coverversionen der Hits der jeweiligen Jahre. 

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07.12., 20.30 Uhr, MUZClub, der Eintritt ist stark limitiert. 
www.musikzentrale.com  >>