Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #12

MITTWOCH, 1. JULI 2015

#Akademie der Bildenden Künste, #ARTroom, #Ateliere und Galeriehaus Defet, #BBK, #Galerie Bernsteinzimmer, #Galerie Sturm, #Galeriehaus Nord, #Institut für moderne Kunst Nürnberg, #Kunst, #Kunstgalerie Fürth, #Kunsthalle, #Kunstpalais Erlangen, #Kunstverein Kohlenhof, #Kunstverein Nürnberg, #Neues Museum, #Oechsner Galerie, #raum für zeitgenössische kunst, #Zumikon

Unsere Freundin Natalie de Ligt sichtet, selektiert und fasst das zu curt passende Kunstgeschehen zusammen. Und, das hat man nicht oft, sie weiß, wovon sie schreibt. Ein Luxus, den wir euch gönnen.

Bis 26. Juli
JONATHAN BAUMGÄRTNER, THOMAS BERGNER, CHRISTIAN KRÖBER UND FELIX NEUMANN: WITH A NAME LIKE PHOTO, IT HAS TO BE GOOD
Mehr dazu steht in einem weiteren Artikel über die Ausstellungen der Akademie der Bildenen Künste an anderer Stelle hier im Magazin.

AKADEMIE GALERIE NÜRNBERG
Halle 13 Auf AEG, Muggenhofer Straße 135, Nbg
Mi-So 14-19 Uhr.
adbk-nuernberg.de


Bis 1. August
LYDIA DAHER: PICTURE THESE WORDS
Lydia Daher legt sich nicht in einem Medium fest. Vielmehr ist ihr Werk von einem Crossover von Kunst, Musik und Lyrik geprägt, das heißt, sie schafft Collagen, Songs und Gedichte. Im Rahmen der Ausstellung gibt es am Donnerstag, 23. Juli um 19 Uhr eine Lesung mit anschließendem Gespräch.

INSTITUT FÜR MODERNE KUNST
Studio des Zumikon,
Großweidenmühlstr. 21, Nbg
Mi–Fr 14–18 Uhr, Sa 11–15 Uhr
moderne-kunst.org


Bis 1. August
MICHAEL SEIDNER: MALEREI
Michael Seidners Malerei könnte man als rätselhaft bezeichnen. Jedes Bild steht für sich und folgt meist einem eigens neu entwickelten eigenständigen Bildkonzept. Bei der Präsentation seiner Bilder geht er sparsam vor, das heißt: eine Wand, ein Bild. Die größtmögliche Inszenierung, und auch das höchste Risiko für das Bild, an der Wand zu scheitern. Die Bilder sind in ihrer Eigenwilligkeit gewissermaßen auf Zeitlosigkeit angelegt. Das Interesse des Künstlers an den Jahrtausende alten Höhlenmalereien ist in diesem Zusammenhang naheliegend. Die Beschäftigung damit schlägt sich auch in seinen neuen Arbeiten nieder.

ZUMIKON
Großweidenmühlstraße 21, Nbg
Mi–Fr 14–18 Uhr, Sa 12–15 Uhr
zumikon.de


Bis 8. August
FRANCESCO FERRANTE: DELIRIUM ... BETWEEN POLITICS, RELIGION AND LOVE
Der gelernte Bühnenbilder und Theatermaler bringt nicht nur die Theatralik der Bretter, die die Welt bedeuten, sondern auch das berühmte italienische Temperament in seine Kunst ein. Francesco Ferrante, 1981 in Mailand geboren, arbeitet mit Holz und Objekten, mit Filzstift, Textmarker und Kugelschreiber, er zeichnet auf Glas und Papier. „Ich setze meine Ideen in der Tradition der Pop-Art und diverser plastischer Techniken um“, so der Künstler. Seine Malerei ist geplant, die Zeichnungen hingegen entstehen spontan und sind Ausdruck seines Lebensgefühls. Auf der Website des ARTroom werben die Galeristen mit dem Zitat des Künstlers „Meine Kunst ist wie ein Hurrikan der Gefühle und Farben aufgehängt in einen Raum“. Ein Besuch der Ausstellung lohnt sich vor allem an trüben Tagen.

ARTROOM - GALERIE AM BAHNHOF
Gebhardtstr. 2, Fürth
Do 17-22 Uhr, Fr 15-19 Uhr, Sa 14-16 Uhr u.n.V.
artroom-fuerth.de


Bis 9. August
RAMADAN ABU SUELEM: DIE BOOTE DES PHARAO UND ANDERE BILDER
Die Biografie und die Kunst von Ramadan Abu Suelem (1924-1998) muten für das abendländische Gemüt exotisch an. Der Ägypter war ein gewählter Scheich und dazu Obstbauer, Pferdetrainer und Autodidakt in seiner Kunst. Entdeckt wurde er von der Fürtherin Ursula Schernig, die viele Jahre eine Galerie in Kairo betrieb und in den 1980er und 1990er Jahren zur Entwicklung der dortigen Kunstszene beitrug. Aus den Beständen der Sammlerin ist nun eine in diesem Umfang in Deutschland noch nie gezeigte Auswahl der farbigen und detailreichen Zeichnungen von Scheich Ramadan Abu Suelem zu sehen. Sie erinnern im Duktus, in ihrer Akribie und in ihrer Unbedarftheit bei der Auseinandersetzung mit Gesehenem und Erfahrenem an naive Malerei. Die Bilder sind voll von alttestamentarischen Mythen und Überlieferungen der Pharaonenzeit – in so lebendigen Szenen dargestellt, als hätte der Künstler sie direkt aus seinem Alltag ins Bild übertragen. Eine solche Ausstellung gibt es nicht alle Tage.

KUNSTGALERIE FÜRTH
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr, Mo/Di geschlossen (auch an Feiertagen)
kunst-galerie-fuerth.de


Bis 9. August
DANIEL GUSTAV CRAMER: SEVENTEEN
„Ausgangspunkt von Daniel Gustav Cramers Arbeit ist die subjektive Wahrnehmung der Welt und Dinge: Die Erscheinungen und Ereignisse, die uns begegnen und wie sich diese in das Bewusstsein einschreiben. Seine Werke widmen sich genauso universalen, schwer greifbaren Größen wie Zeit und Raum wie den flüchtigen Details oder Bruchstücken aus der Natur und Kulturgeschichte. (...) Seine Fotografien, Texte und Skulpturen umfassen Platzhalter und Spuren der Gedächtniskraft, die nie deckungsgleich mit den tatsächlichen Erfahrungen, sondern stets von eigenen Erzählungen durchdrungen sind“ (Pressetext). Ein zentrales Werk der Schau ist eine Textarbeit, bestehend aus einem Stapel Papierseiten zum Mitnehmen. Im Text geht es um die Erinnerung an eine Fahrt, bei der die Wahrnehmung von Gerüchen, Geräuschen und Objekten, also die komplexen Vorgänge des Erlebens, im Mittelpunkt stehen. Am 19. Juli um 13 Uhr gibt es eine Sonntagsführung mit dem Team des Kunstvereins bei Sekt und Obst.

KUNSTVEREIN NÜRNBERG - Albrecht Dürer Gesellschaft
Kressengartenstr. 2, Nbg
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13–18 Uhr u.n.V.
kunstvereinnuernberg.de


Bis 16. August
PETER PILLER: BELEGKONTROLLE
Peter Pillers Werk besteht in der Hauptsache aus Fotografien, die zuvor in Zeitungen veröffentlicht wurden: Ortsbesichtigungen, Brachen, Spatenstiche, Großscheck-Überreichungen, Ehrungen, Feuerwehrfeste, Vandalismus usw. Der Künstler sammelt diese Motive, sichtet sie, wählt aus und ordnet sie zu Gruppen, denen er Titel gibt wie „In Löcher blicken“, „Auto berühren“ oder „Bauerwartungsfläche“. Das Verblüffende: Die zunächst banal erscheinenden Bilder lassen durch die Gruppierung und die Kombination Aspekte zutage treten, die so von den Fotografen nicht gemeint waren. Das erhellt nicht nur den Blick darauf, wie unsere Gesellschaft und Wahrnehmung funktionieren, sondern bringt auch viel Absurdes und Skurriles an die Oberfläche. So auch bei den Umschlagseiten des früheren Militärmagazins der NVA: Das Cover war stets militärisch, die Rückseite zierte eine aparte junge Dame. „Belegkontrolle“ ist eine äußerst sehenswerte Schau.

KUNSTHALLE NÜRNBERG
Lorenzer Straße 32, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunsthalle.nuernberg.de


Bis 12. September
SABINE OSTERMANN

BBK NÜRNBERG MITTELFRANKEN -
Galerie Hirtengasse
Hirtengasse 3, Nbg
Mi/Do 13-18 Uhr
bbk-nuernberg.de


2. Juli bis 16. August 2015
JUDE GRIEBEL
Im Dezember war der kanadische Künstler Jude Griebel bereits mit einer kleinen Präsentation seiner Arbeiten im Glasschauraum der Galerie am Trödelmarkt vertreten. Nun darf er mit einer Einzelschau in die großen Galerieräume einziehen. Seine detailreich gearbeiteten und farbig gehaltenen Skulpturen erinnern an Objekte, wie sie in naturhistorischen Museen zu finden sind. Für den Künstler bieten seine Werke „ein alternatives psychologisches Verständnis von Körper und Natur“.

GALERIE STURM
Galgenhofstraße 33, Nbg.
Do 18-20 Uhr, So 15-17 Uhr u.n.V.
galeriesturm.de


2. Juli bis 20. September
JEPPE HEIN: HEXAGONAL WATER PAVILION
Zu Beginn des Monats wurde wieder die Brunneninstallation Hexagonal Water Pavilion des dänisch-deutschen Künstlers Jeppe Hein auf dem Klarissenplatz errichtet. Seit nunmehr vier Jahren kann man sich in den Sommermonaten in und an dem saisonal installierten Brunnen nasse Füße holen oder eine erfrischende Dusche nehmen, sofern man es darauf anlegt. Denn der begehbare Brunnen ist eigentlich eine Art Wasserpavillon, bestehend aus einzelnen Wasserwänden, die sich nach einem Zufallsprinzip einzeln ein- und ausschalten. So entstehen immer andere, mehr oder weniger feuchte Wege durch dieses unberechenbare Wasserlabyrinth. Jeppe Hein ist bekannt für solche Arbeiten, die er selbst als „Werkzeug für Kommunikation und Dialog" bezeichnet. Für den Klarissenplatz, der die Passanten ansonsten die Furcht vor der Leere lehrt, ist der Brunnen stets ein Gewinn.

NEUES MUSEUM
Eingang Klarissenplatz
Luitpoldstr. 5, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
www.nmn.de


Eröffnung: Fr, 3. Juli, 19 Uhr
4. Juli bis 20. September
CHERITH LUNDIN:  THE SAME RIVER TWICE
Die Chicagoer Künstlerin Cherith Lundin (*1974 in Minneapolis) lebte von 1982 bis 1993 im Landkreis Fürth. Nun besucht sie mit ihren Werken ihre alte Heimat. „Ausgehend von Fotografien einer von Bäumen gesäumten Allee durch den Fürther Wiesengrund entstanden ausdrucksstarke Zeichnungen auf Papier. Zudem wird mit dem spontanen Zeichnen direkt auf die Galeriewand das Potential des abgebildeten Moments vergegenwärtigt“ (Pressetext). Zur Eröffnung spricht Rebecca Suttner von der Kunst Galerie Fürth.

GALERIEHAUS NORD
Wurzelbauerstr. 29, Nbg
Di/Mi 11-16 Uhr, Do/Fr 11-13 Uhr, So 11-16 Uhr.
galeriehaus-nuernberg-nord.de


Samstag, 4. Juli, 16-24 Uhr
SOMMERFEST UND ZWEI AUSSTELLUNGSERÖFFNUNGEN IM ATELIER- UND GALERIEHAUS DEFET
Das jährliche Sommerfest im Defethaus ist eine Art Tag der offenen Tür. Alle im Gebäude ansässigen Ateliers, Werkstätten und Galerien öffnen ihre Pforte und laden zu einem Besuch ein. Neben der Kunst locken auch Livemusik, Grillgut und gekühlte Getränke.

ATELIER- UND GALERIEHAUS DEFET
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
atelier-galeriehaus.de


Eröffnung: Sa, 4. Juli, 19 Uhr
4. Juli bis 26. September
ROBERT SEIDEL: SCHNAPSIDEE
Auf Einladung des Instituts für moderne Kunst Nürnberg verbrachte der Leipziger Maler Robert Seidel (1983 geboren in Grimma) im Rahmen des Marianne-Defet-Malerei-Stipendiums sechs Monate in Nürnberg. Den Abschluss des Aufenthalts bildet nun die Einzelausstellung „Schnapsidee“. Die offizielle Eröffnung ist um 19 Uhr mit einer Einführung von Dr. Harriet Zilch, Kuratorin in der Kunsthalle Nürnberg.

INSTITUT FÜR MODERNE KUNST
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u. n. V.
moderne-kunst.org


Eröffnung: Sa, 4. Juli, 19 Uhr
4. Juli bis 8. August
OLAF UNVERZART: CADUTA SASSI
Caduta sassi ist italienisch und heißt Steinschlag. Der Ausstellungstitel ist passend, denn im Zentrum der Schau des in München beheimateten Fotografen steht eine Auswahl seiner Serie „Strata“, die er vor zwölf Jahren begann und nun abgeschlossen hat. Hierfür wagte sich Olaf Unverzart (*1972) immer wieder in unterschiedliche, zum Teil extrem abgelegene Gebiete der Alpen und fotografierte zerklüftete Felswände, Bergformationen und Gletscher. Unverzart gibt dieser Gruppe von Fotos die treffende Überschrift „Alpine Topographie“. Steht man als Betrachter vor den großformatig abgezogenen Bildern, meint man, die dünne Luft zu atmen. Manche Motive geraten äußerst plastisch, wie pastose Malerei. Die Furchen der Felsen scheinen zum Greifen nah. Die Bilder sind beeindruckend und doch bar jeder Werbeästhetik. Der Fotograf wahrt eine dokumentarische Distanz, ohne den Bildern ihre Spannung zu nehmen.
Auch diese Ausstellung wird offiziell um 19 Uhr eröffnet.

OECHSNER GALERIE
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr
oechsner-galerie.de


Eröffnung: Mi, 8. Juli, 19 Uhr
9. Juli bis 12. Juli
AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE: JAHRESAUSSTELLUNG 2015
Mehr dazu steht im Extrabericht zur Akademie der Bildenen Künste an anderer Stelle hier im Magazin.

AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE
Bingstr. 60, Nbg
Mi 19-23 Uhr, Do/Fr/So 10-20 Uhr, Sa 10-23 Uhr
adbk-nuernberg.de


Eröffnung: Mi, 8. Juli, 19 Uhr
9. Juli bis 26. Juli
WERKBUND WERKSTATT: JAHRESAUSSTELLUNG 2015

KUNSTVEREIN KOHLENHOF
Grasersgasse 15/21, Nbg
Do-Sa 14-20 Uhr
kunstvereinkohlenhof.de


Eröffnung: Fr, 10. Juli, 20 Uhr
11. Juli bis 9. August
BABIS PANAGIOTIDIS: INSTALLATIONEN/OBJEKTE
Der Nürnberger Künstler Babis Panagiotidis wuchs bei den Großeltern in einem griechischen Bergdorf auf, in dem es weder Telefon noch Stromversorgung gab. Dass es also auch ohne geht, muss er gut wissen. Und darauf fußt vielleicht auch sein Interesse am Elektronischen und allem, was sich in der Spanne von analog und digital ausloten lässt. Zunächst stürzte er sich aber erst mal in ein Studium des Kommunikationsdesigns und arbeitete einige Jahre als Artdirector in einer Werbeagentur. Allerdings, so lässt der Künstler auf seiner Website verlautbaren, sah er die Arbeit in der Werbung anfänglich als Kreativ-Möglichkeit, verachtet sie heute jedoch „als stupid kalkulierter Wachstums-Katalysator ohne Rücksicht auf Folgen und Nebenwirkungen“. Sein Objekt »tête magnétique«, das im Wesentlichen aus einem Tonbandgerät besteht, wird zur Eröffnung eine Liveperformance aufzeichnen. Das Tonmaterial wandert direkt in ein Sound-Archiv des Künstlers, das so mit jeder Ausstellung anwächst.

RAUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Knauerstraße 3, Nbg
Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 12-16 Uhr, So 14-18 Uhr
das-artelier.com


Eröffnung: Fr, 10. Juli, 19 Uhr
11. Juli bis 6. September
JAN ALBERS: cOLOny cOLOr
Der Künstler „spricht bei seinem Konzept für die Ausstellung von einem ‚Parcours Mortale’: Der Besucher soll regelrecht in die Ausstellung hineingesaugt werden, sich darin wie in einem Labyrinth aus Formen und Farben bewegen, die Bilder von Nähe und Ferne, Hitze und Kälte, Chaos, Zerstörung und Ordnung in sich aufnehmen – und sich davon ruhig auch ein wenig berauschen lassen“ (Pressetext). Das bedeutet auch, den Räumen des Kunstpalais’ ein auf die Werke abgestimmtes Farbkonzept zu verpassen und so den Eindruck einer Einheit von Bild und Architektur herzustellen. Albers Interesse an Strukturen und Oberflächen schlägt sich in seinen Bildern nieder, die aufgrund des Einsatzes verschiedener Materialien als Wandobjekte zu sehen sind. Daneben zeigt der Düsseldorfer Künstler (*1971) eine Auswahl an eigenen Fotografien von Megametropolen, Naturphänomen, Hochhausfassaden und Landschaften, die er während seiner Reisen rund um die Welt aufgenommen hat.

KUNSTPALAIS ERLANGEN
Palais Stutterheim
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de


Eröffnung: So, 12. Juli, 17 Uhr
12. Juli bis 9. August
MICHAEL HIRSCHFELD: LAUTERSACHEN
Der Künstler hat irgendwann einmal an der Nürnberger Kunstakademie studiert. Wann genau ist nicht bekannt. Auch zu seinem Alter, Wohnsitz, Familienstand, Gewicht, Schuhgröße, geschweige denn zum derzeitigen Aufenthaltsort verweigert das Netz jegliche Auskunft. Ist das jetzt verdächtig oder einfach nur, wie es eigentlich sein sollte? Zu seiner Ausstellung lässt der Künstler Folgendes verlautbaren: „Die in der Ausstellung gezeigten Zeichnungen entstammen einem Gesamtkonvolut von etwa zur Zeit 1600 Blättern, die im Laufe der vergangenen 20 Jahre im überwiegend hochformatigen Din A4-Format von mir angelegt worden sind. Dazu hängt eine Anzahl Bilder und kleiner Wandinstallationen der vergangenen Jahre. Sie bilden in der Ausstellung ein materielles wie auch farbiges Gegengewicht. Auch sie folgen einem nicht linearen Gestaltungsweg und entstehen gleichfalls aus einer experimentellen Grundstimmung heraus“.
Außerdem locken noch weitere Veranstaltungen ins Bernsteinzimmer:
Freitag, 24. Juli, 20 Uhr, BIERLESUNG mit den Herren Martin Droschke, Elmar Tannert und Anders Möhl über Pilsener Brauereigasthöfe. Ein gesonderter Hinweis dazu steht auch in den Kurznachrichten.
Samstag, 25. Juli, 19:30 Uhr, DIA-MONOPOLVORTRAG NO. 16 von Fredder Wanoth.
Der Vortrag besteht aus 100% Lichtbild mit Ansage und trägt den Titel „Glanz und Glorie einer Pauschalreise – im Allschritt durch´s Baltikum 2004“.

GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstraße 11, Nbg
Sa/So 15-19 Uhr
galerie-bernsteinzimmer.de


Eröffnung: Do, 16. Juli, 19 Uhr
17. Juli bis 11. Oktober
INTERNATIONALER FABER-CASTELL PREIS FÜR ZEICHNUNG 2015

NEUES MUSEUM
Eingang Klarissenplatz
Luitpoldstr. 5, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
www.nmn.de


Eröffnung: Mi, 22. Juli, 19 Uhr
23. Juli bis 6. September
KUNSTPREIS DER NÜRNBERGER NACHRICHTEN 2015

KUNSTHAUS
Königstraße 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr,  Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus

Kurz und knapp die Hinweise zu zwei Kunstpreisen zum Abschluss des Kalenders. Wer mehr über den Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten und den Kunstpreis von Faber-Castell erfahren will, dem sei der eigene Bericht an anderer Stelle im Heft empfohlen.




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