Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #42

MONTAG, 1. OKTOBER 2018

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Natalie sichtet, kommentiert und bewertet für curt und euch das aktuelle Kunstgeschehen.

 

Bis 7. Oktober 2018
HEAVY METAL. ERNTEDANK
STRAIGHT FROM THE ACADEMY

Die Ausstellungsankündigungen des Kunstpalais’ fallen mitunter ein wenig marktschreierisch aus. Bei der aktuellen Gruppenausstellung ist das auch sehr passend. Denn es wurden 14 «Gerade-Absolvent*innen und Noch-Student*innen der AdBKNürnberg» eingeladen, alle Räume des Kunstpalais’ «ganz und gar in Beschlag zu nehmen». Und wer Arbeiten von den teilnehmenden Künstlern kennt, weiß, dass hier einige dabei sind, die lieber klotzen, statt kleckern. Die Kuratorin der Schau, Amely Deiss, verspricht: «Im Spätsommer wird es bei uns laut. Wild, grell und nachdenklich. Lustig – und unheimlich. Überwältigend!» Die Erwartungen sind hoch gesteckt an die Teilnehmenden: Ingrid und Michael Grillenberger, Claudia Holzinger, Alexandre Karaïvanov, Katharina Kraus, Leon Leube und Tomasz Skibicki, Mateusz von Motz, Eva Nüsslein, Anna Poetter, Jonas Tröger, Michael Ullrich, Carmen Westermeier und Julia Hainz

KUNSTPALAIS ERLANGEN
Palais Stutterheim
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de


Bis 14. Oktober 2018
WERKSCHAU,
REQUIEM FOR A FAILED STATE,
GLIMPSING

Auf dem ehemaligen AEG-Gelände werden noch bis zum 14. Oktober drei Hallen mit Kunst bespielt. In der «Werkschau» präsentieren sich über 80 der auf dem Gelände ansässigen Künstlerinnen und Künstler. Zu Gast aus Leipzig ist die Gruppenausstellung «Requiem for a failed state»: Initiiert wurde sie von HALLE 14, einem auf der Spinnerei in Leipzig angesiedelten Kunstverein. «Die Ausstellung fragt aus der Perspektive junger Künstlerinnen und Künstler nach den Spätfolgen der 1990 untergegangenen DDR sowie der Wende und Nachwendezeit» (Pressetext). Gezeigt werden Werke von jungen Künstlern aus dem ehemaligen Osten und Westen, die auf das Ende der DDR und die «Dekade der Orientierungslosigkeit der 1990er Jahre» zurückblicken. Die Künstler der Ausstellung «Glimpsing» haben sich auf eine lokale fotografische Spurensuche begeben und sind der Frage nachgegangen «Welche Strahlkraft hat die Stadt und was macht Nürnberg einzigartig?» Mehr Infos zu allen Ausstellungen finden sich im Flyer auf der Website.
«Werkschau» (Halle 15) und «Requiem for a failed state» (Halle 15, 1. OG): Do, Fr 15-19 Uhr, Sa, So 13-19 Uhr.  
«Glimpsing» (Halle 14): Fr 15-19 Uhr, Sa/So 13-19 Uhr.

Auf AEG
Muggenhofer Str. 132 / 135, Nbg.
aufaeg.de


Bis 14. Oktober
GOTTFRIED MÜLLER: UTOPISCHE UND SKURRILE ARCHITEKTURIDEEN
In der Ausstellung von Gottfried Müller (*1968) ist u. a. eine Auswahl seiner Werkreihe «Schwermut und Abenteuer des Hausbaus» zu sehen. Hierbei kombiniert er Zeichnungen oder altertümliche Fotografien mit selbst verfassten Texten, welche die Motive «in eine vermeintliche Wirklichkeit ziehen. Durch den scheinbar dokumentarischen Charakter der Werke wird der Betrachter verführt, die tragikomischen Begebenheiten für reale Ereignisse zu halten» (Pressetext). Der vielseitige Künstler, der auch als Professor für Architektur-
darstellung an der TU Dortmund lehrt, zeigt neben den o.g. Häusergeschichten auch eine Reihe von Einzelarbeiten. Am Sonntag, 21. Oktober, 12 Uhr, eröffnet dann die Ausstellung «Way of Human Rights» von Dani Karavan.

KREIS GALERIE
Galerie am Germanischen Nationalmuseum
Karthäusergasse 14, Nbg
Mi 16-20, Do/Fr 14-18, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
kreis-nuernberg.de


Bis 21. Oktober 2018
ZUM JAHR DES HUNDES
Eine Wende im Kunstbetrieb ist in Sicht. Endlich ist Schluss mit den zwanghaft kopflastigen, deprimierenden Problemausstellungen zu den Unbilden auf Mutter Erde. Der Nürnberger Maler und Performer Harri Schemm nahm das Jahr des Hundes zum Anlass, um sich der sog. Dog Art, die ohnehin «inzwischen ein fester Begriff der Kunst-Schubladisierung» ist (Pressetext), mit großem Gebell anzuschließen. Seiner Idee folgten weitere 20 Künstlerinnen und Künstler und zeigen nun im Kunstraum hündische Arbeiten. Alle TeilnehmerInnen sind stubenrein, darunter Peter Angermann, Cornelia Effner, Anke Hellmich, Gerlinde Pistner, Dan Reeder, Christian Rösner, Harri Schemm, Reiner Zitta u.a.

KUNSTRAUM BISMARCKSTRAßE
Bismarckstr. 24 HH, Erlangen
So 14-18 Uhr u.n.V.
kunstraum-bismarckstrasse.de


Bis 28. Oktober 2018
ZONA DEFORMABILE – VON ÖFFENTLICHEN UND PRIVATEN RÄUMEN
In der Ausstellung «Zona Deformabile», was so viel Knautschzone heißt, präsentiert die Gastkuratorin Natalie de Ligt sechs künstlerische Positionen, die sich in ganz unterschiedlichen Medien mit dem weitgefassten Themenbereich Raum, Architektur und Urbanität befassen. Von den Weltanschauungsbeauftragten, alias Martin Fürbringer und Philipp Moll (1970-2016), ist die ideale Stadt des Scheiterns «Urbs Volutans» zu sehen. Es handelt sich um einen fragilen städtebaulichen Komplex, errichtet aus Karton und Verpackungsmaterial. Dass hier nicht nur die Statik fragwürdig ist, davon zeugen die Namen, die den Straßen, Plätzen und Gebäuden zugeordnet sind: Halle des Vergessens, Migrantenhöfe (hier gehen alle Türen nur nach innen auf), Straße des ungebremsten Aufschwungs, Armutspromenade, Zeche Trauma und viele mehr. Diese Titel verleihen dem Ganzen nicht nur einen ironisch-humorvollen Unterton, durch sie tritt auch der gesellschaftspolitische Standpunkt zu Tage, von dem aus die Modellstadt gedacht ist. Ein solcher kommt auch in den Videofilmen von Corinna Schnitt zum Tragen, wenn sie in «Tee trinken» die Generation der Alten als eine von der übrigen Gesellschaft abgeschnittene Gruppe zeigt, die in die Vereinzelung gedrängt und in eine synthetische Wohnwelt gesperrt ist. Darüber hinaus sind in der Ausstellung Interieurs der in Mainz lebenden Malerin Susann Gassen zu sehen sowie Zeichnungen der im KUNSTRAUM der WerkStadt Lebenshilfe arbeitenden Künstler Maaz Ali und Nina Weber. Zu sehen ist außerdem das Skulpturen-Ensemble «Symposium Urbanum» sowie eine ortsbezogene Arbeit von Jörg Obergfell (*1976), der in Nürnberg studierte und heute in Köln lebt. Unbedingt empfehlenswert! Das meine nicht nur ich, weil ich die Ausstellung kuratiert habe, das schreibt auch Regina Urban in den Nürnberger Nachrichten.
 
KUNSTGALERIE FÜRTH
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr
kunst-galerie-fuerth.de


Bis 3. November 2018
BEN HÜBSCH: ANDIAMO
SEBASTIAN KUHN: AUßENSKULPTUR

Ben Hübsch (*1963, lebt in Freiburg) zeigt in seiner Einzelausstellung eine Auswahl von neuen Bildern. Sein malerischer Ansatz ist geprägt von formaler Klarheit und dem Einsatz oder besser dem Erforschen von Farbkontrasten, -verläufen und -rhythmen.
Darüber hinaus hat der Nürnberger Künstler Sebastian Kuhn (*1977) eine permanente Installation an der Außenfassade des Atelier- und Galeriehauses angebracht. Hierbei stehen zentrale Fragestellungen seiner bildhauerischen Auseinandersetzung wie körperliche Wahrnehmung und räumliche Erfahrung im Fokus.

OECHSNER GALERIE
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Straße 33, Nbg
Mi-Fr 11-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
oechsner-galerie.de


Bis 17. November 2018
LAILA AUBURGER, LUDWIG HANISCH: TRAIL USED BY WILD ANIMALS
In der dialogischen Ausstellung von Laila Auburger und Ludwig Hanisch ergeben sich zwischen den Arbeiten einige Verbindungen, trotz des unterschiedlichen Mediums, in dem sich die beiden Künstler bewegen. Sowohl Auburgers Fotografien als auch Hanischs Malereien sind eher Stimmungsbilder, die verstärkt aus der Materialität oder dem Wesen des jeweiligen Mediums entwickelt werden. Hierbei spielt die motivische Eindeutigkeit eine untergeordnete Rolle. Sonderöffnungszeiten zum Art Weekend.

GALERIE SIMA
Hochstr. 33, Nbg
Mi-Fr 17-19 Uhr, Sa 11-14 Uhr u.n.V.
sima-projects.de


Bis 18. November 2018
NEWS FLASH
Davon ausgehend, dass neue Technologien, die Digitalisierung und vor allem die Social Media die Kommunikation und insbesondere die Qualität und Verbreitung von Informationen verändert haben, unternimmt die Ausstellung «News Flash» eine Standortbestimmung aus Sicht von Kunstschaffenden. Anhand von 14 Positionen und unterschiedlichen Medien zeigt die international besetzte Gruppenausstellung, wie «zeitgenössische Künstlerinnen und Künstler die Veränderungen im Zeitalter von Robots, Fake News und Filterblasen» reflektieren (Pressetext). Gezeigt werden Arbeiten u.a. von Irene Chabr, Wiebke Elzel, Dagmar Keller, Rabih Mroué, Peter Piller oder Julian Rosefeldt. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

KUNSTHAUS
Königstr. 93, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunsthaus


Bis 16. Dezember 2018
KARIN SCHNEIDER: THE MILCHHOF DIAGRAM
Der Titel verweist bereits darauf, dass sich die Künstlerin Karin Schneider (*1971, Brasilien, lebt in New York City) auf den Ort ihrer Ausstellung bezieht, genauer gesagt, es geht um eine Art Diagramm der Geschichte des Milchhofs, dem früheren Verwaltungsgebäude der stillgelegten Bayerischen Milchversorgungs GmbH Nürnberg (BMV). Der im Stile des «Neuen Bauens» gehaltene Milchhof wurde 1929-31 vom Architekten Otto Ernst Schweizer (1890-1965) gebaut. Der Ort durchlief im Laufe seiner mitunter wechselvollen Geschichte zahlreiche Interventionen, die den Geist des Modernismus, aus dem heraus er einst errichtet wurde, mehr oder weniger überdecken. Schneider begibt sich diesbezüglich auf eine ästhetische und historische Spurensuche, an deren Ende eigene Interventionen stehen, die u.a. das Verständnis der ursprünglichen Architektur ins Bewusstsein rücken. Darüberhinaus präsentiert die Künstlerin auch installative und filmische Arbeiten.

KUNSTVEREIN NÜRNBERG
Albrecht Dürer Gesellschaft
Milchhof, Kressengartenstr. 2, Nbg
Di-Fr 14-18 Uhr, Sa/So 13-18 Uhr u.n.V.
kunstvereinnuernberg.de


Bis 27. Januar 2019
BEAT ZODERER: LICHT UND LEERE
In seiner Sammlungspräsentation «Licht und Leere» zeigt der Schweizer Künstler Beat Zoderer (*1955) u.a. in einem der Fassadenräume ein Lichtobjekt von 3,5 Metern Durchmesser. Wie in seinen anderen Bildwerken und Skulpturen spielt Zoderer auch hier auf Raster und Regeln konstruktiver Kunst an. Allerdings versteht er es, sich gewissermaßen ein eigenes System zu schaffen, das allerdings durch die eingesetzten alltäglichen Materialien und Gebrauchsgegenstände eher den Eindruck von Lebendigkeit anstelle einer festgefügten Struktur vermittelt und das im Grunde gesetzlos ist.

NEUES MUSEUM NÜRNBERG
Klarissenplatz, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
nmn.de


Eröffnung: Mittwoch, 3. Oktober, 19 Uhr
4. bis 21. Oktober 2018
STEVE BRAUN & FEDERICO BRAUNSCHWEIG: PORTALS
Ausgehend von der Annahme, dass Portale ein Topos des Übergangs in eine andere Welt sind und ein Sinnbild für die Sehnsucht nach fremden Welten, gehen Steve Braun und Federico Braunschweig der Frage nach «wie Portale und jene Welten sich gegenseitig bedingen».

AKADEMIE GALERIE NÜRNBERG / AUF AEG
Muggenhofer Str. 135 / Halle 13, Nbg
Mi-So 14-19 Uhr
adbk-nuernberg.de


Eröffnung: Freitag, 5. Oktober, 18 Uhr (Neues Museum)
5. bis 7. Oktober 2018
3. ART WEEKEND
Zum dritten Mal findet heuer ein Kunstwochenende von Nürnberger Galerien und Institutionen statt. Und weil vor allem die Galerienlandschaft in Nürnberg nicht der Nabel der Welt ist und schon gar nicht der Kunstwelt, wird werbemäßig umso lauter geklappert und geschäkert – mit der hiesigen Presse, vor allem aber mit der Stadt- und sogar der Landespolitik. Was man andernorts, wenn überhaupt, nur mit spitzen Fingern anfassen würde, da greift man hier, sprich: da greifen die Initiatoren des Kunstwochenendes beherzt und voller Edelmut zu. Auch dieses Jahr ist die Schirmherrschaft des einstigen Heimatministers und jetzigen Ministerpräsidenten im Angebot. Und es gibt wieder einen Skulpturenpark im Heimatministerium. Was für eine Aufwertung für das Kunstwochenende und die freie Kunst.
Da muss auf der Website des Art Weekend doch gar nicht mehr betont werden, dass hier die «bedeutendsten Institutionen für zeitgenössische Kunst und Galerien» am Start sind. 22 sind es an der Zahl, und alle versprechen sich viele Besucher, Käufer und Interesse für die Kunst. Kunstinteressierte wiederum haben die Möglichkeit, ab Freitagabend ein ganzes Wochenende lang Galeriehopping zu betreiben. Alle Teilnehmer und eine Karte zum Herunterladen findet man auf Website.
Fr ab 18 Uhr,  Sa 11-18 Uhr, So 11-16 Uhr. artnuernberg.de


Eröffnung: Freitag, 5. Oktober, 18-22 Uhr
5. Oktober 2018 bis 8. Februar 2019
IRINA KHOLODNA
«Kann man Träume fotografieren? Irina Kholodna sagt klar: ja. Aber es geht anders. (...) Kholodna erzählt in ihren Fotografien keine Geschichten. Sie macht Fotografien, die – ihr und uns – Geschichten erzählen.» (Pressetext).Die Künstlerinstammt aus Kharkov (Ukraine). Nach Studienaufenthalten im Ausland lebt und arbeitet sie heute in Berlin. Zur Ausstellung erscheint ein Magazin.

GROSSKIND – FOTOKUNST/GALERIE
Krelingstr. 53 (Eingang Schweppermannstr.), Nbg
Mo-Mi 16-19 Uhr
grosskind.de


Eröffnung: Sonntag, 7. Oktober, 12 Uhr
5. Oktober bis 4. November 2018
JASMIN SCHMIDT: [SPAM] REAL ME
In ihren neuen Arbeiten setzt sich die Nürnberger Künstlerin Jasmin Schmidt mit sogenannten Spam-Motiven auseinander, also mit etwas, das vergleichbar mit Spam-Mails die Wahrnehmung unangenehm penetriert. Es ist allerdings nicht zu befürchten, dass die Kunst von Jasmin Schmidt den Besuchern auf die Nerven geht – eher das Gegenteil wird der Fall sein. Sonderöffnungszeiten während des Art Weekends.

Galeriehaus Nord
Wurzelbauerstr. 29, Nbg
Di/Mi 11-16 Uhr, Do/Fr 11-13 Uhr, So 11-16 Uhr
galeriehaus-nuernberg-nord.de


Eröffnung: Donnerstag, 11. Oktober, 18 Uhr
Bis Ende 2018
TESTBILD - WERKE AUS DER SAMMLUNG MARTIN
Es ist nicht das erste Mal, dass das Neue Museum auf die Privatsammlung Herbert und Traudl Martin zurückgreift und daraus eine ausgewählte Präsentation strickt. Der Titel «Testbild» verweist darauf, dass es, wie auch im Pressetext angedeutet, nicht um Gewissheiten geht und nicht um Bilder, die Gewissheiten ausdrücken. In den hier gezeigten Arbeiten spielt in unterschiedlichen Ausprägungen die Sichtbarmachung des Prozesses eine Rolle, der zum Ergebnis geführt hat. Zu sehen sind Werke von Ingrid Calame, Marieta Chirulescu, Svenja Deininger, Susanne Roth u.a.

NEUES MUSEUM NÜRNBERG
Klarissenplatz, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
nmn.de


Eröffnung: Freitag, 12. Oktober, 19.30 Uhr
13. Oktober bis 2. Dezember 2018
HERBERT ACHTERNBUSCH
Der Filmemacher, Schriftsteller, Dramatiker und bildender Künstler Herbert Achternbusch (*1938) ist durchaus bekannt und hat seit den 1960er Jahren ein umfangreiches Werk geschaffen. Dennoch ist er aus der öffentlichen Wahrnehmung nahezu verschwunden. Eva Raschpichler, Mitorganisatorin des Kunstbunkers, hat sich auf eine ausgedehnte Recherche begeben, um das durchaus kontrovers diskutierte Werk Achternbuschs umfassend vorzustellen. In der Ausstellung werden u.a. zwei Filme gezeigt, die für diesen Anlass digitalisiert wurden. Darüber hinaus ist eine Auswahl seiner Malereien zu sehen.
 
Kunstbunker - Forum für zeitgenössische Kunst
Bauhof 9, Nbg
Do-Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr u.n.V.
kunstbunker-nuernberg.org


Eröffnung: Mittwoch, 17. Oktober, 19 Uhr
18. bis 21. Oktober  2018
ABSOLVENT*INNEN 2018
Den Auftakt des Wintersemesters an der Nürnberger Kunstakademie bildet die Ausstellung der Absolventen. 35 Studierende aus den unterschiedlichen Studienbereichen der Freien Kunst, Freien Malerei, Bildhauerei, Fotografie und des Grafik-Designs präsentieren sich ein letztes Mal auf dem Campus der Kunsthochschule – und zwar mit Arbeiten, die sie als exemplarisch für ihr noch junges künstlerisches Schaffen erachten.

AKADEMIE DER BILDENDEN KÜNSTE NÜRNBERG / CAMPUS
Bingstr. 60, Nbg
Do-So 14-19 Uhr
adbk-nuernberg.de



Eröffnung: Donnerstag, 18. Oktober, 19 Uhr
19. Oktober bis 15. November 2018
THOMAS MICHALCZYK: CARGO
Der Fotograf und Medienproduzent Thomas Michalczyk fuhr im Oktober 2017 als Tourist auf einem Containerschiff mit und dokumentierte die Reise, die ihn von Antwerpen nach Casablanca und bis nach Cartagena in Spanien führte. Nun zeigt er die Ergebnisse als Dokumentation mit großformatigen Fotografien. Die Ausstellung hat Michalczyk zu dem um eine Virtual Reality-Komponente erweitert: Durch VR-Brillen haben die Besucher der Ausstellung die Möglichkeit, das Frachtschiff zu betreten und zu erkunden.
 
GALERIE TREPPENHAUS
Henkestr. 91, Erlangen
Mo-Fr 9-20 Uhr
galerie-treppenhaus.de
thomasmichalczyk.com/pages/cargo/



Eröffnung: Samstag, 20. Oktober, 15 Uhr
20. + 21. Oktober 2018
KULTURRING C - GASTSPIEL 2018
Auch dieses Jahr öffnen über 30 Ateliers, Atelierhäuser und Kunstinitiativen in Fürth für ein Wochenende ihre Türen und laden Kunstinteressierte zu einem Besuch ein. Die Besonderheit dieser Tage der offenen Tür ist, dass sich die Fürther Künstlerinnen und Künstler stets einen Gast in ihr Atelier einladen. Alle Infos zu den Ateliers und Beteiligten findet man im Flyer, der vielerorts ausliegt, oder auf der Website als Download.
Sa 15-21, So 11-19 Uhr. kulturringc.de

Eröffnung: Sonntag 21. Oktober, 17 Uhr
21. Oktober bis 18. November 2018
ROGER LIBESCH: ALLERLEI 4.0
Der Nürnberger Maler Roger Libesch (*1963) zeigt in der Ausstellung ausschließlich Bilder aus seiner umfangreichen Werkserie «Tableau». Das Besondere neben der Tatsache, dass Libesch hier eine Art Weltchronik in Form eines Bildertagebuchs entwirft, ist, dass alle Bilder im Format 20 x 20 cm gehalten sind. Bis zum 7. Oktober ist noch die Ausstellung «Between the Skin III – BauM» von Younghun Lee zu sehen.

GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstr. 11, Nbg
Sa/So 15-19 Uhr
galerie-bernsteinzimmer.de


Eröffnung: Sonntag, 21. Oktober, 18.30 Uhr
24. Oktober 2018 bis 9. Januar 2019
TRANSKULTURALE – KÜNSTLERISCHE PRAXIS ZWISCHEN CHINA UND DEUTSCHLAND
Mit der von Nora Gantert kuratierten Gruppenausstellung «TRANSKULTURALE – Künstlerische Praxis zwischen China und Deutschland» eröffnet das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen seinen neu geschaffenen Kunstraum in Nürnberg. Die Ausstellung «behandelt zeitgenössisch-philosophische Fragestellungen in der Kunst und die komplexen Lebensrealitäten von Künstlerinnen und Künstlern, die sich in ihrer Arbeit zwischen China und Deutschland bewegen» (Pressetext). Das Konfuzius-Institut Nürnberg-Erlangen ist ein gemeinnütziger Verein zur Vermittlung der chinesischen Sprache und Kultur. Dass dieses Engagement zur Völkerverständigung nun auf den Bereich der bildenden Kunst erweitert wird, ist mit Blick auf die jüngeren Entwicklungen des Kunstbetriebs nur folgerichtig. Mit Arbeiten von Alice Dittmar, He Xiangyu, Echo Ho und Stefanie Schweiger.

KUNSTRAUM DES KONFUZIUS-INSTITUTS
Pirckheimerstr. 36, Nbg
Mi-Sa 13-18 Uhr
konfuzius-institut.de


Eröffnung: Donnerstag, 25. Oktober, 19 Uhr
26. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019
KP BREHMER: KUNST ≠ PROPAGANDA
Am Ende des Monats zeigt das Neue Museum im großen Ausstellungssaal eine Werkschau von KP Brehmer (1938–1997). Der «kapitalistische Realist» beschäftigte sich «in seinem vielfältigen Schaffen mit der Visualisierung politischer Tendenzen und gesellschaftlicher Entwicklungen». Sein Oeuvre umfasst neben Grafik und Malerei auch Collagen, Druckeditionen und Filme.

NEUES MUSEUM NÜRNBERG
Klarissenplatz, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
www.nmn.de
 




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Ausstellung «Zona Deformabile»: Die Weltanschauungsbeauftragten, urbsvolutans, 2010, Installation: Holz, Pappe, Klebeband, Kreide, Acryl, Bleistift und ein Nagel, Maße variabel (Detail), © Die Weltanschauungsbeauftragten, Foto: Martin Fürbringer
Ausstellung «Zona Deformabile»: Die Weltanschauungsbeauftragten, urbsvolutans, 2010, Installation: Holz, Pappe, Klebeband, Kreide, Acryl, Bleistift und ein Nagel, Maße variabel (Detail), © Die Weltanschauungsbeauftragten, Foto: Martin Fürbringer
Thomas Michalczyk, aus der Serie «Cargo», 2017, Fotografie/ Fine Art Print, © Thomas Michalczyk
Thomas Michalczyk, aus der Serie «Cargo», 2017, Fotografie/ Fine Art Print, © Thomas Michalczyk
Ausstellung «Testbild»: Svenja Deininger, Ohne Titel, 2011, Öl auf Leinwand, 28 x 21 cm, © Galerie Martin Janda und Svenja Deininger
Ausstellung «Testbild»: Svenja Deininger, Ohne Titel, 2011, Öl auf Leinwand, 28 x 21 cm, © Galerie Martin Janda und Svenja Deininger
Gottfried Müller, Verstand – Gefühl, 1999, Tusche / Aquarell, © Gottfried Müller, VG Bild-Kunst, 2018
Gottfried Müller, Verstand – Gefühl, 1999, Tusche / Aquarell, © Gottfried Müller, VG Bild-Kunst, 2018
Ausstellung «Jahr des Hundes»: Dan Reeder, Acryl auf Leinwand, Foto: Martin Mittmann
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Absolventenausstellung 2018: René Martin, Untilled Land, 2018, Installation, AdBK Nürnberg, Foto: René Martin
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Absolventenausstellung 2018: Michael Sven Meier, I Want toLickat Every Face in Dark Rooms, 2015, Videostill, © Michael Sven Meier
Absolventenausstellung 2018: Michael Sven Meier, I Want toLickat Every Face in Dark Rooms, 2015, Videostill, © Michael Sven Meier
Irina Kholodna, Fotografie, © Irina Kholodna
Irina Kholodna, Fotografie, © Irina Kholodna
Irina Kholodna, Fotografie, © Irina Kholodna
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Roger Libesch, Öl auf Holz, 20cm x 20 cm, Foto: Roger Libesch
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KP BREHMER, Der Westen hat die grössten Schweine, undatiert, © VG Bild-Kunst, 2018, Foto: Roman März
KP BREHMER, Der Westen hat die grössten Schweine, undatiert, © VG Bild-Kunst, 2018, Foto: Roman März
KP Brehmer, Sichtweiten über der Po-Ebene (Mailand), 1978, Bundeskunstsammlung – Courtesy Hamburger Kunsthalle, Installationsansicht Raven Row, London, Foto: Marcus K. Leith © VG Bild-Kunst, 2018
KP Brehmer, Sichtweiten über der Po-Ebene (Mailand), 1978, Bundeskunstsammlung – Courtesy Hamburger Kunsthalle, Installationsansicht Raven Row, London, Foto: Marcus K. Leith © VG Bild-Kunst, 2018
KP Brehmer, Auswahlbeutel No. 18 (Deutsche Kultur), 1967/69, Hamburger Kunsthalle, Foto: Hamburger Kunsthalle / bpk, Elke Walford © VG Bild-Kunst, 2018
KP Brehmer, Auswahlbeutel No. 18 (Deutsche Kultur), 1967/69, Hamburger Kunsthalle, Foto: Hamburger Kunsthalle / bpk, Elke Walford © VG Bild-Kunst, 2018
Ausstellung «News Flash»: Dagmar Keller deartome #3.1, aus der Werkserie
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Ausstellung «News Flash»: Rabih Mroué Blowup 3, 2012 Abzug aus Teil 3 der Serie/printfrompart 3 oftheseries
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Ausstellung «News Flash»: Wiebke ElzelMonday, June 27, 2016 International New York Times (Doesitaffectme?) 2017 aus der Serie
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Ausstellung Kunstpalais Erlangen: Alexandre Karaivanov, Erdgeschoss_1100447, 2018, Buntstift auf Papier, 10 x 15 cm © the artist
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I 5, Privatwohnung Albert Vietors, nach Herlinde Koelbl, 2006, 77 x 87 cm, Acryl auf Leinwand, Foto: Horst Ziegenfusz, VG Bild-Kunst Bonn, 2018
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