MAXIMILIANSTRAßE. Kunst, noch dazu mit Musik, die geduldig in kleinen Schließfächern unter der Erde wartet: Die Idee der Modulgalerie, die im vergangenen Jahr in der U-Bahn-Station Lorenzkirche eröffnete, ist ziemlich sweet und clever. Ausgedacht haben sich das Kasia und Olaf Prusik-Lutz und. Die aktuelle Ausstellung haben sie mit Dirk Hess und der Band John Q Irritated konzipiert. Jetzt wird die Lorenzkirchen-Station renoviert, die Modulgalerie drohte zu veröden. Stattdessen konnte ein Umzug bewerkstelligt werden. Die fest in die Passage eingebauten alten Gepäckschließfächer konnten, wie auch immer ihnen das gelungen ist!, herausgelöst und am U-Bahnhof-Maximilianstraße wieder aufgebaut werden. In der Galerie werden Mobiles, Gemälde und Installationen von Kasia Prusik-Lutz und Olaf Prusik-Lutz präsentiert, die in Zusammenarbeit mit den Musikern der Band John Q Irritated entstanden sind und sich audiovisuell entfalten. So geht Kunst im öffentlichen Raum mit einem fast schon Gaming-Charme. Am 05.04. wird ab 18 Uhr vor Ort die Wiedereröffnung gefeiert, im Anschluss geht es in die MAXIKUNST, wo John Q bei freiem Eintritt ihr neues Album vorstellen werden. Fragmente dieser Songs kennt man dann bereits aus den Schließfächern. Die Band bereitet – soweit man hört – eine außergewöhnliche Performance vor, teilweise mit Objekten von Kasia und Olaf. Eine runde Sache, absolut seh- und hörenswert Runde Sache, sehens- und hörenswert. Die Modulgalerie ist ein Projekt im Rahmen des Symposion Urbanum.



www.modulgalerie.de
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