NüRNBERG. Was passiert, was ist zu tun mit der Kongresshalle? Die Frage ist gefühlt seit immer eine der spannendsten in der Nürnberger Kulturpolitik. Das Nazi-Gebäude am Dutzendteich befindet sich größtenteils im Rohbauzustand, ein Teil davon soll, so will es die Stadt, für Kultur fit gemacht werden. Wie genau das aussehen kann, bleibt aber natürlich, auch wegen der historischen Belastung des Geländes, Gegenstand der Diskussion. Konstruktive Beiträge zu dieser Diskussion sind noch bis 28. Februar in der Ausstellung NACHdenken, ÜBERdenken – NEUdenken? im K:osk93 im Künstlerhaus im KunstKulturQuartier, Königstraße 93, und im Offenen Büro des Stadtplanungsamts, Lorenzer Straße 30. Dort werden unter anderem Arbeiten von Master-Studierenden der Architektur-Klasse Prof. Matthias Loebermann an der Hochschule Biberach zu sehen, die unter dem Titel „Kolosseum Nürnberg – Eine Chance für die Zukunft“ entstanden sind, gezeigt.
Sonderöffnungstag der Ausstellung ist Sonntag, 13.02., an dem das Offene Büro zusätzlich zwischen 11 und 16 Uhr besucht werden kann. Zwischen 11 und 14 Uhr besteht dabei Gelegenheit, mit den Studierenden Franziska Boll, Julia Blatz, Felix Pompe und Kathrin Stark über die vorgelegten Entwürfe ins Gespräch zu kommen.
Der Kulturwissenschaftler Felix Hörath, der auch an der Kuratierung der Schau beteiligt war, bietet außerdem ab sofort wöchentlich dienstags, mittwochs und freitags sowie am Montag, 28. Februar, jeweils um 18 Uhr Rundgänge durch beide Ausstellungsorte an. Treffpunkt ist jeweils zu Führungsbeginn das Offene Büro des Stadtplanungsamtes.
Alle Veranstaltungen sind kostenfrei. Für die Teilnahme an den Führungen ist eine vorherige Anmeldung unter zep@stadt.nuernberg.de notwendig.

Zur Ausstellung im KunstKulturQuartier.  >>
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