SAMSTAG, 01.07.2023 / 20.30 Uhr
Dancy Neo-Kraut hoch 2 plus live Visuals

Mit ihrem Mix aus drehenden motorischen Rhythmen, flirrenden Synths und psychedelischen bis noiseigen Gitarren, erschaffen Zement einen eklektischen Mix aus Neo-Krautrock, Psychedelic, Noise-Rock und EDM. Philipp Hager (Gitarre, Synthesizer, Drum-Machine, Effekte, Flöte) und Christian Büdel (Drums, Percussion) spielen in dieser Kombination seit 2014 als Zement zusammen und sind beide bereits über viele Jahre in verschiedenen musikalischen Zusammenhängen aktiv.

Auf ihrem dritten Album Rohstoff bleiben Zement der thematischen Bearbeitung ihres Namens treu, erweitern ihren Sound aber um mehr und mehr Facetten aus anderen Genren der elektronischen Musik. Die Synthesizer nehmen mehr Raum ein als früher, Drumcomputer kommen zum Einsatz und man hört zum ersten Mal maschinellen Gesang. So finden sich darauf auch Anklänge an frühen Detroit-Techno und House, aber auch Ausflüge in Free-Jazz Gefilde und Saxophon Improvisationen von Gastmusiker Martin Pirner sind zu hören, ohne sich dabei zu weit vom Grundpuls des Motorik-Beat zu entfernen.

Die spannende Mischung aus unterschiedlichen musikalischen Einflüssen und qualitativ hochwertigem Songwriting bringt Zement mit Rohstoff auf eine Ebene mit etablierten Experimental-Rockbands wie Maserati, Trans Am oder Föllakzoid. Wer auf den Sound der genannten steht, wird sich hier bestens aufgehoben fühlen. In seiner Kombination aus Autobahn und Hallogallo, Techno und Free Jazz, ist Rohstoff eine konsequente Fortführung und Erweiterung des bisherigen Oeuvres von Zement. Eine endlose Reise für Körper und Geist, ähnlich wie eine Clubnacht.

Im Jahr 2022 spielten Zement ihre erste Show zusammen mit der langjährigen visuellen Kollaborateurin Hannah Grünewald, die die technischen und ästhetischen Aspekte von Live-Coding, Visual Mapping und Video-Sampling durch multimediale Performances erforscht. Auf dieser Tournee werden sie als audiovisuelles Trio auftreten, wobei der Sound Hannahs Live-Coding und Visuals beeinflussen wird und umgekehrt! Eine endlose Meditation über die Architektur des Geistes und die Bewegung der Körper
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Seit ihrer Gründung im Jahr 2015 gehört die vierköpfige französische Band Ashinoa zu den Vorreiter*innen der alternativen Szene in ihrer Heimatstadt Lyon. Ursprünglich mit der Misère Records-Bewegung und dem Kollektiv der Stadt verbunden, unterschrieb die Band 2021 bei dem Londoner Label Fuzz Club Records (Night Beats, Tess Parks, The Underground Youth) und veröffentlichte Anfang 2022 ihr zweites Album „L’Orée“.

Musikalisch knüpft es an die Debüt-LP „Sinie Sinie“ und die nur auf Vinyl erhältliche Single „Koalibi“ an, während es gleichzeitig einen natürlicheren und organischeren Sound erforscht. Teils perkussiv und tänzerisch, teils hypnotisch und cineastisch fühlen sich die größtenteils synthesizergesteuerten Klanglandschaften von „L’Orée“ sowohl antik als auch futuristisch an, indem sie eine Synthese aus jazzig angehauchtem Krautrock, formwandelnder psychedelischer Elektronik und experimenteller Weltmusik bilden.

Auf ihren zahlreichen Tourneen durch Frankreich teilten Ashinoa die Bühne unter anderem mit Metz, Flamingods, Tomaga, Warmduscher, Bo Ningen, Kikagaku Moyo, Minami Deutsch und The Holydrug Couple und erwarben sich den Ruf eines beeindruckenden Live-Acts, der sein Publikum mit einer schieren Vielfalt und Intensität des Sounds in seinen Bann zieht.

https://musikverein-concerts.com/01-07-23-zement-hannah-gruenewald-ashinoa/



KANTINE

Königstormauer / Bauhof
90402 Nürnberg






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