FREITAG, 14.02.2020 / 20.00 Uhr
Theaterprojekt, bei dem Gehörlose und Hörende gemeinsam auf der Bühne stehen und von einer Liebesgeschichte erzählen.

Pressetext:

Medea.Stille ist ein Projekt, das als „Auseinandersetzungsanreger“ mit der Gehörlosenkultur verstanden werden will und als ein Beispiel für soziale Inklusion, in der Menschen mit und ohne Behinderung zusammen künstlerisch ein Projekt für die Bühne erarbeiten. Dabei wird gefragt: „Geht eine spezielle Betreuung, die für „besondere Menschen“ angebracht ist, durch eine starre Inklusion verloren? Wer fühlt sich heute wirklich krank – der Gehörlose oder der Hörende? Kann man von der Gehörlosenkultur als einer eigenständigen Kultur sprechen oder hängt sie doch stark von der der Hörenden ab? Wann gelingt Inklusion bzw. wann wird das Begehren zwanghaft?“
Die Handlung der Bearbeitung „Medea.Stille“ konzentriert sich auf die Beziehung zwischen Jason und Medea (zwischen hörender und gehörloser Kultur) und beginnt mit der Ankunft des Liebespaares in Korinth. Dort wird Medea durch ihre Andersartigkeit ausgegrenzt und Jason will in der Fremde neue Macht erlangen und daher Kreusa, Tochter des Königs Kreon ehelichen, Gleichzeitig distanziert er sich von Medea und seinen Kindern und hintergeht seine einstige Geliebte, die Mutter seiner Kinder, die für ihn alles aufgegeben und einen Mord begangen hat. Das Unglück ist unabwendbar …


TAFELHALLE






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