FREITAG, 08.11.2019 / 20.00 Uhr
Tänzerische Darbietung, die die menschliche Sehnsucht nach dem Glück wiederspiegelt.

Pressetext:

„tempus fugit“ ist der Zeit auf der Spur. Tiefsitzend darin ist die allzu menschliche Sehnsucht nach dem Glück. Nietzsche sieht es in einer Herde von Tieren verkörpert, die ganz im Augenblick leben, worum er sie beneidet, weil es für sie keine Vergangenheit und Zukunft gibt. In dem Stück bewegen sich sieben Tänzer*innen in einer sich fortwährend als Gruppe fließenden Einheit. Von einem inneren Gleichklang angetrieben entsteht ein Strom, der alles umschließt. Ein Reigen wie eine einzige gemeinsame Bewegung, die dennoch den einzelnen im Moment offenbart.

Alles ist endlich – die Zeit lässt sich nicht festhalten. Aber wie leben wir in ihr wirklich? Hat uns die Hektik des Alltags eingenommen? Gegenüber der Atemlosigkeit unseres Lebens wirkt die Horde als Muskel, voller Vitalität und Verbundenheit. Masse und Identität, Macht und Eigendynamik sind in ihr zentrale Phänomene – die Gruppe als Mikrokosmos, die uns aus dem Gefängnis der Isolation befreit und neue Kräfte entfesselt.


TAFELHALLE






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