FREITAG, 15.11.2019 / 20.00 Uhr
Machtspiel von David Mamet, das aufzeigt, wie sich aufklärische gesellschaftliche Diskurse radikalisieren können.

Im Anschluss findet ein Nachgespräch mit Dr. Imke Leicht, Leiterin des Büros für Gender und Diversity an der FAU, statt.

Pressetext:

„Im Anfang war das Wort“ heißt es im Johannes-Evangelium. Und bis heute bedeuten Worte Macht, können verletzen und Macht oder Ohnmacht zementieren. Immer wieder haben Worte ungeahnte Konsequenzen oder machen uns sprachlos … So geht es auch dem angehenden Universitätsprofessor John. Nachdem er ein Referat der Studentin Carol als nicht bestanden benotet hat, bietet er ihr Nachhilfe an, mit der Aussicht, sie den Kurs doch noch bestehen zu lassen. Mehr nicht. Oder doch? Carol bezichtigt ihren Professor der sexuellen Belästigung. Ob zu Recht oder aus Rache liegt allein im Auge des Betrachters. Schon bei seiner Uraufführung 1992 sorgte das Stück des Pulitzer-Preisträgers Mamet, je nach Interpretation, für Kontroversen. Dabei beleuchtet das Stück auf kluge Weise, wie einstmals aufklärerische gesellschaftliche Diskurse sich radikalisieren und die Wahrheit auf dem Altar der Empörung geopfert wird.


GARAGE

Theaterstraße 5
91054 Erlangen






KARTE

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