DONNERSTAG, 17.10.2019 / 10.30 Uhr
Saal // Theaterstück, das sich mit dem Islam, der Pubertät und der Liebe auf eine morderne und witzige Art und Weise auseinandersetzt.

Pressetext:

„Kennt ihr das, wenn man den Blick von jemandem auffängt, nur ganz kurz, und man sieht genau, was in ihren Köpfen vorgeht? „Boah, was soll das Kopftuch? Bestimmt muss sie das tragen. Ist das ne Terroristin? Bestimmt ist die voll still und schüchtern“.
Die 16-jährige Fatima lebt seit drei Jahren in Deutschland und hat sich bewusst für den Hidschãb entschieden. Fatima ist weder still noch schüchtern, vor allem nicht, wenn sie mit ihren Freundinnen, den
„Dschabber“, zusammen ist. Ernsthafte Probleme ergeben sich erst, nachdem ihre Eltern sie wegen eines anti-muslimischen Graffitis die Schule wechseln lassen. Hier muss sich Fatima mit ihrem neuen Mitschüler Jonas herumschlagen, der aufgrund seines unberechenbaren Verhaltens Dauergast beim Vertrauenslehrer Müller ist. Jonas geht Fatima mit seiner Mischung aus Überheblichkeit und Hartnäckigkeit zunächst auf den Geist und sie kontert seine provozierenden Sprüche. Doch bald merken beide, dass da etwas zwischen ihnen ist, was sie zu verbinden scheint.
Der kanadische Autor Marcus Youssef erzählt mit »Dschabber« unaufgeregt und zugleich einfühlsam von zwei Jugendlichen, deren kulturelle Unterschiede groß sind, aber für beide überbrückbar scheinen. Ob das auch gegen alle äußeren Widerstände gelingt, begegnet Youssef mit Hoffnung auf der einen und schonungsloser Ehrlichkeit auf der anderen Seite.


Z-BAU

Frankenstraße 200
90461 Nürnberg

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KARTE

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