DIENSTAG, 22.10.2019 / 19.30 Uhr
Oper in zwei Aufzügen von Ludwig van Beethoven, das von Freiheit, Gerechtigkeit und Treue handelt.

Pressetext:

Beethovens einzige Oper „Fidelio“ handelt von Freiheit, Gerechtigkeit und Treue und kommt als Gastspiel aus Ulm in einer Inszenierung von Dietrich W. Hilsdorf nach Fürth. Als Vorlage diente die im Umfeld der Französischen Revolution entstandene Schreckens- und Befreiungsoper „Léonore ou L’amour conjugal“ von Pierre Gaveaux und Jean-Nicolas Bouilly.
Beethoven begeisterte sich für den Gefühls- und Ideengehalt von Bouillys Libretto, musste aber in einem jahrelangen Umarbeitungsprozess Hinweise auf einen revolutionären Kampf aus Rücksicht vor der österreichischen Monarchie tilgen. So wurde die Rolle eines Ministers eingefügt, der die Tyrannei einer Geheimpolizei beseitigt.
Als Parabel über den Missbrauch politischer Ideen wird die Geschichte vom sadistischen Gouverneur Pizarro verstanden. Der lässt seinen politischen Gegner Florestan grundlos ins Gefängnis werfen. Doch seine Frau Leonore hat sich als Mann unter dem Namen Fidelio in den Haushalt des Wärters Rocco eingeschlichen. Sie gewinnt sein Vertrauen und kann ins geheime Verlies eindringen, wo ihr Gatte sitzt, sodass sie schließlich Pizarros mörderische Pläne verhindern kann. Am Ende preisen alle Leonores Heldenmut und stimmen ein Loblied auf Freiheit und Gattenliebe an.
Beethovens mitreißende Musik voller revolutionärer Dringlichkeit und Pathos macht „Fidelio“ zu einer der beliebtesten Opern bis heute, die in einem Mix aus biedermeierlichem Singspiel und oratorischer Freiheits-Sinfonie zu einem der wichtigsten Werke des „deutschen Repertoires“ gehört.


STADTTHEATER FüRTH






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