FREITAG, 18.10.2019 / 19.30 Uhr
Drama von Alfred Jarry, das reichlich politischen Sprengstoff beinhaltet.

Pressetext:

Alfred Jarrys 1896 in Paris uraufgeführte und bis heute viel gespielte Machtposse „König Ubu“ ist ein Spektakel mit reichlich politischem Sprengstoff.
Schon als 15-Jähriger entwickelte Jarry aus einem verlachten Physiklehrer in der französischen Provinz die groteske Gestalt Ubu, eine Mischung aus Hanswurst und Massenmörder. Später formte er aus diesem Schüler-Scherz ein Drama voller Komik und äußerster Übertreibung, eine groteske Vermengung von Witz und Gewalt. Heute gilt „König Ubu“ als Geburtsstunde des modernen Theaters.
In diesem Stück wird Ubu – fett und feige – von seiner machtversessenen Frau zum Königsmord angestiftet. Mithilfe von Verrätern gelingt der Umsturz. Das Volk jubelt, doch die Begeisterung kaschiert lediglich, was dann kommt. Ubu will sich nur bereichern. Und so beutet er mit Foltermethoden seine Untertanen aus. Das Justizsystem muss dran glauben, dann die Staatskasse. Erst ein Krieg bricht Ubus Machtrausch.
Das vergangene Jahrhundert kennt viele Ubus. Alfred Jarry zeichnet in seiner Groteske einen Diktator als dummdreisten Spießer: geldgeil, jähzornig und kleingeistig. Und dabei wird klar, dass Lächerlichkeit töten kann, aber den anderen, nicht den Lächerlichen selbst. Spuren solcher Tyrannen ziehen sich unübersehbar quer durch die Geschichte bis ins Heute. „König Ubu“ wird in Fürth von der Regisseurin und Choreografin Jean Renshaw neuinszeniert.


STADTTHEATER FüRTH






FREITAG, 18.09.2020, KULTURWERKSTATT AUF AEG
Eine Ausstellung, die die Nürnberger Subkultur präsentiert, flankiert von Diskussionsformaten und Konzerten. Das ist Kult & Tumult, vier Wochen lang, auf AEG, curt berichtete und supportet in freimütiger Manier. Denn: Das Projekt, angestoßen von der Veranstalter*innen- und Künstler*innenszene rund ums Tellerrand, ist a) spannend und hat sich b) vorgenommen, wichtige Themen auf seine AEG-Bühne zu bringen. In den vergangenen Wochen hat das Team dieses Vorhaben konkretisiert und sein Kult-&-Tumult-Programm festgezurrt.   >>
SAMSTAG, 26.06.2021, KATHARINENRUINE
Schöne Musik in schönster Kulisse: Das Slow Down Festival gehört zu den Nürnberger Jahreshighlights. Club Stereo und st. katharina open air kooperieren für einen Abend und holen regionale und überregionale KünstlerInnen und Bands in die Ruine mit der gerühmten und berühmten Akustik. Hört sich toll an, aber nicht zu früh gefreut: In 2020 wird es kein Slow Down Festival geben. Dafür steht das Line-up fürs kommende Jahr. Dem Club Stereo ist es gelungen, alle bereits gebuchten KünstlerInnen davon zu überzeugen, in 2021 dabei zu sein, wenn Corona, hoffentlich, nur noch eine seltsame Erinnerung ist. Line-up bleibt also gleich, neuer Termin: 26. Juni 2021.

Mit dabei sind:
Sons Of The East, die Australier mit Indiefolk-Hymnen im Gepäck.
Sean Koch, der südafrikanische Gitarrist mit Surfer-Boy-attitude.
We Brought A Penguin, die gewieften Indie-Pop-Lokalhelden.
Lienne, die junge Augsburgerin des opulenten Electro-Pops.

Wir sind also trotzdem voller Vorfreude, die eben etwas länger währt.
Alle Infos zum Festival: https://www.club-stereo.net/konzert/slow-down-festival-2021/  >>