DONNERSTAG, 16.05.2019 / 19.30 Uhr
Unter dem Dirigat von Bob Ross interpretieren die Müchner Philharmoniker ein vielseitiges Blechblaskonzert.

Pressetext:

Begonnen hatte alles mit einem einzigen Schrei, als Bob Ross im Jahre 1954 im schottischen Kirkcaldy das karge Licht seiner sparsamen Heimat erblickte. Heute, mehr als 50 Jahre später, ist es das Publikum, das sich von ihm und seinem Ensemble „Blechschaden“ immer wieder zu frenetischem Jubel hinreißen lässt. Schon in seiner Jugend war Bob Ross fasziniert von der ungewöhnlichen Musik der Brassbands der Bergarbeiter, die in seiner Heimat eine lange Tradition haben. Wie hier zu Lande die Fußballmannschaften der Bundesliga, liefern sich dort die einzelnen Laien-Kapellen einen erbitterten Wettstreit in der Champions-League der Brassbands, um vielleicht einmal bei der Weltmeisterschaft in der Londoner Royal Albert Hall spielen zu können. Von der Begeisterung des quirligen Schotten und dessen Liebe zu dieser außergewöhnlichen Musik ließen sich in Deutschland Bob Ross´ Kollegen bei den Münchner Philharmonikern anstecken – seit 1984 begeistert „Blechschaden“ unter seiner schottischen Regie weltweit ein breites Publikum. In Münchens „Kulturvollzugsanstalt“ ist er bei den klassischen Konzerten der Münchner Philharmoniker nach wie vor für den weltweit berühmten, runden und schönen Klang der Blechblasgruppe verantwortlich, der als „Bruckner-Klang“ eine lange Tradition hat.
Langeweile ist ein Fremdwort für die zwölf Vollblutmusiker, die vor allem durch ihre Spielfreude und Virtuosität überzeugen.


STADTTHEATER FüRTH






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