Künstlerstrecke: Odour Odessa

DONNERSTAG, 1. MAI 2014

#curt-Stipendium, #Kunst

Jeden Monat stellen wir Euch Künstler der Region vor: Maler, Fotografen, Illustratoren, Street Art Künstler, Designer ... dieses mal geht es um einen, der einst, ganz typisch, mit Graffiti begann und nun auf dem Cover des curt-Magazins gelandet ist - unser Künstler des Monats: Odour Odessa.

Warum machst Du, was Du machst?
Weil‘s das Beste ist und ein wichtiger Ausgleich zum Arbeitsleben. Hier können Ideen raus, bei denen Werbekunden weinen würden. Design entsteht ja inzwischen hauptsächlich am Computer, darum ist es für mich um so wichtiger, mit meinen Händen zu arbeiten und Dinge entstehen zu lassen.

Wie kam es zu Deiner Kunst?
Ganz klassisch von der Straße: Graffiti und so. Um besser machen zu können, was mir im Kopf rumschwirrt, habe ich angefangen, es in die Werkstatt zu verlagern. Hier kann ich mich auf‘s Machen konzentrieren.

Woher holst Dir Deine Inspiration?
Klar: Immer die Stadt, die Menschen, oder auch einfach coole Formen, die mir begegnen oder einfallen. Mich faszinieren vor allem Schrift und deren Herstellung. Und Muster und Regelmäßigkeiten. Auch mit anderen Leuten zusammen Projekte zu starten birgt immer Inspiration.

Wo kann man deine Werke sehen und erleben?
Aktuell kann man eine Auswahl meiner Sachen im Internet sehen, um Ausstellungen ist es in diesem Jahr ruhiger. Im Walfisch male ich gerade mit verschiedenen Leuten an den Wänden, also ein Einjahresprojekt für eine Wand. Ziemlich reizvoll, da ein guter Austausch stattfindet. Außerdem gestalte ich einige Shirt-Motive und drucke sie im Siebdruck in der Werkstatt in kleinen Auflagen. Verkauft wird aktuell im Walfisch und bei Lebensart Tattoo. Der Arbeitsstand ist aber nie abgeschlossen. Gerade liegen wieder Projekte vor mir, an denen ich arbeite – auch ohne konkrete Ausstellung im Hinterkopf.


Odour Odessas Tipps für Nürnberg:
NORDKURVE // gerade das Projekt Walfisch
LADEN12 // der einfach wahre Laden
LEBENSART TATTOO // bei Cris
KAFFINO // einfach guter Kaffee ohne viel Schnick-Schnack.
PEGNITZGRUND // im Sommer, zum Grillen.

>> odourodessa.de


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DAS CURT STIPENDIUM:
in jeder Ausgabe stellen wir Euch Künstler der Region vor: Maler, Fotografen, Illustratoren, Street Art Künstler, Designer ... dieser Künstler könntet Ihr sein! - Bewerbt Euch einfach - wir publizieren!
Sendet uns digitale Arbeiten, Links zu Euren Websiten oder Accounts, unter denen man einen Einblick über Euer Schaffen bekommen kann, und schon seid Ihr im Auswahlverfahren. Gerne könnt Ihr auch Künstler empfehlen.
Bewerben fürs curt-Stipendium: Per E-Mail an Diese E-Mail Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst Javascript aktivieren, damit du sie sehen kannst .


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#curt-Stipendium, #Kunst

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NüRNBERG. Den Raumkompass, als neuer Hebel, der Leerstände der Kunst und Kultur zuspielt, haben wir euch ja bereits vorgestellt. Der ist noch recht frisch und neu und zeigt dennoch bereits erste Effekte. Zum Beispiel in Zusammenarbeit mit dem curt, der Teile seines Büros als Pop-Up-Studio zur Verfügung stellen wird, oder in Zusammenarbeit mit dem curt-Mitarbeiter Marian Wild. 200 Ateliers plus X heißt das Projekt von Raumkompass, das Institut für moderne Kunst und unserem Marian. Und genau darum geht es auch.    >>
NüRNBERG. Wenn es so etwas wie einen Günther-Jauch-mäßigen Jahresrückblick auf Nürnberg 2020 gäbe, das eine Bild, das keinesfalls fehlen dürfte, ist allen klar: Das Regenbogenpräludium hat sich, nicht nur wegen der Farbe an der Zeppelintribüne, sondern auch wegen der daran anschließenden Diskussion über Intervention und Kunst im öffentlichen Raum und den Umgang mit dem Reichsparteitagsgelände, ins kollektive Regionalgedächtnis eingebrannt. Bald zwei Monate später ist die Auseinandersetzung wieder etwas abgekühlt, hinter den Kulissen werkeln die Künstler*innen aber weiter. An ihrer Vision und der Zukunft der Gruppe. Jetzt hat das Regenbogen-Präludium sein Regenbogen-Intermezzo verfasst, ein Thesenpapier, ein Manifest, mit konkreten Vorschlägen, wie es jetzt weitergehen könnte, erstveröffentlicht hier, bei curt.
Im Intermezzo beschreibt die Gruppe ihre erste Arbeit als ein längst überfälliges Gegendenkmal, das ein Vakuum fülle: die von der Stadt festgelegten Leitlinien zum Umgang mit dem Gelände seien in 16 Jahren weder mit finanziellen Mitteln noch mit konkreten Konzepten ausgestattet worden. Als eigentliches Werk sei jedoch nicht der Regenbogen, sondern der daran geknüpfte Diskurs zu verstehen, der in Auseinandersetzung mit dem Gelände immer neue Ausdrucksformen findet. Um zu diesen Ausdrucksformen zu gelangen, fordert das Kollektiv jetzt die Schaffung einer Sozialen Plastik in Form eines selbstverwalteten Künstler*innenhauses in direkter Umgebung des Reichsparteitagsgeländes. Auch ein Finanzierungsvorschlag ist im Manifest enthalt. Das gesamte Regenbogen-Intermezzo im Wortlaut:  >>
20201201_Staatstheater_Fundus
20201215_Lysu
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20201001_Literaturpreis
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