DIE KONGRESSHALLE IN FUSSNOTEN

27. OKTOBER 2023 - 12. NOVEMBER 2023

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Die Aktivierung und Umnutzung der Nürnberger Kongresshalle ist aktuell womöglich die historisch aufsehenerregendste Baumaßnahme Deutschlands. Studierende der Klasse Eydel an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg haben sich zusammen mit dem Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft der Aufgabe in Recherchen angenommen.

Kollektiv, partizipativ und jung: Die sieben Studierenden Anna Boldt, Ulf Herold, Jason Hess, Laura Michèle Kniesel, Kira Krüger, Mily Meyer und Max Pospiech, alle geboren nach 1990, haben unter Leitung des künstlerischen Mitarbeiters Florin Weber die Rolle der Kongresshalle recherchiert, dokumentiert und hinterfragt. Auf einer großen, im Raum hängenden Zeitachse lässt sich ein qualifizierter Überblick über die Nutzungsgeschichte ablesen, an den umgebenden Wänden sind weiterführende Informationen wie Fußnoten angeschlossen, viel kann man auch im kostenlosen Begleitheft nachlesen. Ein im zweiten Raum ausliegender Fragebogen lädt die Besucher*innen ein, selbst am Diskurs teilzunehmen, im Sinne einer lebendigen Diskussionskultur, die den stadtgesellschaftlichen Umgang mit dem NS-Erbe seit den 1960ern prägt und auch vorbildlich macht. Damit ist die Ausstellung definitiv ein Debattenbeitrag, den man bei zukünftigen Diskussionen nicht unberücksichtigt lassen sollte. Der Ausspruch „never complain, never explain“ („nie beschweren, nie erklären“) des britischen Premiers Benjamin Disraeli, den später auch die Queen Mum adaptierte, wird damit klug und präzise ins Gegenteil verkehrt. Eine spannende Zusammenfassung bot die Eröffnungsrede des Kunstverein-Direktors Wolfgang Brauneis, die hier ungekürzt und in ihrer ganzen Unmittelbarkeit nachzulesen ist:

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ERÖFFNUNGSREDE VON WOLFGANG BRAUNEIS, 26. Oktober 2023

Liebe Mitglieder des Kunstvereins, liebe Gäste,
ich heiße Sie einmal mehr herzlich willkommen,

nachdem wir uns in den vergangenen zwölf Monaten mit dem Forschungs-, Veranstaltungs- und Ausstellungsprojekt Der Kunstverein Nürnberg – Albrecht Dürer Gesellschaft im Nationalsozialismus ff., das wir im November mit der Reihe Beiträge zur Antisemitismusforschung abschließen, intensiv um die Vergangenheit gekümmert haben, schauen wir nun nach vorne – das Kürzel ff. („folgende“) sollte nicht nur die Nivellierung der ominösen Stunde Null andeuten, sondern auch die Frage aufwerfen, welche Konsequenzen die Beschäftigung mit der eigenen NS-Geschichte für das Hier und Jetzt hat.
Ganz konkret im Hier und Jetzt, nämlich heute Abend, überlappen sogar Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft – mit always complain, always explain, einer kollektiven Ausstellung / Projekt / Intervention (es passt alles) von Anna Boldt, Ulf Herold, Jason Hess, Laura Michèle Kniesel, Kira Krüger, Mily Meyer und Max Pospiech, Studierende der Klasse Katja Eydel an der hiesigen Kunstakademie, sowie Florin Weber – deren künstlerischer Mitarbeiter –, in der es, wie das Plakat verdeutlicht, um die Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände geht, den Umgang mit diesem baulichen Erbe seit 1945 und vor allem die seit der gescheiterten Nürnberger Kulturhauptstadtbewerbung peu à peu fortschreitenden Pläne zur Umgestaltung dieses nationalsozialistischen Täterortes zu einem Ort der Künste – der Musik, Stichwort Operninterim, und der bildenden Kunst, Stichwort Ermöglichungsräume.
always complain, always explain ist eine für den Kunstverein ungewöhnliche Schau – sind doch für Ausstellungen Studierender Orte wie die Akademiegalerie oder, eben, die Akademie vorgesehen; zudem stehen kollektive Ausstellungen, bei denen außerdem keine Kunstwerke im engeren Sinne zu sehen sind, bis dato nicht auf der Tagesordnung. Von daher möchte ich den Entschluss, warum wir als Gastgeber für dieses von den Studierenden konzipierte und installierte Projekt fungieren – über das wir uns in den vergangenen Wochen und Monaten sehr intensiv ausgetauscht haben –, anhand dreier Gründe erläutern.

Es geht – und da spreche ich gewiss auch für alle Beteiligten – mit dieser Ausstellung darum, erstens einen öffentlichen, kritischen Diskurs zu dem Vorhaben „Kulturareal Kongresshalle“ zu initiieren (bzw. einen kleinen Beitrag dazu zu leisten); zweitens, die Rolle der bildenden Kunst, denn das ist unser Terrain, innerhalb dieses Vorhabens zu thematisieren – auch vor dem Hintergrund, dass zeitgenössische Kunst bereits in den ursprünglichen Plänen eine wichtige Rolle spielte, und drittens, die Rolle der Erinnerungspolitik innerhalb dieses Vorhabens zu thematisieren – auch in Wechselwirkung mit der bildenden Kunst.
Zu erstens: Es mag eigenartig klingen, dass just Studierende der Kunstakademie just im Kunstverein einen kritischen Diskurs zu einem derart großen Thema initiieren möchten; noch eigenartiger klingt es jedoch, dass es – und das Urteil wage ich mir nach eineinhalb Jahren Nürnberg zu erlauben – solch einen kritischen Diskurs tatsächlich nicht gibt. Warum auch immer – haben wir es doch, unter zeitgeschichtlichen und erinnerungspolitischen Vorzeichen, mit dem wohl aufsehenerregendsten Bauvorhaben nach 1945 in Nürnberg, ja, neben dem Stadtschloss in Berlin, in Deutschland zu tun. Doch würden, und das ist der Unterschied, die Debatten zum Stadtschloss ganze Regale füllen; selbst, im Vergleich, Detailfragen zum Umgang mit NS-Architektur – man denke an die NS-Skulpturen auf dem Olympiagelände in Berlin oder die Bäume vor dem Haus der Kunst in München – sind zuletzt intensiver diskutiert worden.
Wir sprechen von dem größten erhaltenen Bau bzw. Torso des NS, unmittelbar und ursächlich verknüpft mit der Vernichtungspolitik der Nationalsozialisten, dessen Grundsteinlegung während des Reichsparteitags 1935 erfolgte, nachdem Adolf Hitler seine grundlegende „Kulturrede“ just in der gerade umgebauten Oper gehalten hat und an dem die antisemitischen und rassistischen „Nürnberger Gesetze“ verabschiedet wurden. Wir haben diese Zusammenhänge in unserer dokumentarischen Ausstellung gezeigt, so auch, dass Hitler bei der Grundsteinlegung der Kongresshalle von Willy Liebel flankiert wurde, damaliger OB sowie Vorsitzender des Kunstvereins, der zeitgleich antisemitische Hetzausstellungen organisierte. Kein kulturelles Feld hat die exkludierende, letztlich eliminatorische Ideologie der Nationalsozialisten derart unterfüttert wie die bildende Kunst mit ihrer Trennung zwischen „artreiner“ und „entarteter“ Kunst.
Von daher, denke ich, ist es sinnvoll, dass eine Institution wie der Kunstverein – und das könnte, über dieses Thema hinaus, auch eine Überlegung für Kunstvereine an sich sein – als Ort der Kritik und der Debatte ins Spiel kommt. Der Nürnberger Kunstverein hat in Sachen Diskursproduktion historisch gesehen – 68 und die Folgen fand hier zum Beispiel nicht statt – auch durchaus Nachholbedarf.

Womit wir bei der Rolle der Kunst, vor allem in Nürnberg – sowohl im NS als auch heute –, wären: der zweite Grund für diese Ausstellung in diesen Räumen, in denen kürzlich noch unsere dokumentarische Ausstellung zu sehen war. Sie konnten dort etwas über nicht nur im Nationalsozialismus äußerst erfolgreiche, heute weitgehend vergessene Künstler:innen wie Ernst Andreas Rauch, Blasius Spreng, Irma Goecke oder Otto Michael Schmitt lernen – und die Verzahnung zwischen Kunstverein, Kunstakademie und den zahlreichen Bauvorhaben auf dem Reichsparteitagsgelände. Rauch, Spreng, Goecke und Schmitt kamen allesamt als Professor:innen an die auf „Führerbefehl“ 1940 neu gegründete Kunstakademie, wurden allesamt Mitglieder des Kunstvereins, und waren als wichtigste Künstler:innen für die Ausstattung der Kongresshalle vorgesehen – mit Gobelins, Skulpturen, Reliefs und Mosaiken für die Sammelhalle, die Standartenhalle und das Führerzimmer.
Wir kennen die Bilder des Torsos oder des glatten, schmucklosen Modells, aber letztlich wäre die Kongresshalle – wie andere Parteibauten – einer der relevantesten Orte für zeitgenössische Kunst im NS gewesen. Vor diesem Hintergrund stellt sich – ich denke, gerade für Studierende ebendieser Akademie – die Frage nach der Rolle zeitgenössischer Kunst –selber Ort, andere Zeit, drei Generationen später – und zwar jenseits der unterkomplexen Gegenüberstellung von böser Nazi-Kunst versus guter Gegenwartskunst.
Hier beschäftigen sie sich – eines der Merkmale dieses Projektes – sowohl künstlerisch, im Format der Ausstellung, als auch als Künstler:innen, als angehende, Künstler:innen mit der Frage, welche Rolle, auch welche Funktion „die Kunst“ – im oft verwendeten Singular eh eine schwierige Angelegenheit – angesichts städtebaulicher, kunstbetrieblicher und erinnerungspolitischer Entwicklungen spielt. Die Funktionalisierungen „der Kunst“ ändern sich – lange Zeit im 20. Jahrhundert galten Künstler:innenateliers als abseitige Orte, im besten Fall als Heterotopien im Foucaultschen Sinne, befanden sich in wenig lukrativen Gegenden – und sollten es im Zweifel auch bleiben. Seit den mittleren 90er Jahren, also etwa vor 30 Jahren, hat sich das Blatt gewendet, zeitgenössische Kunst wurde – Stichwort Zwischennutzung, Stichwort Aufwertung, Stichwort Gentrifizierung – stets interessanter, und lukrativer – Tendenz steigend. Gleichzeitig verschlechterten sich die Arbeitsbedingungen für Produzent:innen innerhalb des Kunstbetriebs merklich – spätestens ab Ende der 00er Jahre, also etwa vor 15 Jahren, samt des erodierenden Kunstmarkts – zumindest unterhalb des sechsstelligen Bereiches – und der erodierenden Kunstkritik, zwei eigentlich essentielle Bestandteile des bürgerlichen, modernen Kunstbegriffs – Tendenz steigend. „Der Kunst“ geht es am Ende solcher Prozesse oft nicht wirklich besser als zuvor.
Wenn wir uns, was ich sehr begrüßen würde, konkret über die aktuelle kunstbetriebliche Relevanz Nürnbergs Gedanken machen würden, und über die Situation junger Künstler:innen bzw. Akademieabsolvent:innen, dann sollten wir, denke ich, auch darüber sprechen, ob der im Rahmen des „Kulturareals Kongresshalle“ regelmäßig, und zurecht, formulierte Raummangel das größte Problem darstellt, oder ob es nicht an vielen anderen Stellen hakt.

Das allerdings würde jetzt zu weit führen, ich komme zu Punkt drei. Erinnerungspolitik war und ist im Zuge unseres Projekts schon deshalb relevant, weil wir, auch im Austausch mit anderen Kunstvereinen, zuletzt gerne mit der Frage nach den Implikationen für die Gegenwart konfrontiert wurden. Die Durchführung dieser Ausstellung ist eine der möglichen Antworten.
Wir blicken von daher auch durchaus interessiert auf erinnerungspolitsche Entwicklungen und Reaktionen innerhalb des Kunst- und Kulturbetriebs sowie, allgemein und historisch gesehen, deren Konjunkturen seit 45. Nach, grob gesagt, der Verdrängungsphase der 50er und 60er Jahre, der historiographischen Graswurzelarbeit in den 70ern und 80ern und der intensiven Arbeit an Gedenkstätten und Lernorten in den, sagen wir, 90er bis 2010 Jahren, kommen wir nun in eine vierte Phase, die zuletzt in der großen Berliner Ausstellung zu NS-Architektur, Macht Raum Gewalt, mit „Entweihungsstrategien“, genauer gesagt der Ambivalenz und Begrenztheit von „Entweihungsstrategien“, überschrieben war.
Vorhaben wie das „Kulturareal Kongresshalle“ sind auch Symptome der jeweiligen erinnerungspolitischen Phase – weder käme man jetzt auf die Idee, aus dem Bau ein Fußballstadion zu machen noch hätte man in den 60er Jahren, als jene Pläne ernsthaft diskutiert wurden, überlegt, ihn als Ort für, unter anderem, zeitgenössische Kunst fertigzustellen. „Der Kunst“ wird in der aktuellen Phase auch eine Art „heilende“ Wirkung zugeschrieben, die, wie öfters zu lesen ist, diesen Monumentalbau der „Unkultur“ und „Unkunst“ – Begriffe, die denjenigen, die sich intensiv mit NS-Kunst beschäftigen, ein Dorn im Auge sind – gewissermaßen umcodieren soll. Dem Konzept der aktiven „Trivialisierung“, vom ehemaligen Kulturdezernenten Hermann Glaser, auch Kind seiner Zeit, für diesen Bau vorgeschlagen, folgt also nun das der Therapeutisierung. Wohin dies im Umgang mit Täterorten des NS im Allgemeinen führen kann, wird sich in Zukunft zeigen.

Hier kommen nun jüngere Generationen ins Spiel, und von daher freue ich mich ungemein über die Initiative aller Beteiligter, die an dieser neuralgischen Stelle ihren Beitrag zu einem – jenseits von Informationsveranstaltungen – kritischen, multiperspektivischen und vielstimmigen Diskurs leisten, in dem recherchiert, verglichen, verworfen, innegehalten, gestritten und letztlich die Frage gestellt werden kann, was das alles bedeutet. Dieser Beitrag ist, wie Sie gleich sehen werden, ein dichter und komplexer, neben einem detailliert ausgearbeiteten Zeitstrahl zum Thema im ersten Raumes finden sie an den Wänden zahlreiche, visualisierte Fußnoten dazu, daraus resultierende Fragen und mehrseitige, an Clips angebrachte Quellenmaterialien, wie zum Beispiel das Konzept der Kuratorin und Autorin Marietta Piekenbrock, die in ihrem, dem ersten Entwurf zu einer Spielstätte im Innenbereich der Kongresshalle 2019 noch explizit Opferperspektiven und marginalisierte Stimmen in den Vordergrund rückte – sie können diese Quellen gerne zum Lesen von der Wand nehmen; die Broschüre dürfen sie sogar mitnehmen; und im zweiten Raum, in einer Art Bürosituation, können – und sollten – Sie bitte einen ausführlichen Fragebogen zum Thema ausfüllen.
Ich möchte mich aufs herzlichste bei Anna, Ulf, Jason, Laura, Kira, Mily, Max und vor allem – auch wenn er es nicht gerne hört – bei Florin bedanken; dafür, dass sie während der Semesterferien – und ich habe im Rahmen unserer Besprechungen gelernt, dass an der Akademie in dieser Zeit eine postapokalyptische Stille herrscht – diese sehr intensive Arbeit auf sich genommen haben; dass sie sich dieses in Nürnberg auch heiklen Themas angenommen haben, und dass sie als Vertreter:innen einer jüngeren Generation, die nicht mehr, als Kinder oder Enkel, direkt mit der Täter:innengeneration zu tun hat, überhaupt mit all dem beschäftigen.
Ich bedanke mich, einmal mehr, bei unserem Vorstand, der dieses Programm, auch inhaltlich, unterstützt, und, einmal mehr, bei meinen beiden Mitarbeiter:innen Julius Jurkiewitsch und Julie Batteux – bei Julius, neben vielem anderen, für die Initiierung dieser Ausstellung, bei Julie, neben vielem anderen, für die leckere Kürbissuppe, die sich sehr gerne, nach getaner Arbeit, einverleiben können. Ich wünsche Ihnen allen einen spannenden und kurzweiligen Abend, vielen Dank für’s Zuhören.

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Bis 12. November
ALWAYS COMPLAIN, ALWAYS EXPLAIN
KUNSTVEREIN NÜRNBERG - ALBRECHT DÜRER GESELLSCHAFT
Milchhof, Kressengartenstr. 2, Nbg.,
Do-So 14-18 Uhr
kunstvereinnuernberg.de




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