SONNTAG, 18.02.2018 / 15.30 Uhr
Operette in drei Akten von Franz Lehár.

Pressetext;
: Libretto von Leo Stein und Victor Léon nach der Kömödie "L'attaché d'ambassade" (1861) von Henri Meilhac in der Übersetzung als "Der Gesadtschafts-Attaché" (1862) von Alexander Bergen
 
In der Einführungs-Soirée „Oper aktuell: Die lustige Witwe“ haben Sie vor der Premiere die Gelegenheit, sich über die Hintergründe von Stück und Inszenierung zu informieren. Mitglieder des Leitungsteams der Produktion stellen im Gespräch mit den Dramaturgen/innen ihre Deutung des Stoffes vor. Die Soiree ist inklusive eines Probenbesuchs.
 
Hanna Glawari ist schön, jung und reich und verdreht ganz Paris den Kopf. Das ist problematisch, denn unter keinen Umständen darf Hanna mit einem Ausländer ihre Millionen verjubeln. Ihr Vermögen soll schließlich die leere Staatskasse ihres Heimatlandes Pontevedro sanieren – und zwar durch die Hochzeit mit einem Landsmann. Ein geeigneter Heiratskandidat ist mit Graf Danilo schnell gefunden, doch der Altar scheint noch in weiter Ferne zu liegen, denn Hanna und Danilo haben eine schwierige gemeinsame Vergangenheit ...
„Dos is ka’ Musik!“, lautete das Urteil der Direktoren des Theaters an der Wien, als Franz Lehár ihnen 1905 seine Operette vorstellte. Sie prophezeiten dem mit Ironie und Erotik gewürzten Stück über die Selbstbehauptung einer starken Frau in einer oberflächlichen und geldfixierten Gesellschaft keinen Erfolg. Doch mit ihrer Einschätzung lagen die Wiener Theaterdirektoren falsch, denn besonders Franz Lehárs kosmopolitische, mit slawischen, wienerischen und pariserischen Anklängen angereicherte Musik ließ „Die lustige Witwe“ nicht nur in den deutschsprachigen Ländern zum Kassenschlager avancieren. Melodien wie „Da geh’ ich zu Maxim“, das „Vilja-Lied“ oder „Lippen schweigen“ begeisterten auch das Publikum von Moskau über New York bis Buenos Aires und wurden zu regelrechten Evergreens. So war bereits fünf Jahre nach der Uraufführung das Stück ein Welterfolg und in zehn verschiedene Sprachen übersetzt worden.


: Musikalische Leitung: Guido Johannes Rumstadt
: Regie: Thomas Enzinger
: Bühne und Kostüme: Toto
: Chor: Tarmo Vaask
: Dramaturgie: N.N.
: Choreographie: Ann-Marie Jarvis


OPERNHAUS

Richard-Wagner-Platz 2-10
90443 Nürnberg

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