DIENSTAG, 03.12.2019 / 19.30 Uhr
Oper von Giacomo Puccini in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln.

Pressetext:

Vielleicht war es die Erinnerung an seine eigenen Bohème-Jahre, die Puccini zu den 1851 erschienenen „Szenen aus dem Leben der Bohème“ von Henri Murger zog. Der Roman besteht aus einer lockeren Folge von Episoden, Genreszenen und Gestalten aus dem Pariser Bohème-Milieu, dessen Zentrum vier junge Künstler bilden. Auch Puccini stellt sie in den Mittelpunkt seiner Oper: Den Maler Marcello, den Dichter Rodolfo, den Philosophen Colline und den Musiker Schaunard. Sie leben in einer Art WG zusammen und erproben, ob sie tatsächlich zum Künstler taugen. 
So zumindest definiert Murger den „Zustand Bohème“: „Die Bohème ist die Vorstufe des Künstlerlebens, sie ist die Vorrede zur Akademie, zum Hospital oder zum Leichenschauhaus.“ Diese Definition übernehmen die beiden ungarischen Regisseurinnen Alexandra Szemerédy und Magdolna Parditka für ihre Nürnberger Inszenierung: Die Künstler, allen voran Rodolfo und Marcello, sind auf der Suche nach einer eigenen Kunst, probieren sich aus, experimentieren mit Formen und Techniken– was sie jedoch nicht davon abhält, viel Spaß zu haben, sich zu verlieben, sich zu streiten und wieder zu versöhnen. 
Als die Nachbarin Mimì in sein Leben tritt, muss sich Rodolfo plötzlich mit dem Tod auseinandersetzen – Mimì ist unheilbar an Tuberkulose erkrankt – und sieht sich mit neuen Fragen konfrontiert: Was bedeutet Leben und Arbeiten als Künstler? Welchen Verzicht muss man dafür bringen? Ist man bereit, für die Kunst auf finanzielle Sicherheit zu verzichten? Fragen, die sich viele Künstler*innen auch heute noch stellen. Rodolfo trennt sich von Mimì, weil seine Lebensumstände ihrer Gesundheit schaden. Ist es das wert? Oder macht die Konfrontation mit Mimìs Tod Rodolfo nicht erst zu einem wahren Künstler? 


OPERNHAUS

Richard-Wagner-Platz 2-10
90443 Nürnberg

Mehr Infos zur Location »




KARTE

FREITAG, 26.06.2020, VILLA LEON
Künstlerinnen und Künstler kommen auf den Teppich. So macht das die Villa Leon, die sich mit ihrem sommerlichen Programm Villa.Kultur.Teppich zurückmeldet. Auf besagtes Bodentextil passt prinzipiell alles, was Freude macht, sei es Musik oder Kunst, Spiel oder Text. Im Grunde handelt es sich aber um Konzerte. Der Platz drum herum ist, ihr kennt das mittlerweile, begrenzt. Wer dabei sein möchte, melde sich an unter: 0911/231 7400.

Folgende Veranstaltungen stehen an:

26.6. um 20 und um 21 Uhr:
NapoliLatina

Italienische Popmusik aber aus Nürnberg, dem vielleicht doch nördlichsten Zipfel des Mittelmeerstiefels. NapoliLatina mischen ihren Italo-Hits allerdings noch ein paar Latino-Rhythmen bei. Für professionelle wie amateurhafte Hüftwackler geeignet.
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27.6. um 21 Uhr: Musti Nuri & Frederik Dahte

Kurdisch-Türkische Impression
Der Gitarrist Mustafa Nuri entführt uns stimmgewaltig in die Welt der kurdisch-türkischen Musik. Unterstützt wird er dabei von Frederick Dahte am Kontrabass.
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3.7. um 20 und um 21 Uhr: Galataband

Die Galataband aus Halle bezeichnet sich selbst als Multikulti-Band. Das Repertoire besteht aus rockigen bis funky Hits, die Sprache der Musik ist universell, die Sprachen der Galataband sind Englisch, Spanisch, Türkisch und Deutsch. 
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10.7. um 20 und 21 Uhr: Hamavayan

Die Musik von Hamavayan wurzelt in der klassischen persischen Musik durch frische Einflüsse aus dem Iran und aller Welt entsteht eine neue Version der traditionellen Spielart.
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17.7. um 20 und 21 Uhr: Ägäis Connetion
Ägäis Connection

In der Region Izmir trifft seit jeher die traditionelle Musik der Türkei auf die des Nachbarn Griechenland. Die Ägäis Connection hat sich insbesondere dem Rembetiko verschrieben, dem ägäischen Blues der 20er-Jahre.
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24.7. um 20 und 21 Uhr: Argile

Der Nürnberger Flötist, Perkussionist und Komponist Dieter Weberpals hat ein Ensemble zusammengestellt, das eine europäisch-afrikanische Fusion spielt, die ihre Zuhörerschaft mit Calebasse, Handpans und Flöten in eine traumtänzerische Trance versetzt.
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Wer sich einen Eindruck vom Teppich verschaffen möchte, kann sich diesen Film ansehen, der im Rahmen von Back to live entstanden ist:
https://youtu.be/vd8Gtmutd7k

Auch am 20. und 27. Juni ist der Teppich wieder auf Tour.

Villa Leon, Philipp-Koerber-Weg 1, Nürnberg.
kuf-kultur.de/villa



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SAMSTAG, 26.06.2021, KATHARINENRUINE
Schöne Musik in schönster Kulisse: Das Slow Down Festival gehört zu den Nürnberger Jahreshighlights. Club Stereo und st. katharina open air kooperieren für einen Abend und holen regionale und überregionale KünstlerInnen und Bands in die Ruine mit der gerühmten und berühmten Akustik. Hört sich toll an, aber nicht zu früh gefreut: In 2020 wird es kein Slow Down Festival geben. Dafür steht das Line-up fürs kommende Jahr. Dem Club Stereo ist es gelungen, alle bereits gebuchten KünstlerInnen davon zu überzeugen, in 2021 dabei zu sein, wenn Corona, hoffentlich, nur noch eine seltsame Erinnerung ist. Line-up bleibt also gleich, neuer Termin: 26. Juni 2021.

Mit dabei sind:
Sons Of The East, die Australier mit Indiefolk-Hymnen im Gepäck.
Sean Koch, der südafrikanische Gitarrist mit Surfer-Boy-attitude.
We Brought A Penguin, die gewieften Indie-Pop-Lokalhelden.
Lienne, die junge Augsburgerin des opulenten Electro-Pops.

Wir sind also trotzdem voller Vorfreude, die eben etwas länger währt.
Alle Infos zum Festival: https://www.club-stereo.net/konzert/slow-down-festival-2021/  >>