MITTWOCH, 16.10.2019 / 20.00 Uhr
Clubbühne // In seinem aktuellen Album “Andorra” erzählt der deutsche Rapper zum ersten Mal so richtig von sich selbst.

Pressetext:

Man kann das auch so sehen: Früher wollte uns Fatoni die Welt erklären. So hat er das gelernt.
Erst in seinem bürgerlich-intellektuellen Elternhaus, dann im Neunziger-Rap und schließlich am Theater.
Er weiß, wie man sich den Kopf zerbricht. Aber Fatoni fühlt sich eigentlich ziemlich wohl dort, wo er gerade steht. Er lebt heute von dem, was er liebt.
Er steht auf den Bühnen der Festivals und Clubs, die ihn prägten. Und er bekommt Liebe von all seinen früheren Helden – wirklich von allen.
Selbst die Illustratorenlegende Klaus Voormann, der „fünfte Beatle“, der das „Revolver“-Album bebilderte, für Lou Reed am Bass
saß und Trios „Da Da Da“ produzierte, sagte mit Begeisterung zu, als Fatoni fragte, ob er nicht das Cover für „Andorra“ illustrieren wolle.
„Mein sechzehnjähriges Ich würde komplett durchdrehen, hätte es gewusst, was noch passiert“, sagt ein Anton „Fatoni“ Schneider,
der heute mehr bei sich ist als je zuvor in seiner Karriere. Vielleicht hat er deswegen den Zeigefinger eingezogen.

Fatoni ist heute ein Musiker, der Skizzen befreundeter Produzenten wie Torky Tork, Fid Mella oder Occupanther mit zu Dexter ins Studio bringt,
wo die beiden gemeinsam am Detail feilen. Er setzt sich mit seiner Gitarre in die Gesangskabine,
um mit „Krieg ich alles nicht hin“ seine vollkommen unpeinliche Hommage an die Ärzte zu performen.
Er ist ein Musiker, der mit überheblichen Punchlines und einem Casper-Feature auf „Burj Khalifa“ mal eben den
Zeitgeist von Rap bezwingt. Vor allem aber ist er Musiker, weil er gelernt hat, Songs zu schreiben, die in Würde altern.
„Wenn man Rap auf der Höhe der Zeit macht, wird man immer in jener Zeit bleiben“, meint Fatoni.
Deshalb hat er so viele Spielereien auf seinem letzten Mixtape „Im Modus“ geparkt. Die Songs, die man noch in zehn Jahren hören will,
sind nun auf „Andorra“. Weil sie keinen Trend jagen. Vor allem aber, weil sie schlichtweg so unglaublich gut erzählt sind.
Die schönsten Geschichten schreibt das Leben, so sagt man.
Die zweitschönsten schreibt Anton „Fatoni“ Schneider.
Und zwar dann, wenn er aus seinem Leben erzählt.
www.fatoni.de


E-WERK

Fuchsenwiese 1
91054 Erlangen

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KARTE

FREITAG, 15.05.2020, NüRNBERG
Vier Wochen lang HipHop auf die Ohren: Mit HipHub meldet sich die Szene im Online-Corona-Business an. Dahinter stehen Marko Meth, Veranstalter und DJ in Nürnberg und Alba Wilczek, Musikjournalistin beim Zündfunk, mit ihrem Netzwerk. Die beiden haben es geschafft, mal eben ein Festival auf die Beine zu stellen, das fast vier Wochen lang ein exquisites Programm aus Live-Acts, Dj-Sets und anderen anderen Aktionen rund um HipHop an den Start bringt. Präsentiert wird die vielfältige Nürnberger HipHop-Szene!

Gestreamt wird entweder aus der Wohnung der jeweiligen KünstlerIn oder aus den Locations, die mit den Einnahmen des Festivals mit unterstützt werden sollen. Der Eröffnungsfreitag mit
MelaSoul, Andi Chillmatic und Jazz:pa findet beispielsweise in der Harlem Bar statt. Am Samstag, 16.05., geht es dann aus dem Z-Bau weiter mit den ersten Live-Acts: Giuseppe Amore um 19 und die Hartz Angels um 20 Uhr. Die Angels präsentieren ihr neues Album “Euch die Arbeit, uns das Vergnügen”!

Alle weitere Events findet ihr immer bei Facebook: https://www.facebook.com/nbghiphub
Und Tickets gibt es hier: https://www.startnext.com/nbghiphub-online-festival
In gewisser Weise sind die natürlich symbolisch, andererseits aber vor allem eine gute solidarische Sache: 50 Prozent der Einnahmen gehen an die Kulturliga, 20 jeweils an die Stadtmission und die mudra Dorgenhilfe, die restlichen 10 an Locations, die beteiligt, aber nicht Teil der Kulturliga sind. Für 10 Euro Spende bekommt man außerdem den Sampler “Fragmente der Stadt”, auf dem sich ausschließlich unveröffentlichte Tracks von Künstlern aus Nbg und Umgebung finden.

Alle Streams findet man zur jeweiligen Uhrzeit unter diesem Link: www.twitch.tv/nbghiphub
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SAMSTAG, 26.06.2021, KATHARINENRUINE
Schöne Musik in schönster Kulisse: Das Slow Down Festival gehört zu den Nürnberger Jahreshighlights. Club Stereo und st. katharina open air kooperieren für einen Abend und holen regionale und überregionale KünstlerInnen und Bands in die Ruine mit der gerühmten und berühmten Akustik. Hört sich toll an, aber nicht zu früh gefreut: In 2020 wird es kein Slow Down Festival geben. Dafür steht das Line-up fürs kommende Jahr. Dem Club Stereo ist es gelungen, alle bereits gebuchten KünstlerInnen davon zu überzeugen, in 2021 dabei zu sein, wenn Corona, hoffentlich, nur noch eine seltsame Erinnerung ist. Line-up bleibt also gleich, neuer Termin: 26. Juni 2021.

Mit dabei sind:
Sons Of The East, die Australier mit Indiefolk-Hymnen im Gepäck.
Sean Koch, der südafrikanische Gitarrist mit Surfer-Boy-attitude.
We Brought A Penguin, die gewieften Indie-Pop-Lokalhelden.
Lienne, die junge Augsburgerin des opulenten Electro-Pops.

Wir sind also trotzdem voller Vorfreude, die eben etwas länger währt.
Alle Infos zum Festival: https://www.club-stereo.net/konzert/slow-down-festival-2021/  >>