DIENSTAG, 22.10.2019 / 19.00 Uhr
Bericht einer Delegation von “Gemeinsam Kämpfen”, die drei Monate lang durch Rojava reiste, wo 2012 die Selbstverwaltung ausgerufen worden ist. Eintritt frei.

Pressetext:

Eine Delegation der feministischen Kampagne „Gemeinsam Kämpfen“ reiste im Winter 2018/2019 drei Monate lang durch Rojava. Dort wurde 2012 die Selbstverwaltung ausgerufen. Zugrunde liegt das Modell des demokratischen Konföderalismus mit den drei Säulen Demokratie, Ökologie und Geschlechterbefreiung, das Abdullah Öcalan entwickelte. Während der entschlossene Widerstand der Frauen gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) medial aufgegriffen wurde, blieb das revolutionäre Potential der Ideen hinter dem Kampf weitgehend unbeachtet. Der Aspekt „Frauenrevolution“ fand kaum Eingang in den öffentlichen Diskurs. Ziel der Delegationsreise war, die Aspekte der Frauenrevolution in Nord-Ostsyrien sichtbarer zu machen. Zurück in Deutschland geben Teilnehmerinnen der Delegation auf Veranstaltungen die auf der Reise gesammelte Eindrücke und Erlebnisse weiter. Es geht um gesellschaftliche Umstrukturierung aus der Perspektive der Frauen in der Zivilgesellschaft, den Selbstverwaltungsstrukturen und im Militär. Was macht die Revolution zu einer Frauenrevolution? Wie sieht das basisdemokratische Gesellschaftsprojekt in der konkreten Umsetzung aus? Was hat sich im Alltag der Frauen verändert? Wie kann im 21. Jahrhundert eine gesellschaftliche Alternative zu Kapitalismus und Patriarchat gelebt werden? Und was können wir davon lernen?


DESI

Brückenstraße 23
90419 Nürnberg

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KARTE

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