SAMSTAG, 13.07.2019 / 17.00 Uhr
Diese Vernissage wird mit der Performance von der Singer-Songwriterin mit ihren gefühlvoll-leichten Songs eröffnet. Im Anschluss wird die Installation von Kinga Nowag und Mateusz von Motz auf der Insel Schütt besichtigt.

Pressetext:

In ihren Installationen begegnen sich nicht nur die künstlerischen Arbeiten beider Künstler, sondern auch Ihre Gedankenwelten, was zu anspruchsvollen Fragestellungen führen wird. Es wird ein aufregender und doch zugänglicher Dialog in zweier Künstler, der zur eigenen Auseinandersetzung anregen und gleichzeitig das Auge erfreuen wird. 

KINGA NOWAK wurde 1977 in Krakau geboren und wuchs in Düsseldorf auf, sie studierte Kunst in Krakau und Paris und war 2007 -2008 Gastdozentin an der University of Arts in London. Seit 2017 ist sie Professorin an der Akademie der Bildenden Künste Krakau. Das Unterbewusstsein ist die wichtigste Inspirationsquelle der Künstlerin: Da Zurückholen vergangener Begebenheiten in die Gegenwart ist ein Leitmotiv im Werk der Künstlerin. Kinga Nowak arbeitet mit plakativen Farben und bedient sich gerne an Elementen der afrikanischen Kunst, die sie geschickt in ihre Kompositionen einbindet. Ihre Malerei ist durchzogen von figurativen Darstellungen, die aus dem Kontext gehoben und  innerhalb einer fast schon comichaften Umgebung platziert werden. Immer wieder steht die zerbrechliche Verbindung des Selbst mit der Erinnerung im Zentrum.  Wir freuen uns sehr auf Ihre Installation im Rahmen Inselkunst, mit der sie uns  einlädt ihre Sichtweise der Welt zur erkunden.  
 
MATEUSZ VON MOTZ studierte an der Universität Regensburg, an Akademie der Bildenden Künste Nürnberg und studiert aktuell am Royal College of  Art in London. Sein Werk ist inspiriert von der Formensprache der Natur, aber auch von Elementen aus der Architektur. Seine Ideen kreisen um das Schaffen neuer Elemente und einer neuen Sprache aus bereits vorhandener Information. Derridas Theorie von der Dekonstruktion der Sprache hat einen großen Einfluss auf Mateusz von Motz‘ Werk. Ebenso beschäftigt er sich mit der Idee der Hyperrealität, die realer ist als die für uns greifbare Welt und in der der Künstler seine eigenen Arbeiten verortet sieht. Schon jetzt können wir es kaum erwarten, in die abstrakte Gedankenwelt des Künstlers einzutauchen und uns mit ihm auf eine philosophische Reise zu begeben. Wir sind sehr gespannt auf die Installation des Künstlers im Rahmen der Inselkunst


KRAKAUER HAUS

Hintere Insel Schütt 34
90403 Nürnberg

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KARTE

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