MITTWOCH, 17.04.2019 / 19.30-21.20 Uhr
Der Regisseur Philipp Preuss inszeniert mit wechselnder Besetzung die Tragödie von Shakespeare, in der die Mächte des Ehrgeizes in die blutigen Hände von Macbeth fallen.

Pressetext:

„Heil dir, Macbeth, der du bald König sein wirst!“ Mit dieser Prophezeiung gerät Macbeth, dem schottischen König Duncan bis dato loyal ergeben, in eine tragische Spirale aus Ehrgeiz und Machtwillen, Schuld und Gewissen, Verrat und Mord.
Nach siegreicher Entscheidungsschlacht als Kriegshelden auf dem Rückweg zum Hof, begegnen Macbeth und Banquo drei Hexen. Sie übermitteln Macbeth die verheißungsvolle Botschaft seines Aufstiegs – aber erklären im selben Atemzug nicht ihn, sondern Banquo zum Vater künftiger Könige. Banquo wird das erste Opfer des neuen Königs Macbeth sein …

Obwohl zuerst eher verunsichert als angespornt von der geheimnisvollen Begegnung, wird Macbeth von der ungleich machtbewussteren Lady Macbeth auf den verhängnisvollen Pfad gedrängt: „Gern wärst du groß, bist ohne Ehrgeiz nicht, doch mangelt dir die Schlechtigkeit, die ihn begleiten muss“.
Dann ergibt sich günstige Gelegenheit und Macbeth tut es: Er tötet Duncan und wird selbst König. Doch schon während sich die Frage stellt, welche weiteren Mittel nötig sind, um König zu bleiben, meldet sich das Gewissen. Schuldgefühle brechen sich bahn, die zunächst Macbeth und später auch Lady Macbeth in Paranoia, Wahnsinn und Tod treiben. Die Prophezeiungen, die Macbeth verführten, wenden sich gegen ihn.

„Ich habe die Tat getan.“ Macbeth tötet den König. Nicht aus Opposition gegen Tyrannei, nicht für politische Ideale und eine bessere Gesellschaft – sondern um selbst König zu werden. Er verstrickt sich in ein komplexes Geflecht aus magischen Prophezeiungen, Anstachelung, Machtpragmatismus, Schuld, Ehrgeiz, Skrupeln und Gnadenlosigkeit. Ein Albtraum, nicht nur für ihn. Die Toten stehen wieder auf, die Taten kehren zurück. Und warum sollte nicht ein anderer dieselbe Entscheidung treffen wie


SCHAUSPIELHAUS

Richard-Wagner-Platz 2-10
90443 Nürnberg

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KARTE

SAMSTAG, 26.06.2021, KATHARINENRUINE
Schöne Musik in schönster Kulisse: Das Slow Down Festival gehört zu den Nürnberger Jahreshighlights. Club Stereo und st. katharina open air kooperieren für einen Abend und holen regionale und überregionale KünstlerInnen und Bands in die Ruine mit der gerühmten und berühmten Akustik. Hört sich toll an, aber nicht zu früh gefreut: In 2020 wird es kein Slow Down Festival geben. Dafür steht das Line-up fürs kommende Jahr. Dem Club Stereo ist es gelungen, alle bereits gebuchten KünstlerInnen davon zu überzeugen, in 2021 dabei zu sein, wenn Corona, hoffentlich, nur noch eine seltsame Erinnerung ist. Line-up bleibt also gleich, neuer Termin: 26. Juni 2021.

Mit dabei sind:
Sons Of The East, die Australier mit Indiefolk-Hymnen im Gepäck.
Sean Koch, der südafrikanische Gitarrist mit Surfer-Boy-attitude.
We Brought A Penguin, die gewieften Indie-Pop-Lokalhelden.
Lienne, die junge Augsburgerin des opulenten Electro-Pops.

Wir sind also trotzdem voller Vorfreude, die eben etwas länger währt.
Alle Infos zum Festival: https://www.club-stereo.net/konzert/slow-down-festival-2021/  >>