SAMSTAG, 12.01.2019 / 16.30 Uhr
"Ausdruck in Farbe und Form" lautet der Titel der Ausstellung über den in Tschechien geborenen Maler, dessen Werdegang eng verknüpft ist mit dem Neubeginn der Akademie der Bildenden Künste nach dem Zweiten Weltkrieg.

Pressetext:

7. Oktober 2018 bis 27. Januar 2019 in der Kaiserburg Lauf
Kurt Kolbe (1931 – 2016) Ausdruck in Farbe und Form

Die engen Verbindungen der heutigen Metropolregion mit Tschechien waren im Lauf der Geschichte vielfältig und vielschichtig. Während im 14. Jh. Kaiser Karl IV. Teile der Region unter der böhmischen Krone vereinte, nahm allein der Altlandkreis Lauf in Folge des Zweiten Weltkriegs bis zum Jahr 1956, 2237 Vertriebene aus den deutschstämmigen Gebieten der Tschechoslowakei auf. Kurt Kolbe – geboren im schlesischen Troppau – findet in Franken und schließlich in Lauf-Oedenberg eine neue Heimat.

Sein künstlerischer Werdegang ist eng verknüpft mit dem komplexen Neubeginn der Akademie der Bildenden Künste in Nürnberg und ihren Lehrern nach dem Zweiten Weltkrieg. Der Stil seiner Arbeiten, die sich im öffentlichen Raum in Weißenburg, Erlangen, Lauf a. d. Pegnitz, Nürnberg und an prominenter Stelle am Nürnberger Hauptmarkt befinden, prägt das Gesicht der Zeit von den 1960ern bis hinein die 1980er Jahre unserer Region.

Kolbes große Wandfresken in Nürnberger Kirchen bilden, zusammen mit der „Bauaufgabe Kirche“ der Nachkriegszeit, der bekannte Architekten wie German Bestelmeyer oder Peter Leonhard auf ihre Weise eine neue Ausrichtung gaben, eine künstlerische Einheit.

Die Städtischen Sammlungen Lauf a.d. Pegnitz halten den künstlerischen Nachlass Kolbes als Dauerleihgabe und präsentieren daraus Arbeiten seiner einzelnen Schaffensphasen.
Dank dem Förderpartner, der Kulturstiftung der Sparkasse Nürnberg, kann ein Zeitabschnitt, der bislang in der Geschichte der Kunst in der Metropolregion noch wenig Aufmerksamkeit erfuhr, mit dieser Ausstellung erstmals im Mittelpunkt stehen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Dienstag bis Freitag: 14.00 – 17.00 Uhr
Samstag und Sonntag: 11.00 – 17.00 Uhr
Feiertagsöffnungen:
01.11.2018: 14.00 – 17.00 Uhr
24.12. bis 26.12.2018: geschlossen
01.01.2019: geschlossen
06.01.2019: 11.00 – 17.00 Uhr

Der Eintrittspreis der Ausstellung ist im Burgticket enthalten.
(Der Eintritt in die Burg beträgt 3 Euro, Kinder unter 14 Jahren frei).

Kontakt für Rückfragen:
Stadtarchiv Lauf a.d. Pegnitz mit Städtischen Sammlungen
Spitalstr. 5
91207 Lauf a.d.Pegnitz
Telefon: 0 91 23/18 41 66
Fax: 0 91 23/98 85 42
E-Mail: info@stadtarchiv-lauf.de


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Allersbergerstraße / Ecke Schützenstraße 2





KARTE

FREITAG, 26.06.2020, VILLA LEON
Künstlerinnen und Künstler kommen auf den Teppich. So macht das die Villa Leon, die sich mit ihrem sommerlichen Programm Villa.Kultur.Teppich zurückmeldet. Auf besagtes Bodentextil passt prinzipiell alles, was Freude macht, sei es Musik oder Kunst, Spiel oder Text. Im Grunde handelt es sich aber um Konzerte. Der Platz drum herum ist, ihr kennt das mittlerweile, begrenzt. Wer dabei sein möchte, melde sich an unter: 0911/231 7400.

Folgende Veranstaltungen stehen an:

26.6. um 20 und um 21 Uhr:
NapoliLatina

Italienische Popmusik aber aus Nürnberg, dem vielleicht doch nördlichsten Zipfel des Mittelmeerstiefels. NapoliLatina mischen ihren Italo-Hits allerdings noch ein paar Latino-Rhythmen bei. Für professionelle wie amateurhafte Hüftwackler geeignet.
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27.6. um 21 Uhr: Musti Nuri & Frederik Dahte

Kurdisch-Türkische Impression
Der Gitarrist Mustafa Nuri entführt uns stimmgewaltig in die Welt der kurdisch-türkischen Musik. Unterstützt wird er dabei von Frederick Dahte am Kontrabass.
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3.7. um 20 und um 21 Uhr: Galataband

Die Galataband aus Halle bezeichnet sich selbst als Multikulti-Band. Das Repertoire besteht aus rockigen bis funky Hits, die Sprache der Musik ist universell, die Sprachen der Galataband sind Englisch, Spanisch, Türkisch und Deutsch. 
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10.7. um 20 und 21 Uhr: Hamavayan

Die Musik von Hamavayan wurzelt in der klassischen persischen Musik durch frische Einflüsse aus dem Iran und aller Welt entsteht eine neue Version der traditionellen Spielart.
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17.7. um 20 und 21 Uhr: Ägäis Connetion
Ägäis Connection

In der Region Izmir trifft seit jeher die traditionelle Musik der Türkei auf die des Nachbarn Griechenland. Die Ägäis Connection hat sich insbesondere dem Rembetiko verschrieben, dem ägäischen Blues der 20er-Jahre.
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24.7. um 20 und 21 Uhr: Argile

Der Nürnberger Flötist, Perkussionist und Komponist Dieter Weberpals hat ein Ensemble zusammengestellt, das eine europäisch-afrikanische Fusion spielt, die ihre Zuhörerschaft mit Calebasse, Handpans und Flöten in eine traumtänzerische Trance versetzt.
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Wer sich einen Eindruck vom Teppich verschaffen möchte, kann sich diesen Film ansehen, der im Rahmen von Back to live entstanden ist:
https://youtu.be/vd8Gtmutd7k

Auch am 20. und 27. Juni ist der Teppich wieder auf Tour.

Villa Leon, Philipp-Koerber-Weg 1, Nürnberg.
kuf-kultur.de/villa



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SAMSTAG, 26.06.2021, KATHARINENRUINE
Schöne Musik in schönster Kulisse: Das Slow Down Festival gehört zu den Nürnberger Jahreshighlights. Club Stereo und st. katharina open air kooperieren für einen Abend und holen regionale und überregionale KünstlerInnen und Bands in die Ruine mit der gerühmten und berühmten Akustik. Hört sich toll an, aber nicht zu früh gefreut: In 2020 wird es kein Slow Down Festival geben. Dafür steht das Line-up fürs kommende Jahr. Dem Club Stereo ist es gelungen, alle bereits gebuchten KünstlerInnen davon zu überzeugen, in 2021 dabei zu sein, wenn Corona, hoffentlich, nur noch eine seltsame Erinnerung ist. Line-up bleibt also gleich, neuer Termin: 26. Juni 2021.

Mit dabei sind:
Sons Of The East, die Australier mit Indiefolk-Hymnen im Gepäck.
Sean Koch, der südafrikanische Gitarrist mit Surfer-Boy-attitude.
We Brought A Penguin, die gewieften Indie-Pop-Lokalhelden.
Lienne, die junge Augsburgerin des opulenten Electro-Pops.

Wir sind also trotzdem voller Vorfreude, die eben etwas länger währt.
Alle Infos zum Festival: https://www.club-stereo.net/konzert/slow-down-festival-2021/  >>