22.01.2021 
Moschustier - lässt sich gut gehen, zurecht. Bild: Jörg Beckmann / Tiergarten Nürnberg
21.01.2021 
21.01.2021, INTERNET. Liebe Gemüter, haben Sie sich beruhigt? Wie gerne erinnern wir uns an den 28.10. zurück, nicht etwa wegen der gescheiterten Kulturhauptstadtsbewerbung (minedstens ärgerlich!), sondern wegen des Regenbogenpräludiums (mindestens erfreulich!). Eine Künstler*innengruppe malt die Zeppelintribüne bunt an und initiiert damit eine Debatte, die lange nachwirkt. Von den Debatten über die Reaktion der Stadt mal ganz abgesehen. In diesem Topf war einiges drin an Freude zuerst, dann Ärger und Frustration – aber eben auch Gehaltvolles, das in dieser Stadt und hinsichtliches dieses Geländes auf den Tisch muss. Künstlerinnen, Stadtgesellschaft, Stadt, ihr müsst reden. Die Akademie der bildenden Künste macht daher das einzig Richtige: Am 21.01. um 19 Uhr zeigt die AdbK die Podiumsdiskussion Mit Hochdruck ins Postludium. Auf dem digitalen Podium sitzen: Prof. Dr. Julia Lehner (Kulturbürgermeisterin Nürnberg), Prof. Josef Reindl (TH Nürnberg), Christoph Schäfer (Park Fiction, PlanBude Hamburg), Prof. Georg Winter (HBK Saar) und Dr. Mirjam Zadoff (Direktorin NS-Dokumentationszentrum München). Die Veranstaltung soll im Nachgang auf Youtube veröffentlicht werden, curt wird darauf hinweisen. 

Den Zoom-Link findet ihr hier: adbk-nuernberg.de/termine/mit-hochdruck-ins-postludium  >>
21.01.2021 
Foto: Stadtbibliothek
18.01.2021 
Help your local seniors. Foto: Pixabay
15.01.2021 
Aufruf zur Umfrage: Wir ziehen Bilanz. Bild: kreative-deutschland.de
14.01.2021  Lesung
T.C. Boyle liest im Stream der Buchhandlung Jakob. Foto: Anne Morgenstern
14.01.2021 
Heidi das Pinselohrschwein ist am 04. Januar eingeschläfert worden. Bild: Tiergarten Nürnberg / Zsuzsanna Helgeth
14.01.2021, TIERGARTEN. Sie war eine Österreicherin, geboren im Juli 2002 in Salzburg. Eingewöhnungsschwierigkeiten hatte Heidi das Pinselohrschwein in Franken dennoch keine. Im Jahr 2005 kam die quirlige Alpenländlerin in den Nürnberger Tiergarten, wo sich seither tausende Kinder und Erwachsene an ihr erfreuten. Sie wurde mit ihnen alt und älter – und war irgendwann Rekordhalterin: das mit Abstand älteste Pinselohrschwein im Erhaltungszuchtprogramm des Europäischen Zooverbands. Eine Schweinedame mit Ruhe und Erfahrung und immer noch großem Hunger aufs Leben und alles andere auch. Pinselohrschweine lieben Knollen und Früchte, sind aber generell aber Allesfreser. In der Wildnis kommen die auffällig gefärbten Vertreter der Familie der echten Schweine in West- und Zentralafrika vor, durchstreifen Wälder, Steppen und Savannen und sind dabei wenig wählerisch. Nur zu trocken sollte es nicht sein, man will sich ja noch suhlen können. Das wilde Pinselohrschwein zieht sich tagsüber in selbst gegrabene Mulden zurück und geht in der Dunkelheit auf Nahrungssuche. Mit 18 Jahren hatte Heidi längst ein Seniorinnenalter erreicht, aus Altersgründen musste sie am 04. Januar eingeschläfert werden. Danke für alles, Heidi, du warst zauberhaft, wir hoffen, du hattest ein famoses Schweineleben. 
Mit dem Tod von Heidi läuft die Haltung der Pinselohrschweine in Nürnberg aus. Künftig wird es im Tropenhaus Tiere aus Südostasien zu sehen geben, unter anderem der Schabrackentapir und der Hirscheber. 

Der Tiergarten ist momentan bis auf Weiteres geschlossen, nicht wegen Trauerfall, sondern wegen Corona. Online informieren kann man sich aber trotzdem: 
tiergarten.nuernberg.de   >>
12.01.2021 
01.01.-31.01.2021, NüRNBERG. Jemand müsste mal eine statistische Erhebung machen, wie viel mehr Kurzgeschichten, Gedichte, Romane wohl entstanden sind, seit wir die ganze Zeit im Lockdown hocken. Was will man auch machen, außer sich in die unendlichen Hirnwelten zu flüchten. Es sollte also mehr als ausreichend Material in den Schubladen und Laptop-Ordnern geben, das nur darauf wartet, beim Preis für junge fränkische Literatur eingereicht zu werden. Der Wettbewerb wird zum 33. Mal von den Nürnberger Kulturläden ausgerichtet und gilt als das Jungautor*innen-Ding der Region, teilnahmeberechtigt sind alle zwischen 16 und 30, einzureichen, und zwar nur noch bis 31.01., sind prosaische oder lyrische Texte ohne thematische Einschränkung. Die 32. Ausgabe gewann Lisa Neher – HIER im curt-Interview.
Der curt findet es hervorragend, dass die Nürnberger Kulturläden schon so lange, mit so großer Selbstverständlichkeit und Herz die regionale Literaturszene anschubsen. Insgesamt werden wieder 1.500 Euro auf drei (manchmal vier) Preisträger*innen verteilt. Und weil wir das so hervorragend finden, ist der curt natürlich Medienpartner und schleust sogar einen der seinen in die Jury ein. Neben Reinhard “Lampe” Lamprecht sitzen und tagen dort: die Autorinnen Pauline Füg und Madeleine Weishaupt, die Lektorin Marion Voigt, die Übersetzerin Ariane Böckler, der Journalisten und Lyriker Thomas Heinold (Nürnberger Zeitung), und Buchhändler Steffen Beutel (Buchhandlung am Kopernikusplatz).

Alle Informationen zur Bewerbung findet ihr hier:
www.kultur-nord.org/litpreis.html  >>
11.01.2021  Theater
Wer sind wir denn? Szenenbild aus Fulda. Foto: Rolf K. Wegst
07.01.2021 
26.000 Unterschriften, übergeben an Bürgermeister Christian Vogel
04.01.2021 
fembreaks auf Radio Z von Januar bis Juni 2021
07.01.-30.06.2021, RADIO Z. Wir müssen reden, auch im Jahr 2021. Unsere Gesellschaft hält am Jahresanfang schon wieder keine echte Gleichberechtigung bereit. Noch immer leiden Frauen und Queers unter misogynen und sexistischen Bildern, werden benachteiligt, ausgebeutet und ermordet. fembreaks strahlt kurze Beiträge zwischen das Alltagsprogramm von Radio Z aus, in denen Aktivist*innen, Künstler*innen, FLINT*s oder Schauspieler*innen zu Wort kommen. Die Beiträge sollen stören, aufklären und zum Nachdenken anregen.

Wie geht es Nürnberger Künstlerinnen während der Coronakrise? Welche feministischen Kämpfe sind immer noch nötig? Wie gestaltet sich die Lebensrealitäten von Frauen* im Caresektor? Was hat Sport mit Feminismus zu tun und wer hat eigentlich die Oramicstechnik erfunden? Diese und viele andere spannende, kämpferische aber auch unterhaltsame Themen erwarten euch.

Spielzeiten
Von Januar bis Juni 2021 laufen 24 "Hörsplitter" auf der UKW 95,8.
Zum Nachhören gibt es die Beiträge bei soundcloud oder auf Instagram.

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fembreak
Gefördert vom Fond Soziokultur aus dem Programm der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien „Neustart Kultur“ und dem Referat für Familie, Bildung und Soziales der Stadt Nürnberg  >>
31.12.2020 
16.12.2020  Festival
Nürnberg Pop: Support you local Festival!
16.12.2020, NüRNBERG. Klar, auch für Nürnberg Pop, das angesagte Indie-Innenstadt-Festival, war 2020 ein mittelgutes Jahr. Die Jungs haben die Herausforderung aber ziemlich gewuppt und eine reduzierte Version ihres Festivals plus Online-Bespaßung hingezaubert. Im kommenden Jahr soll das, logisch, komplett anders werden. Jetzt gibt es einen Termin: Nürnberg Pop findet am 08. und 09. Oktober 2021 statt. Passt uns jetzt erstmal gut in den Kram, haben wir noch nix vor. Bis es soweit ist, gibt es bereits zwei feine Möglichkeiten, euer Lieblingsfestival zu unterstützen. Zum einen, indem ihr euch im Shop austobt und das Weihnachtsgeld in Shirts investiert – momentan zum Sonderpreis, drei NbgPop-Shirts 25 Euro. Zum anderen bietet das Nürnberg Pop ab sofort die Supporttickets im Ticketshop an. Das Festival ist zu einem großen Teil sponsoringfinanziert. Wegen der Krise müssen einige Partner von dieser Zusammenarbeit zurücktreten. In diese Rolle schlüpft jetzt ihr und verschafft damit einem der wichtigsten Livemusik- und Szeneevents der Stadt ein bisschen Planungssicherheit in windigen Zeiten.  

nuernberg-pop.com   >>
16.12.2020  Konzert
Die Ägäis Connection feat. Eylem Balaban. Foto: Villa Leon
15.12.2020 
02.12.2020  Kunst
Geschenke im Fenster, Kunst drin: Der Café-Express-Adventskalender
27.11.2020 
Foto: Klimacamp Nürnberg
Foto: Klimacamp Nürnberg
28.11.-29.11.2020, LUITPOLTHAIN. Als Baum hat man es nicht leicht, auch in Nürnberg nicht. Dabei können besonders große und alte Bäume helfen, die Stadt runterzukühlen. Spenden Schatten, reinigen die Luft und bereichern das Stadtbild. Es dauert Jahrzehnte bis ein Baum eine relevante Größe erreicht hat, deshalb ist es besonders wichtig den bisherigen Baumbestand zu erhalten und schützen. 

Im Zusammenhang mit dem mittlerweile aufgeschobenen Bauvorhaben einer neuen Konzerthalle im Luitpolthain haben die Aktivist*innen des
Klimacamps auf eigene Kosten ein unabhängiges Baumgutachten erstellen lassen. Demnach werden die Bäume im Luitpolthain alle als erhaltenswert und die meisten als gesund eingestuft. Das steht in deutlichem Gegensatz zu dem Gutachten, das laut mehreren Presseartikeln der Stadt Nürnberg vorliegt, und nach dem eine Fällung der meisten Bäume angeblich als notwendig erachtet wird. Hier besteht also dringend Klärungsbedarf. Um den Forderungen nach besserem Baumschutz in der Stadt Nachdruck zu verleihen, treffen
sich die Aktivist*innen am Wochenende zu einer 24h-Baum-Mahnwache im Luitpolthain.

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24h-Mahnwache im Luitpolthain
Außenstelle Klimacamp Süd (Luitpoldhain)
28.11., 11 Uhr bis 29.11., 15 Uhr  >>
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