FILMHAUS. Das Filmhaus Nürnberg meldet sich nach der Corona-Pause erstmals wieder mit einen umfangreichen filmhistorischen Schwerpunkt zurück! Kooperierend mit der Berlinale (Internationale Filmfestspiele Berlin und der Deutschen Kinemathek) startet am 11.09 die Retrospektive des großen Hollywoodregisseurs King Vidor. Los geht´s mit dem bahnbrechenden Film HALLELUJAH (1929)  – eine der ersten großen Studioproduktionen mit einem „all African-American cast“.  Zur Eröffnung wird Winfried Günther (Deutsches Filminstitut & Filmmuseum, Frankfurt/Main) in das Werk einführen.  >>
GEMEINSCHAFTSHAUS LANGWASSER. Das Gemeinschaftshaus in Langwasser wird zwar saniert, ist andererseits aber umtriebiger denn je. Unter dem Titel #LNGWSSR entstehen als städtisches Sonderprojekt und Stadtteillabor neue Ansätze soziokultureller und partizipativer Art. Durch Kunst und Kultur, die in den Alltag eindringen, soll die Lebensqualität in der ziemlich spannenden Trabantenstadt im Südosten Nürnbergs erhöht werden. 
Nun heißt die Mission hinter #LNGWASSR eigentlich: Das Haus hat zu, wir gehen raus. Das ist mometan bekanntlich schwierig. Neue Mission also: Kultur genießen und auch selber machen,aber besser daheim. Neue, digitale Angebote des Gemeinschaftshaus findet ihr deshalb auf dieser Seite: 
https://www.nuernberg.de/internet/kuf_kultur/aufdeinemsofa.html 

So sammelt und zeigt das Team des Gemeinschaftshauses an dieser Stelle z.B. Fotomotive für neue schöne Postkarten aus Nürnberg-Langwasser. Am Ende sollen davon einige in den Druck gehen. Das kann man bei Streifzügen durch den Stadtteil durchaus mal im Hinterkopf behalten. Zum zu Hause Ausdrucken gibt es außerdem Langwasser-Ausmal-Motive auf der Page. Als erstes die Streetart-Fassade “Nasca”. Gute Sache für die Kids auf dem Sofa. Und wenn mit Ausmalen fertig ist, kann sich als nächstes mit dem Nähen eines Mund-Nasen-Schutzes beschäftigen. Video-Anleitung findet sich ebenfalls auf der AufdeinemSofa-Seite. 

https://www.facebook.com/Gemeinschaftshaus/   >>
Nach Fürth und Landshut erschließt nun auch Nürnberg auf professionelle Weise den Innenhof und Grünstreifen als Spielort für Musik, Gaukelei, Live-Entertainment… Die in Fürth gegründete Initiative Kultur vor dem Fenster (wir berichteten) hat ihre Fühler erfolgreich in die Nachbarstadt ausgestreckt. Das Prinzip ist grundsätzlich einfach erklärt: Wer ein Grundstück hat, auf dem Musiker oder anderweitig Kulturschaffende mit Sicherheitsabstand ihre Arbeit tun können, kann sich diese auf dem Portal buchen. Die Gage ist dann mit den KünstlerInnen selbst auszuhandeln. Es besteht natürlich die Möglichkeit, gemeinsam als Hausgemeinschaft zu buchen und sich die Einnahmen zu teilen. Genauso richtet sich das Angebot an Einrichtungen wie Altenheime, Krankenhäuser, … Das Publikum muss natürlich drinnen bleiben und sich vom Balkon oder Fenster eine gute Sicht verschaffen.
Für Künstlerinnen und Künstler bedeutet die Initiative potentiell die Rückkehr von Arbeitsmöglichkeiten. Die Live-Spielstätten sind ja nach wie vor zu. Gleichzeitig wird über einen Soli-Topf sichergestellt, dass jeder und jede einigermaßen fair für seine Arbeit bezahlt wird. Ein Thema, das bei den vielen Online-Angeboten derzeit etwas unter den Tisch fällt. Bewerben können sich Nürnberger Kulturschaffende, die ihren Lebensunterhalt zu einem wesentlichen Teil mit Kunst bestreiten. 
In Nürnberg beteiligen sich auch die Kulturläden an der Organisation von Auftritten. Sie werden Hauseigentümer gezielt ansprechen und auch finanziell aushelfen, um die Durchführung möglich zu machen. Soziale Einrichtungen wie Altenheime, Kinderheime, Behinderteneinrichtungen, etc. können die Finanzierung beim Fonds Kultur.Sozial bentragen. 

In dem Sinne, bucht oder meldet euch an oder beides und zwar hier: 
https://www.kultur-vor-dem-fenster.de/nuernberg/ 
Beziehungsweise nach wie vor natürlich auch hier: 
https://www.kultur-vor-dem-fenster.de/fuerth/ 

 
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curt_Corona_Nachbarhilfe