INTERNET. Kino 3, wir berichteten, ist das digitale Angebot des Nürnberger Filmhauses. Cineasten, denen das geschmackvolle Filmhaus-Programm fehlt, finden hier immer eine sauber kuratierte Auswahl, die nicht mit Zeug überfrachtet, sondern gezielt anbietet: Klassiker, Raritäten, sehenswerte Neuerscheinungen. Immer donnerstags wechselt das Programm im kino 3, heißt, manche Filme fliegen raus, blöd, wenn man sie verpasst hat, neue kommen hinzu: cool. curt schaut drauf.    >>
NüRNBERG . Irgendwann in ferner Zukunft werden sich Kulturwissenschaflter*innen über die Reste dieses Jahres beugen und die Scherben zu schlauen Theorien zusammensetzen. Zum Beispiel: Wie schnell sich die Art der zwangsweisen digitalen Kulturporduktion verändert. Wurde im Frühjahr mit dem ersten Lockdown noch massiv und aus möglichst vielen Kanälen geballert, so beobachten wir jetzt, dass die Substitutsformate seltener sind und dabei ausgefeilter daherkommen und versuchen, mehr zu sein als nur die Übetragung des entgangenen Ereignisses ins Netz. So, was hat das alles mit Advent zu tun? Viel, denn gerade jetzt, die Einschränkungen werden verlängert und mindestens bis Weihnachten is Essig mit Liveshows, kommt die Nürnberger Bürgerstiftung mit dieser Sache ums Eck: Kultur-Adventskalender. 
24 Künstlerinnen und Künstler der Region haben unterschiedlichste Beiträge geliefert, die sich hinter den Türchen verbergen. Insgesamt stecken gut zwei Stunden Programm in dem digitalen Kalender. Und damit diese Künstlerinnen und Künstler, denen bekanntlich alles weggebrochen ist, auch noch etwas an dieser Arbeit verdienen können, kostet der Kalender 25 Euro. Was für 24 Werke ja kein schlechter Preis ist. Hinter den Türchen stecken so bekannte regionale Gesichter wie Pianist Thilo Wolf, Autor Fitzgerald Kusz, Sängerin Astrid Lierenfeld, Held der Kinder Geraldino oder das Jazz-Klassik-Trio Miosko. Der Kalender geht auf die Initiative von Oliver Tissot zurück. 

Den Adventskalender gibt es
HIER
Er ist zuckerfrei und unterstützt nur die Guten.   >>
NüRNBERG. Vier Wochen lang HipHop auf die Ohren: Mit HipHub meldet sich die Szene im Online-Corona-Business an. Dahinter stehen Marko Meth, Veranstalter und DJ in Nürnberg und Alba Wilczek, Musikjournalistin beim Zündfunk, mit ihrem Netzwerk. Die beiden haben es geschafft, mal eben ein Festival auf die Beine zu stellen, das fast vier Wochen lang ein exquisites Programm aus Live-Acts, Dj-Sets und anderen anderen Aktionen rund um HipHop an den Start bringt. Präsentiert wird die vielfältige Nürnberger HipHop-Szene!

Gestreamt wird entweder aus der Wohnung der jeweiligen KünstlerIn oder aus den Locations, die mit den Einnahmen des Festivals mit unterstützt werden sollen. Der Eröffnungsfreitag mit
MelaSoul, Andi Chillmatic und Jazz:pa findet beispielsweise in der Harlem Bar statt. Am Samstag, 16.05., geht es dann aus dem Z-Bau weiter mit den ersten Live-Acts: Giuseppe Amore um 19 und die Hartz Angels um 20 Uhr. Die Angels präsentieren ihr neues Album “Euch die Arbeit, uns das Vergnügen”!

Alle weitere Events findet ihr immer bei Facebook: https://www.facebook.com/nbghiphub
Und Tickets gibt es hier: https://www.startnext.com/nbghiphub-online-festival
In gewisser Weise sind die natürlich symbolisch, andererseits aber vor allem eine gute solidarische Sache: 50 Prozent der Einnahmen gehen an die Kulturliga, 20 jeweils an die Stadtmission und die mudra Dorgenhilfe, die restlichen 10 an Locations, die beteiligt, aber nicht Teil der Kulturliga sind. Für 10 Euro Spende bekommt man außerdem den Sampler “Fragmente der Stadt”, auf dem sich ausschließlich unveröffentlichte Tracks von Künstlern aus Nbg und Umgebung finden.

Alle Streams findet man zur jeweiligen Uhrzeit unter diesem Link: www.twitch.tv/nbghiphub
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