WeTransform Festival

2. JUNI 2016 - 5. JUNI 2016, NEUES MUSEUM

#Ausstellung, #Design, #Kunst, #Lesung, #Neues Museum

Seit April läuft im Neuen Museum die Themenausstellung zu Wohl und Wehe von globalen Wachstum und Ressourcenverbrauch. Auf dem von 2. bis 5. Juni stattfindenden Festival dürfen wir alle Bilanz ziehen, ernten, essen, diskutieren und feiern. Denn dieses Wachstum geht alle an. Kinder, Jugendliche und Erwachsene.

Als das Neue Museum unter großer medialer Aufmerksamkeit die Themensammlung WeTRANSform eröffnete, fanden sich die üblichen Verdächtigen auf der Suche nach Kunst bald leicht irritiert zwischen Maschinenpark und Haushaltsgeräten wieder. Dabei ist das Konzept von Direktorin Dr. Eva Kraus und Mit-Kuratorin Dr. Martina Fineder aufgegangen. Kunst und Design zum Thema Grenzen des Wachstums soll Aufmerksamkeit schaffen, visualisieren, Lösungsansätze und neue Ideen liefern über den Kunstraum hinaus. Schließlich geht dieses Thema nicht nur Kunstmenschen an. Wenn also quer durch die Bevölkerung über Ölfässer und Madenfarmen diskutiert wird und der ein oder andere neue Gast den Weg ins Neue Museum findet, darf das Experiment als voller Erfolg gefeiert werden.

Auf dem Anfang Juni stattfindenden WeTRANSform Festival werden die bekannten Themen, Probleme und Ansätze in Vorträgen, Panels, Künstlergesprächen und Lesungen mit internationalen Gästen vertieft oder bearbeitet. Die Diskussion mit Peter Pluschke, Umweltreferent der Stadt Nürnberg, und Jakob Fenger vom dänischen Künstlertrio SUPERFLEX am 2. Juni über das Ziel, den Energieverbrauch pro Person auf 2.000 Watt pro Tag zu verringern, findet in englischer Sprache statt. Am 4. Juni unterhält sich Eva Kraus über Verteilungsfragen und künstlerische Strategien, während Martina Fineder mit ihrer Diskussionrunde auf der Suche nach neuen Modellen in der Nahrungsmittelproduktion ist. Praktisch gegessen werden darf auf den Lesungen mit Studierenden der Bauhaus-Universität und anderen Festivalgästen. Eigenes Lunch-Paket mitbringen und dann den historischen Texten wie dem Bericht des Club of Rome von 1970 zuhören.
Wie die Ausstellung ist auch das Festival eine interdisziplinäre Veranstaltung, die neben aller Theorie und Impulsen zum Umdenken in einigen Workshops auch genügend Raum für die praktische Mitarbeit bietet. Bei „Drink, Eat & Meet“ stellt das Wiener Designerduo mischer‘traxler studio mit ihrer solarbetriebenen Maschine „the idea of a tree“ jeden Tag ein Möbelstück her. Katharina Unger und Julia Kaisinger ernten ihre Madenfarm und bieten die Insekten zur Verkostung an.
Das restliche Workshopangebot geht einmal quer durch den Haushaltsbedarf. Das Vinty‘s-Team lädt ein zur Kleidertauschbörse oder zum Upcycling-Workshop für die nachhaltige Klamotte. Das FabLab repariert auch, nur technischer und kleiner als sonst: Beim RepairCafé vor Ort sollen vor allen einfache elektronische Geräte wie Kaffeemaschinen und Wasserkocher wieder heile gemacht werden. Mit den FoodCubes lernen städtische Kleinbauern, wie ein kompletter Stoffkreislauf aus Pflanzen samt düngenden Fischen auf dem heimischen Balkon installiert werden kann. Stichwort: Tomatenfisch.Etwas theoretischer ist die Lernwerkstatt von Cradle to Cradle, d.h. Müllvermeidung schon beim Entwurf und Design. Für noch mehr Programm mit Führungen und Vorträgen und Zeiten lohnt sich der Blick auf die Website. Kommen und mitmachen sowieso.

WETRANSFORM FESTIVAL.
Vom 2. bis 4. Juni am und im Neuen Museum, Klarissenplatz, Nbg.
Der Eintritt zu den Veranstaltungen ist frei.
www.nmn.de
 




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#Ausstellung, #Design, #Kunst, #Lesung, #Neues Museum

Blick in die Ausstellung, Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Blick in die Ausstellung, Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Michael Beutler, Carpet, 2009/10 Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland - Sammlung Zeitgenössische Kunst · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Michael Beutler, Carpet, 2009/10 Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland - Sammlung Zeitgenössische Kunst · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Michael Beutler, Carpet, 2009/10 Leihgabe der Bundesrepublik Deutschland - Sammlung Zeitgenössische Kunst · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
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mischertraxler, ephemer, 2 Spiegelobjekte, Zeichnungen; 2014 ephemer by mischer'traxler studion for Perrier Jouët · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
mischertraxler, ephemer, 2 Spiegelobjekte, Zeichnungen; 2014 ephemer by mischer'traxler studion for Perrier Jouët · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Suzanne Treister, Rare Earth Project/Diagram, 2014 Commissioned by Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Vienna, for the exhibition 'RARE EARTH' Courtesy Annely Juda Fine Art, London and P.P.O.W., New York · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Suzanne Treister, Rare Earth Project/Diagram, 2014 Commissioned by Thyssen-Bornemisza Art Contemporary, Vienna, for the exhibition 'RARE EARTH' Courtesy Annely Juda Fine Art, London and P.P.O.W., New York · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Böhler & Orendt, Hôpital des Abeilles, 2015/16 Courtesy Böhler und Orendt · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Böhler & Orendt, Hôpital des Abeilles, 2015/16 Courtesy Böhler und Orendt · Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
LIVIN farms (Katharina Unger; Julia Kaisinger), Farm 432, 2013 und LIVIN Hive, 2015/16 Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
LIVIN farms (Katharina Unger; Julia Kaisinger), Farm 432, 2013 und LIVIN Hive, 2015/16 Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
mischer'traxler studio, the idea of a tree, 2008 – fortlaufend Courtesy mischer'traxler studio
mischer'traxler studio, the idea of a tree, 2008 – fortlaufend Courtesy mischer'traxler studio
Studio Formafantasma, Andrea Trimarchi und Simone Farresin, Autarchy, 2010 Foto: Studio Formafantasma Courtesy Studio Formafantasma
Studio Formafantasma, Andrea Trimarchi und Simone Farresin, Autarchy, 2010 Foto: Studio Formafantasma Courtesy Studio Formafantasma
raumlaborberlin, Sedia Barca, 2012 Foto: auroraMeccanica · Courtesy raumlaborberlin
raumlaborberlin, Sedia Barca, 2012 Foto: auroraMeccanica · Courtesy raumlaborberlin
Mark Dion, Concrete Jungle (The Mammals), 1992 Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Mark Dion, Concrete Jungle (The Mammals), 1992 Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Mark Dion, Concrete Jungle (The Mammals), 1992 Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Mark Dion, Concrete Jungle (The Mammals), 1992 Foto: Neues Museum (Annette Kradisch)
Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
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Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
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Temple Of No Shopping, Foto: Neues Museum Nürnberg (Annette Kradisch)
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