Im Gespräch mit: Beatfrog

MITTWOCH, 2. MRZ 2016

#Band, #David Lodhi, #Interview, #Konzert, #Musik

Es gibt Bands, die gibt es schon eine ganze Weile, aber kaum jemand nimmt so richtig Notiz von ihnen. Beatfrog sind eine von diesen Bands. Seit etwa 10 Jahren macht das Trio schon miteinander Musik. Was anfangs ziemlich Gitarrenrock-lastig daher kam, wurde im Laufe der Jahre durch elektronische Einflüsse erweitert und ist – wen wundert’s – schwer zu zu ordnen.

Das sehen übrigens nicht nur wir so und begeben uns (auch) deshalb im Interview mit Beatfrog auf Entdeckungsreise. Mit „Mannequin“ wurde jüngst ein neues Album veröffentlicht, das dem heimischen Publikum am 2. März im Doppelkonzert mit Wyoming im Club Stereo vorgestellt wird. Aber von vorn.

curt: Stellt Euch mal bitte in drei Sätzen vor.
BF: Wir sind Tobi, Michi und Philipp aus Nürnberg. Wir machen inzwischen schon seit etwa zehn Jahren zusammen Musik. Vor kurzem haben wir unser zweites Album „Mannequin“ veröffentlicht.

curt: Was haltet Ihr von Vergleichen wie jüngst von Ampaya, die Euch mit „zwischen I Heart Sharks, Foxes und den softeren Klaxons“ umschrieben haben?
BF: Dass man mit anderen Bands verglichen und einer Schublade zugeordnet wird, ist ja ganz normal – das machen wir ja auch mit anderen Bands und anderer Musik. Wenn es dann auch noch so ist, dass wir – wie in diesem Fall – damit zufrieden sind, ist das echt cool!

curt: Ihr betreibt Eure Band DIY. Soll sich daran im Idealfall was ändern?
BF: DIY hat für uns momentan viele Vorteile. Tobi ist Toningenieur, studiert Musik und hat das Album komplett eigenständig aufgenommen und produziert. Das ist gut, weil wir so genau den Sound machen können, den wir mögen. Ähnlich ist es auch beim Management und der Organisation. Deswegen investieren wir momentan auch extrem viel Zeit in unsere Band. Natürlich holen wir uns auch Unterstützung, wie für Videos, Artwork. Im Idealfall wäre es schon gut, wenn wir das Team um uns herum noch erweitern und Aufgaben abgeben könnten an Leute, die sich besser damit auskennen, so dass wir noch mehr Zeit für das Eigentliche haben – die Musik und Konzerte. Denn irgendwo sind dem DIY auch ganz klare Grenzen gesetzt.

curt: Ihr spielt am 2. März zusammen mit Wyoming im Club Stereo. Was erwartet den Konzertbesucher?
BF: Yeeeeah! Wir freuen uns schon auf diesen Abend, da wir schon länger nicht mehr in Nürnberg gespielt haben. Das wird ein schöner Abend und wir freuen uns über jeden, der vorbeikommt und somit auch Livekonzerte in Nürnberg unterstützt! Wir werden den Leuten auf jeden Fall einige Songs von unserem neuen Album präsentieren.

curt: Was habt Ihr sonst noch vor in diesem Jahr?
BF: Für uns war es ein wichtiger Schritt, unser neues Album „Mannequin“ rauszubringen. Das ist die Grundlage für neue Liveshows und die „neuen“ Beatfrog. Wir wollen jetzt einfach spielen und damit Leute erreichen und freuen uns, wenn sich diese Leute für unsere Musik interessieren und sich emotional damit auseinandersetzen.

[Interview: David Lodhi]


BEATFROG.
Am 2. März zusammen mit Wyoming im Club Stereo.
Tickets gibt es an allen bekannten VVK-Stellen.
www.beatfrog.de




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