Galerien/Museen/Outdoor: Kunst im neuen Jahr

1. FEBRUAR 2022 - 31. MäRZ 2022, NüRNBERG/FüRTH/ERLANGEN

#Ausstellung, #Dr. Marian Wild, #Galerie, #Kunst, #Kunstkalender, #Museum, #Übersicht

Marian sichtet und kommentiert die Kunstangebote im Februar und März 2022.

Frohes Neues, liebe Lesenden,
das neue Jahr bringt neue Kulturangebote und die Chancen scheinen gut, dass alle auch geöffnet bleiben: Unsere neue Staatsbeauftragte für Kultur und Medien Claudia Roth hat unlängst verkündet, dass Schließungen im Kulturbereich nun einer „besonderen Begründung“ bedürfen (NN vom 10.01.2022), was pauschale, pandemiebedingte Kulturlockdowns hoffentlich erschwert und auch symbolisch aus meiner Sicht angemessen und (endlich) der Kultur gegenüber wertschätzend ist. Schauen wir also vorsichtig optimistisch in die kommenden Monate und freuen uns an den reichen Kunstangeboten!

Verlängert bis 12. Februar
EVI KUPFER / DANIEL COJOCARU
Tape Art! Mehr muss man nicht wissen, die Kunsttechnik kann man im Grunde ja nur liebhaben.
RAUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST.LAURENTIU FELLER. Bergstraße 11, Nbg.
www.rfzk-feller.de

12. und 13. Februar
ABSOLVENT*INNEN  
2020  2021  2022
Drei Jahrgänge mit insgesamt 32 Studierenden verabschiedet die Akademie mit dieser Ausstellung. Nach den ausstellungsfeindlichen letzten zwei Jahren ist es besonders erfreulich, so viele auch in der Region tätige Kunstschaffende hier versammelt erleben zu können:
Julie Batteux | Desiree Brauner | Federico Braunschweig | Monique Desto | Susanne Dundler | Theresa Elter | Marcus Frimel | Hannah Gebauer | Maximilian Gessler | Sören Gohle | David Paul Grimm | David Häuser | Luca-Maria Hien | Tomoe Hikita | Julius Jurkiewitsch | Evelyn Kliesch | Janusch Lorenz | Anna Ludwig | Roxana Machado Rios | Alina Manukyan | Monja Milzner | Alexander Mrohs | Herbert Oberdorfer | Anton Ostler | Isabell Schmiedebach | Miriam Schöberl | Christian Schreiber | Christina Schreiner | Nicole Tschernenko | Linda Wagner | Lisa-Maria Wenk | Youngju Woo | Migyeong Yun
AUF DEM CAMPUS DER AKADEMIE
DER BILDENDEN KÜNSTE
Bingstr. 60, Nbg.
www.adbk-nuernberg.de

Bis 17. Februar
GESPRAYT
CUBE600 AM MEMORIUM NÜRNBERGER PROZESSE. Fürther Str. 104, Nbg.
www.memorium-nuernberg.de

Bis 19. Februar
ROLF FÜTTERER - HAI LIFE
KREISGALERIE – GALERIE AM GERMANISCHEN NATIONALMUSEUM
Karthäusergasse 14, Nbg.
www.kreis-nuernberg.de

Verlängert bis 20. Februar
BARBARA KLEMM
FOTOGRAFIEN 1967–2019
Die 1939 in Münster geborene Fotografin, die zu den wichtigsten Chronistinnen der Nachkriegszeit zählt, kam erstmals in der Dunkelkammer ihres Vaters, des Malers Fritz Klemm mit dem Medium in Kontakt. Folgerichtig sind ihre Fotografien nicht nur Momentaufnahmen, sondern ganz im malerischen Bilddenken verankerte Erzählungen, die sich in einem kritischen Moment zu einer repräsentativen Szene verdichten. Oft geschieht das in den Portraits und Alltagsbeobachtungen mit genialer Einfühlsamkeit und dem Aufdecken bisher verborgener, innerer Strukturen des Motivs. Die Ausstellung wird von einem spannenden, museumspädagogischen Rahmenprogramm begleitet.
STADTMUSEUM ERLANGEN
Martin-Luther-Platz 9, Erlangen
www.stadtmuseum-erlangen.de

Verlängert bis 27. Februar
PIRKO JULIA SCHRÖDER UND THOMAS MAY
– HIDE AND SEEK
Die beiden Kunstschaffenden, die sich in ihrem Werk immer wieder mit der räumlichen Verpflanzung von Objekten und Ideen an ungewohnte Orte beschäftigen, haben im Rahmen der ortart no. 45 den Galerieraum und das Schaufenster in einen grünen Dschungel transformiert. Die Scheibe mit Guckfenster ist 24 Stunden am Tag zugänglich.
IM FENSTER DER ORTART
Spenglerstr. 5, Nbg. www.ortart.org

Bis 27. Februar
GÜNTER DERLETH
… IMMER VIEL LICHT
KUNSTHAUS. Königstr. 93, Nbg.
www.kunsthaus-nuernberg.de

Bis 6. März
GENREMALEREI
KUNSTMUSEUM ERLANGEN
Nürnberger Str. 9, Erlangen
www.kunstmuseumerlangen.de

Bis 13. März / Ab 25. März
AGNES RITLI – LIMONADE / JOHANNES FELDER – MALEREI
Zwei Kunstschaffende, ein gemeinsames Thema. Die beiden aufeinanderfolgenden Ausstellungen im Galeriehaus Nord widmen sich der Oberfläche, seien es die haptisch-prickelnden Verbindungen aus Malmaterial und Untergrund, die Agnes Ritli uns bis 11. März einschenkt, oder seien es die theatralischen, mitunter aufgewühlten Landschaftswindungen, die Johannes Felder ab 25. März über die Leinwände wirft. Für beide Ausstellungen sind digitale Schmankerl geplant, die auf der Homepage angekündigt und verlinkt werden.
GALERIEHAUS NORD
Wurzelbauerstr. 29, Nbg.
www.galeriehaus-nuernberg-nord.de

Bis 20. März
CLAUDIA KUGLER, EH
Ihre fünfte Einzelausstellung in der Galerie Sima widmet die Künstlerin dem Wort „eh“, das ein kritisches Detail der österreichischen Sprachkultur darstellt. Hinten angehängt, vermittelt es eine unnachahmliche Atmosphäre von Schadlosigkeit und Harmonie, der Österreicher würd sogar von Langeweile reden. „Des machst eh“, ruft der zufriedene Chef seinem Lehrling auf dem Weg zur Gesellenprüfung hinterher, man müsse sich keine Sorgen machen. Der Besuch der Ausstellung „Claudia Kugler, eh“ wird also unaufgeregt im besten Sinne werden, und das ist in den aktuellen Zeiten ja auch mal wirklich was angenehm Anderes.
GALERIE SIMA. Hochstr. 33, Nbg
www.simagalerie.de

Bis 6. März
FORMS OF DISCONTINUITY:
JUNGE KUNST AUS DÜSSELDORF
Gezeigt werden Arbeiten von Laura Aberham, Mahssa Askari, Yijie Gong, Sophie Heinrich,
Carolin Israel, Julia Rüther, Hiroshi Tanaka.
GALERIE VON & VON. Lorenzer Str. 31, Nbg
www.galerie-vonundvon.de

Verlängert bis auf Weiteres
KARSTEN BOTT – VON JEDEM EINS, OHNE STEG, FÜRTH
Der Künstler gehört zu den Sammlern im Urwald der Kunst. Sein „Archiv für Gegenwarts-Geschichte“ umfasst inzwischen eine halbe Million Objekte aller Art, er präsentiert sie mitunter in setzkastenähnlichen Regalaufbauten. In der Ausstellung in Fürth ist eine große Bodenarbeit realisiert worden, die uns allen die unheilvollen Folgen zu engagierter Sammelfreude auf wirklich bezaubernde Weise vor Augen führen.
KUNST GALERIE FÜRTH. Königsplatz 1, Fürth
www.kunst-galerie-fuerth.de

Bis auf Weiteres
PAPIERNE GÄRTEN.
ILLUSTRIERTE PFLANZENBÜCHER
GERMANISCHES NATIONALMUSEUM
Kartäuserg. 1, Nbg.
www.globalartnuernberg.de

Bis auf Weiteres
DAS BERNSTEINZIMMER
– ENDLICH GEFUNDEN!
So einfach wäre es gewesen, das Bernsteinzimmer zu finden, wäre man einfach mal durch St. Johannis gelaufen.
Die Kunstvilla hat den Schatz nun gehoben und zeigt eine umfangreiche Auswahl von Werken der Kunstschaffenden, die über die Jahre in dem zauberhaften alten Mühlengebäude an der Pegnitz ausgestellt haben.
KUNSTVILLA. Blumenstraße 17, Nbg.
www.kunstvilla.org

Ab 13. Februar bis 6. März
GABRIEL VON BETHLEN
Ab. 13. März
ELISABETH THOMA
Zwei aufeinanderfolgende Ausstellungen in der
sympathischen Galerie in der Nürnberger Südstadt.
GALVANI GALERIE. Galvanistr. 12, Nbg.
www.galvani-galerie.jimdosite.com

Ab 18. Februar bis 26. März
ACHIM WEINBERG
- PHOTOGRAFIEN
Der Künstler, Designer und – wie ich schon persönlich erleben durfte – leidenschaftliche Raumforscher zeigt eine Auswahl seiner Fotoarbeiten.
RAUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST .
 LAURENTIU FELLER. Bergstraße 11, Nbg.
www.rfzk-feller.de
curt gratuliert von Herzen zur Auszeichnung
„Künstler der Metropolregion“!

Ab 19. Februar
SOMETHING
BETWEEN US
KUNSTHALLE NÜRNBERG
Lorenzer Str. 32, Nbg.
www.kunsthalle.nuernberg.de

Ab 12. März bis 13. April
ME AND DOROTHY – GROUPSHOW
Sebastian Tröger trifft auf Aneta Kajzer,
Andreas Oehlert auf Anne Sterzbach, und noch viele andere Kunstschaffende werden im Rahmen des Ausstellungsprojekts verkuppelt.
Was macht das mit ihnen und den Werken? Antworten kriegen wir in den nächsten Wochen.
OECHSNER GALERIE
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg.
www.oechsner-galerie.de

Ab März
MAX SAND.
VIVA WILLINGEN.
„Willingen ist die CDU als Stadt“, so schrieb einst der Freitag. In der Ausstellung wandelt dieser Sehnsuchtsort im härtesten Sinn sich in eine komplexe, multimediale Rauminstallation, die neue Perspektiven auf den Ort eröffnen wird.
So tut es auch bereits die vorliegende Publikation des starfruit Verlags „Paris, London, Mailand, Willingen – Wandern ist nur Spazierengehen aber wütend“ von Sebastian Hotz und Max Sand; das Buch wurde in Zusammenarbeit mit dem Institut für moderne Kunst herausgegeben.
INSTITUT FÜR MODERNE KUNST
Im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
www.moderne-kunst.org

Ab 18. März bis 15. Mai
>> FACING NÜRNBERG <<
Eine Ausstellung der fotoszene nürnberg e.V. *
Mitglieder und Gäste der fotoszene gestalten eine thematisch im weitesten Sinn offene Ausstellung zum Thema Nürnberg.
Fembo-Haus, Burgstr. 15, Nbg
www.die-fotoszene.de

NEUES MUSEUM NÜRNBERG

Bis auf Weiteres
BERND KLÖTZER. RUND
Rund ist der 80. Geburtstag des Künstlers, und rund sind viele seiner Werke, die das Neue Museum auf die quadratischen Bodenplatten und die rechteckigen, weißen Wände des Sammlungsraums komponiert hat. Das ergibt auch eine schöne Nachbarschaft zu dem herrlichen, noch bestehenden Geburtstagsraum, den Diet Sayler einst zum 80. erhalten hat, da geht es aber mehr um Linien und Rechtecke. Wenn dann am 28. Januar noch die neuen Fassadenräume mit der Ausstellung „In erster Linie“ eröffnet wurde, kommen noch reichlich weitere Quadrate in Reichweite. Man kann also mit Fug und Recht(em Winkel) behaupten, das Neue Museum feiert 2022 die klassische, platonische Geometrie, und man muss diese Grundlagenforschung einfach liebhaben. Eine – Vorsicht, ovale (!) – Arbeit von Bernd Klötzer, die Fuge III von 2008, findet sich übrigens auch außen im Skulpturengarten, in direkter Nachbarschaft zum Museum.

Bis auf Weiteres
IN ERSTER LINIE
Die Besucher erwartet eine vielteilige, hochgeometrische Sammlungspräsentation in den so wunderbar nach außen strahlenden Prospekträumen. Siehe oben.

Bis auf Weiteres
KEITH SONNIER. LIGHTSOME
Die Ausstellung ist die erste Retrospektive nach dem Tod des international bekannten Licht- und Installationskünstlers im letzten Jahr. Der in Louisiana geborene Maler und Bildhauer wurde früh im Rahmen der Bewegung der „New Sculpture“ ausgestellt, deren Vertreter*innen alte Gewissheiten der Bildhauerei durch neue Materialien, Formen und Konzepte durchbrechen wollten. Seine an Schriftzeichen, Wortkonzepte und Antennenkonstrukte angelehnte Licht- und Videoinstallationen sind überlaufend farbig und materialhaltig oder ganz minimalistisch, und sie verströmen mitunter den flirrenden Charme eines heißen Sommerabends in New Orleans. Ein ausführlicher, magisch bebilderter Review findet sich auf Seite XX.

Bis auf Weiteres
JAROSŁAW KOZŁOWSKI UND CHRISTINE MOLDRICKX. ÜBUNGEN IN FREIHEIT

NEUES MUSEUM NÜRNBERG.
Klarissenplatz, Nbg. www.nmn.de




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