Kino 3: Smash the Patriarchy am Schwarzen Meer

DONNERSTAG, 11. MäRZ 2021, KINO 3

#Filmhaus Kino, #FrauenFilmTage, #Kino, #Kino 3, #KOMM, #Lateinamerika, #Mustang, #Nostalgia de la luz

Neue Woche im Nürnberger Onlinekino, Kino 3: Das Gespräch mit Patricio Guzmán wird nachgeholt, Frauen, Lateinamerika und das Komm sind nach wie vor im Fokus und ein Film mit Oscarnomminierung gesellt sich hinzu.  

Zunächst das Terminliche: Das Filmgespräch mit dem Dokumentarfilmer Patricio Guzmán, dessen Film Nostalgia de la luz derzeit im Kino 3 zu sehen ist, musste verschoben werden: Auf den 14.03. um 17 Uhr. Guzmán, einer der herausragenden Filmemacher seiner Heimat Chile, wird sich via Zoom mit Dr. Rainer Huhle (Mitbegründer des Nürnberger Menschenrechtszentrums) über diese besondere, geschichtsträchtige Doku aus der Atacama-Wüste unterhalten. Vorher noch den Film anschauen, unbedingt sehenswert. 
Nostalgia de la luz ist der Teil der Lateinamerikafilmtage. Die laufen noch bis 17.03. Die Frauenfilmtage und die Dokureihe über das ehemalige soziokulturelle Zentrum Nürnbergs, das Komm, bis Ende März. 

Neu ab 11.03. ist Mustang, das Spielfilmdebüt der türkischen Regisseurin Deniz Gamze Ergüven, das 2015 direkt für den Oscar als bester fremdsprachiger Film nominiert wurde und darüber hinaus zahlreiche Preise erhielt, z.B. gleich zwei in Cannes. Ergüven erzählt die Geschichte von fünf Schwestern am Schwarzen Meer, die sich mit ihrer unbändigen Lebenslust gegen patricharchale Gewalt und überkommene Familienstrukturen in der heutigen Türkei zur Wehr setzen. Sehr fein, dass wir, Filmhausfreunde, die wir sind, in diesen Genuss kommen dürfen, rund um die Uhr. 

Kino 3
im Filmhaus Nürnberg
Königstraße 93
 




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Kultur  14.01.2021
INTERNET. Kino 3, wir berichteten, ist das digitale Angebot des Nürnberger Filmhauses. Cineasten, denen das geschmackvolle Filmhaus-Programm fehlt, finden hier immer eine sauber kuratierte Auswahl, die nicht mit Zeug überfrachtet, sondern gezielt anbietet: Klassiker, Raritäten, sehenswerte Neuerscheinungen. Immer donnerstags wechselt das Programm im kino 3, heißt, manche Filme fliegen raus, blöd, wenn man sie verpasst hat, neue kommen hinzu: cool. curt schaut drauf.    >>
KINO3 . ICH, DANIEL BLAKE

Der britische Regisseur ken Loach ist bekannt für seine schnörkellos erzählten Sozialdramen, Filme über das echte, harte Leben, die Loach bereits zwei Mal die Goldene Palme von Cannes eingebracht haben. Unter anderem für Ich, Daniel Blake (2016), der ab dieser Woche im kino3 gestreamt wird. Der titelgebende Held hat sein Leben lang als Schreiner in Newcastle gearbeitet. Nach einem Schlaganfall muss er sich zum ersten Mal um staatliche Hilfen bemühen. Im Zuge dessen trifft er auf Katie, eine alleinerziehende Mutter, die um der Obdachlosigkeit zu entgehen, gezwungen ist, in eine Wohnung weit weg von ihrer Heimat zu ziehen. Ich, Daniel Blake gewährt einen Einblick in die Lebensrealität von Menschen, die sich schuldlos durch die bürokratischen Maschen des Sozialsystems wühlen müssen. Auf der kino3-Homepage findet ihr ein Interview mit dem Regisseur Ken Loach.

DAS SALZ DER ERDE

Der brasilianische Fotograf Sebastião Salgado hat jahrzehntelang internationale Konflikte, Kriege und Vetreibung dokumentiert und damit weltweite Bachtung erlangt. Unter anderem vom deutschen Star-Regisseur Wim Wenders, der sich für diese Dokumentation auf die Spuren Salgados begeben hat. Wenders begleitet den Fotografen und seinen Sohn bei der Arbeit an dem weltumspannendenen Großprojekt “Genesis”, einer gewaltigen Liebeserklärung an die Erde. Auch Das Salz der Erde wurde in Cannes ausgezeichnet und für den Oscar als bester Dokumentarfilm nomminiert. Das kino3 zeigt den Film anlässlich des laufenden Fotofestivals.

BEUYS

Die Zeitungen sind voll davon, das kino3 lässt sich nicht lumpen: 100 Jahre großer Düsseldorfer Kunstprediger, 100 Jahre Fett and Filz, 100 Jahre Joseph Beuys. In dieser Dokumentation aus dem jahr 2017 erteilt Regisseur Andreas Veiel des Künstler selbst das Wort und montiert aus zahlreichen, zuvor unbekannten Bild- und Tondokumenten ein durchlässiges, assoziatives Portrait. Darin lernen die Zuschauer*innen den Lehrer kennen, den Boxer, den Hutträger, den Grünen-Kandidaten, aber auch den Menschen Beuys hinter allen Rollen. Auch Widersprüche und Gegensätze werden in dieser Form der intimen Betrachtung deutlich. 

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Kino 3
im Filmhaus Nürnberg
Königstraße 93

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