Support Your Locals 5: Digitale Disco

DONNERSTAG, 16. APRIL 2020

#Clubs/Diskotheken, #Corona, #coronasucks, #Konzert, #Party, #Support your locals

Keine Konzerte, keine Disco, noch nicht mal ein Vortragsabend mit anschließender Diskussion: Die Kultur in Nbg, Fü, Erl steht still. Wir werden all das danach umso dringender brauchen. Also helft mit, damit euer Lieblingsort erhalten bleibt.

Kulturliga: Geistershows
Vorweg: der solidarische, Club-Grenzen überschreitende Ansatz. Zur Kulturliga gehören Orte wie das E-Werk Erlangen, der Z-Bau, der Club Stereo, und, und, und. Die Einnahmen der Geistershows (kein Publikum, keine Band) werden unter allen aufgeteilt. Und 10 Prozent gehen an die Seenotretter von Sea Eye. Alle weiteren Infos findet ihr HIER.

Club Stereo
Der kleine Innenstadt-Club für Livemusik und Indie-Disko hat bereits mit ersten Streams begonnen, es gibt eine Online-Getränkekarte und einen offenen Chat, sodass vielleicht sogar ein bisschen Gemeinschafts-Feeling aufkommt. Neue Events dieser Art findet ihr immer auf Facebook. Wer spendet, bekommt, je nach Geldmenge, Beutel, Getränkegutscheine oder gar eine eigene Party im Stereo-Vorraum. Alle Dankeschöns findet ihr bei Startnext.

Z-Bau
Der Z-Bau führt derzeit noch keinen eigenen Spendenaufruf, verweist aber auf zwei im Z-Bau angesiedelte Projekte, die man sich jetzt nach Hause holen kann. Zum einen die Micro-Brauerei Honigbräu, die einen Lieferservice hat. Im Stadtgebiet kommen die 6er-Träger ohne Versandkosten zu euch. Zum anderen das Comic Café, das eine ganze Reihe Webcomics und Backrepezte für euch zusammengestellt hat. Comicsschmökern und Kuchenessen ist eine gute Netflix-Alternative. 

Heizhaus
Am ehemaligen Quellegelände ist mit dem Heizhaus ein bunter, wilder Ort der Sub- und Soziokultur entstanden, mit Orten für Veranstaltungen, mit Ateliers und Werkstätetn, in denen geschraubt und geschreinert, Tischtennis gespielt und Kunst gemacht wird. Ein offenes Experimentierfeld im besten Sinne, das im März endlich so richtig aufgemacht hätte. Wegen der wegfallenden Mieteinnahmen schickt der Quelleturm ein deutlich vernehmbares SOS: spendet bei Betterplace! Das Heizhaus macht auf seine Weise trotzdem weiter, mit Projektionen in den Fenstern und virtuellen Ausstellungen bei Instagram.

Rakete
Die Rakete ist insbesondere für Techno- und Elektro-Freundinnen und -Freunde die Perle des Südens und darf als solche niemals untergehen, klar. Wer die Rakete bei Startnext mit 14 Euro unterstützt, bekommt direkt ein Ticket für die First Night Out, die erste Party nach dem Lockdown. Außerdem gibts super limitierte Shirts und für ein bissl mehr einen DJ-Kurs oder ein Supporter-Dinner. Edel!

Hirsch
Seit 25 Jahren hat der Hirsch ein formdiables Live-Programm, das insbesondere Rockfans verzückt. Jetzt allerdings hat er gar nix und auch keine Einnahmen. Bei Startnext gibt’s die üblichen Dankeschöns wie Beutel und Shirts und Gutscheine, aber auch die Verewigung des eigenen Namens an der Wall of Deer Friends ist erhältlich oder die Teilnahme am Künstler-Catering im Vorfeld einer Show.

Desi
Die Desi selbst könnt ihr euch nach Hause holen, bzw. wenigstens ihre Drinks, indem ihr ihr jetzt kästenweise Bier und Spezi und mehr abnehmt, bevor das MHD abläuft. Auf die Weise habt ihr immer was Leckeres zu Hause und unterstützt außerdem das Kukturzentrum, Getränkekarte findet ihr bei Facebook. Eine eigene Spendenaktion hat die Desi (noch) nicht, dafür aber einen Soli-Zaun zugunsten von wohnungslosen und in wirtschaftliche Not geratenen Menschen. Hier könnt ihr Lebensmittel, Getränke, Hygieneartikel kontaktlos spenden: Handschuhe anziehen, durchsichtige Tüte beschriften und aufhängen. Bitte nur originalverpacktes Material.

E-Werk
E-Werk-Chef Holger hat uns im Interview ja bereits verraten, dass er mit Zuversicht ins Ungewisse blickt und deshalb eifrig weiterplant. Das heißt, im Terminkalender erscheinen nach wie vor neue Konzerte, für die ihr Tickets kaufen könnt, womit ihr das Erlanger Kulturzentrum direkt und sinnhaft unterstützt.

MUZ
Die Musikzentrale als Verein zur Förderung der regionalen Musikszene ist immer auch ein Bindeglied zu den Musikerinnen und Musikern. Als erste Reaktion auf die Krise veröffentlichte die MUZ also folgerichtig eine Liste der Anlaufstellen und Anträge, die Betriebe und Selbstständige jetzt kennen sollten. Sehr löblich und fein.

Musikverein
Gerade erst hat der Musikverein im Kantinen-Exil seine Heimstatt nach dem Brand wieder betretbar gemacht und vier Veranstaltungen durchführen können, da ist auch schon wieder Schicht im Schacht. Das ist quasi doppelt scheiße, muss man so sagen. Ganz und gar unprätentiös ruft der Musikverein zur Unterstützung aller auf, die es jetzt nötig haben, von Kulturorten über Flüchtlingshilfe bis Obdachlose. Aber auch beim Musikverein selbst ist eine Spende via PayPal gut angelegt.

Kofferfabrik
Seit 26 Jahren sorgt die Kofferfabrik für mehr Subkultur in Fürth und gerade die Rory-Gallagher-Fans schwärmen. Die Koffer hat sich ein Minedstziel von 20.000 Euro Spenden bei Startnext gesetzt, um bis Ende durchhalten und Azubis bezahlen zu können. Dieses Ziel ist bereits erreicht. Spenden macht aber weiterhin Sinn, denn mit allen weiteren Einnahmen greift die Kofferfabrik ihren Kurzarbeitern und Aushilfen unter die Arme. Supportern winken Brunchgutscheine, Konzerttickets oder ein Jahr lang 20 Prozent in der Gastro.

Gostner Hoftheater
Nürnbergs ältestes Privattheater begegnet der Krise fast schon mit journalistischem Eifer und veröffentlich jeden Tag ein Videointerview zur Lage. Das solltet ihr mal reinschauen. Unterstützen könnt ihr den Betrieb, indem ihr Gutscheine kauft oder auf Rückerstattung verzichtet oder natürlich auf der regionalen Spendenseite Gut Für Nürnberg, die in diesen Tagen ohnehin einen Klick wert ist.

Kombinat Weichensteller
Der Verein steht hinter der Instandhaltung des Stellwerks, ein ehemaliges Bahngebäude, das heute Villa-Kunterbunt-Charme verbreitet. Das Kombinat finanziert sich und seine Arbeit im Sinne der Subkultur vor allem über die Vermietung ihrer liebgewonnenen Immobilie. Um den Erhalt zu sichern, gibt es jetzt also eine Betterplace-Kampagne. Und das Kombinat hat eines der schönsten Dankeschöns: Wer 250 spendet, zu dessen Ehre pflanzen die Mitglieder einen Baum.
 




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E-WERK. In diesem Jahr scheinen besonders viele große Jubiläen anzustehen. Auch unser Kooppartner der allerersten Stunde, das E-Werk in Erlangen, hat was zu feiern. Unser Ansprechpartner in quasi allen Belangen ist Holger, der, seit wir das beobachten, dem Kulturort fundiert und geschmackssicher seinen musikalischen Stempel aufdrückt und so nicht nur unzählige Bands, sondern regelmäßig auch uns nach Erlangen lockt. Glückwunsch, liebes E-Werk, du bist super!  >>
KATHARINENRUINE. Wir nennen es nicht Party, wir nennen es nicht Lesung. Wir nennen es: PARTUNG! Jahaaa, so schmissig kann CURT! Wir öffnen unsere Archive und liefern euch Skurilles aus 2,5 Dekaden CURT Magazin-Quatsch! Performed und gelesen im Rahmen der Nürnberger Texttage von curt-Heinis (m/w). Musikalisch untermalt und gepimpt von DJ Haui (Club Stereo) und Jan Bratenstein (The Black Elephant Band). Dazwischen ganz viel Schabernack und noch viel mehr köstliche Kaltgetränke. Eine seltene Gelegenheit, bis zur maximalen Niveau-Grenze aufgeblasen. Eine ganz klassische Partung eben!   >>
NÜ/FÜ/ER. Es begann in Fürth. Im April, als das ganze Lockdown-Ding noch neu und frisch für uns war, hörte man auf einmal, in der Kleeblattstadt geschehe Unglaubliches: Konzerte. Vor Publikum. Die Initiative Kultur vor dem Fenster, ins Leben gerufen von Katja Lachmann und Marc Vogel, brachte und bringt seither Menschen in Fenstern und auf Balkonen mit ihren Lieblingskünstler*innen zusammen. Es dauerte nicht lange, bis sich auch Nürnberg dem Kultur-Fensterln anschloss.   >>
Kultur  13.11.2020
INTERNET . ANKÜNDIGUNG: NUEJAZZ-DIGITAL-EDITION.
Pressetext: Auf Grund der neuen Corona-Maßnahmen muss das NueJazz 2020-Festival in der geplanten Form abgesagt werden. Mit der live produzierten NueJazz Digital Edition präsentieren die Veranstalter mehr als ein musikalisches Trostpflaster. Festivalleiter Frank Wuppinger: „Es tut uns in der Seele weh, aber wir blicken trotzdem nach vorne. Mit der Digital Edition bieten wir Jazz-Fans eine attraktive Alternative.“

Nürnberg, am 31. Oktober 2020 – Es war angerichtet. Mehr als das. Die Bands waren gebucht und voller Vorfreude, die Helfer instruiert und motiviert, das Hygiene-Konzept akribisch ausgetüftelt und: sämtliche Karten waren im Vorverkauf vergriffen. Doch drei Tage, bevor das Preisträger-Konzert des Bruno Rother-Wettbewerbs am 3. November das achte NueJazz-Festival eingeläutet hätte, kam die Hiobsbotschaft: das Event muss auf Grund des besorgniserregenden Pandemie-Verlaufs in seiner geplanten (und ohnehin schon abgespeckten Form abgesagt werden. „Es tut uns in der Seele weh“, sagt Festivalleiter Frank Wuppinger, „aber es hilft nicht. Die Maßnahmen sind auf Grund der aktuellen Entwicklung aber auch nachvollziehbar.“
Digitales Jazz-Erlebnis, vom BR-Klassik unterstützt: die NueJazz Digital Edition

Dass man bei den Veranstaltern des noch jungen Jazz-Events nicht gewillt ist, in Selbstmitleid zu versinken, zeigt die eilig konzipierte Festival-Alternative: die NueJazz Digital Edition. Gemeinsam mit dem BR/Studio Franken soll ein attraktives Jazz-Format produziert werden. Dabei geben am 13. November vier bis fünf junge Jazz-Acts in der Nürnberger Kulturwerkstatt „Auf AEG“ 30- bis 45-minütige Konzerte. Im Anschluss auf die vom BR/Studio Franken aufgezeichneten Shows bittet Beate Sampson, Jazz-Expertin bei BR-Klassik, zum Musiker-Talk. Noch offen ist, wann die Sendung ausgestrahlt wird. Fest steht aber schon jetzt: Wer wissen möchte, wie die junge deutsche Jazz-Szene tickt, sollte sich die NueJazz Digital Edition nicht entgehen lassen. Und: Das schnell auf die Beine gestellte Format beweist erneut die Innovations-Freudigkeit der Nürnberger Festival-Macher – eine Mentalität, die sich stets auch im NueJazz-Programm spiegelt. Weitere Infos finden sich auf der NueJazz-Facebook-Seite.

Den Käufern der Tickets wird der Eintritt selbstverständlich zurückerstattet.  >>
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