Kunst betrachtet von Natalie de Ligt #50

MONTAG, 1. JULI 2019

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WAS NICHT MEHR ODER NOCH NICHT IST

Die Aktivitäten in der Akademie Galerie auf dem AEG-Gelände waren seit letztem Winter bereits sehr eingedampft, nun hat die Galerie ihre Tore ganz geschlossen. Auch dies ist ein weiterer Hinweis, dass für die Künstler auf AEG die Luft immer dünner wird. Auch wenn es absehbar war, dass AEG nur eine befristete Arbeitsmöglichkeit für sie sein würde, ist es dennoch betrüblich und auch dramatisch, dass bald Schluss ist. Denn wo soll all der Ausstellungs- und Atelierraum in Zukunft hergenommen werden?
Die in der letzten Ausgabe an dieser Stelle großspurig angekündigte Wiedereröffnung der Kunsthalle Nürnberg musste nun doch deutlich verschoben werden. Der 11. Oktober 2019 steht als neuer Termin auf der Website.


Bis 27. Juli 2019
SUSANNE STIEGELER

KREIS GALERIE - Galerie am germanischen Nationalmuseum
Karthäusergasse 14, Nbg
Mi 16-20 Uhr, Do/Fr 14-18 Uhr, Sa 11-15 Uhr u.n.V.
kreis-nuernberg.de


Bis 28. Juli 2019
LUKAS QUIETZSCH, PHILIPP SIMON: LEIBLICHES HÖREN UND SEIN KNECHT
Die Künstler Lukas Quietzsch (*1985) und Philipp Simon (*1987) kennen sich seit dem Studium an der Kunsthochschule Berlin Weissensee. Sie treten sowohl mit jeweils eigenen Arbeiten in Erscheinung als auch mit gemeinsamen Ausstellungsprojekten. «Das Verhältnis der dauerweihnachtlichen Stadtoberfläche Nürnbergs zum kunstbunker als historisches Sediment, nehmen Quietzsch und Simon zum Anlass im ehemaligen Luftschutzbunker weitere Schichten einzuziehen» (Pressetext). Bahnt sich hier Konkurrenz zu Käthe Wohlfahrt, dem Weihnachtsfachgeschäft, an? Das kann man freilich in der Ausstellung herausfinden, aber sicher auch bei einem Werkvortrag der beiden Künstler in der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg (Bingstr. 60, Nbg), Donnerstag, 4. Juli, 18 Uhr.

KUNSTBUNKER - FORUM FÜR ZEITGENÖSSISCHE KUNST
Bauhof 9, Nbg
Do-Sa 16-20 Uhr, So 14-18 Uhr u.n.V.
kunstbunker-nuernberg.org


Bis 28. Juli 2019
ANNA BITTERSOHL: WANDERING THROUGH THE SHADOWS OF TIME
Die 1982 in Dachau geborene Künstlerin studierte an der Nürnberger Kunstakademie. In ihrer Ausstellung, so heißt es im Pressetext, «nimmt uns die Malerin Anna Bittersohl mit auf einem Weg zu verschiedensten Punkten des Wandels in ihrem Leben. Wie an einer Pinnwand für schlechte Verbrecherfilme bringt sie dafür unterschiedlichste Aspekte der Veränderung in Form von Installation, Film und Malerei miteinander ins Gespräch und verwebt sie schonungslos miteinander im Raum, um sie einer neuen Ordnung zuzuführen».

GALERIE BERNSTEINZIMMER
Großweidenmühlstraße 11, Nbg
Sa/So 15-19 Uhr
galerie-bernsteinzimmer.de


Bis 28. Juli 2019
SONJA OCH: OH, HOW I MISS YOU SO

FOTOSZENE NÜRNBERG
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Sa/So 12–15 Uhr u.n.V.
die-fotoszene.de


3. Juli bis 1. August 2019
CHRISTIANE WEBER: KONTROLLIERTE ENTGLEISUNG II
Die Nürnberger Künstlerin Christiane Weber ist medial vielseitig und schreibt auf ihrer Website über sich, sie sei eine «Worte- und Symbolesucherin» und dass sie in ihren Werken Gefühle, Geschichten und Gedanken verarbeite. «Sie druckt, arbeitet mit Schrift und Texten, um das Unerkennbare erkennbar zu machen, um ein Neues Ganzes aus den Teilen ihrer Welt zu schaffen, neue Denk- und Gefühlsräume zu erschließen» (Ankündigung BBK). Ihre Bilder erlangen durch Zerstörung und Neubearbeitung eine Räumlichkeit. Und mit der kontrollierten Entgleisung dürfte der Prozess hin zu diesen dynamisch wirkenden Ergebnissen gemeint sein. Am Abend nach Ausstellungsende findet die Finissage statt: Freitag, 2. August, 19 Uhr.

BBK NÜRNBERG - Galerie Hirtengasse
Hirtengasse 3, Nbg
Mi/Do 13-18 Uhr
bbk-nuernberg.de


Bis 3. August 2019
DASHDEMED SAMPIL: NEUE BILDER
Einzelbesprechung hier auf der Website.

OECHSNER GALERIE
im Atelier- und Galeriehaus Defet
Gustav-Adolf-Str. 33, Nbg
Mi-Fr 13–18 Uhr, Sa 11–15 Uhr u.n.V.
oechsner-galerie.de


Bis 15. September 2019
ANNA K.E., FLORIAN MEISENBERG: COMPLIMENTARY BLUE
Anna K.E (*1986, Tiflis) und Florian Meisenberg (*1980, Berlin) arbeiten schon viele Jahre zusammen, zeigen aber auch unabhängig voneinander eigene künstlerische Arbeiten. Das Kunstpalais stellt sie nun umfassend vor. K.E. ist ausgebildete Tänzerin, Meisenberg kommt ursprünglich von der Malerei. Was beide verbindet, ist «ein Interesse an neuesten Technologien und den Auswirkungen auf die analoge und digitale Welt» (Pressetext). Mehr noch, sie kreieren in ihren Installationen greifbare Bilder und Stimmungen derartiger Auswirkungen. Hier fließen filmische und performative Elemente ein, und das Duo setzt auf eine Ästhetik mit glatten, modernen Oberflächen. In «Late Checkout», einer aus mehreren Videos bestehenden Installation, bewegen sich die Künstler in einem schicken Hotelzimmer mit großem Fenster und Blick in die Skyline New Yorks in einer Art stillem Pas de deux. Die Kommunikation findet hierbei sowohl analog als auch digital statt, da sie mittels Live-Feed zwischen einer Kamera und einem Mobiltelefon aufeinander reagieren. «Late Checkout» ist neben weiteren kollaborativen Arbeiten im Erdgeschoss zu sehen. Im Kellergeschoss werden unterschiedliche Soloarbeiten von K.E. und Meisenberg gezeigt. Zur Ausstellung erscheint außerdem ein Katalog.

KUNSTPALAIS ERLANGEN
Palais Stutterheim
Marktplatz 1, Erlangen
Di-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstpalais.de


Bis 20. Oktober 2019
VEIT LAURENT KURZ: METAPHORS AND MUTATIONS
HÉLÈNE FAUQUET: INTERIORS

Den aktuellen, vom Kunstverein Nürnberg nominierten, Stipendiaten des Marianne-Defet-Malerei-Stipendiums würde man nicht unbedingt als Maler identifizieren. Die Gemälde und Zeichnungen von Veit Laurent Kurz sind in seinen Präsentationen meist nur Bestandteile unter vielen, wenngleich sie wie die ebenso eingesetzten Objekte und Skulpturen konzeptionell unabdingbare Elemente darstellen. Zumindest lassen diverse Ausstellungsansichten darauf schließen. Seine Präsentationen, oder besser Szenarien, erinnern bisweilen an Environments von Edward Kienholz. Im Gegensatz oder in Weiterführung zu dem US-amerikanischen Künstler, der eher realistisch arbeitete, entwirft Veit Laurent Kurz eine Welt, die sich im Übergang zwischen Realität und Fiktion zu befinden scheint und die wie eine Mischung aus Mahnmal zum Zustand der Jetztzeit und düsterer Zukunftsvision gelesen werden kann. Der 1985 in Erbach geborene Künstler – er lebt in Berlin – studierte an der Frankfurter Städelschule und kann mittlerweile eine beachtliche Ausstellungsaktivität in namhaften Institutionen und Galerien vorweisen. In seiner Schau «Metaphors and Mutations», für die er neue Arbeiten entwickelt hat, geht es «um die Möglichkeit des Ein- und wieder Hinaustretens aus seinen Szenerien» (Pressetext).
Parallel wird die Ausstellung «Interiors» von Hélène Fauquet gezeigt. Die französische Künstlerin, 1989 in Saint-Saulve geboren, lebt heute ebenfalls in Berlin. Der Titel ihrer Ausstellung ist ein Hinweis auf den thematischen Faden, den sie im Kunstverein spinnt. Fauquet «zeigt unter anderem eine neue Serie von Drucken, die farbig getönte, häusliche Fensterscheiben als Motiv aufgreifen. Sie beziehen sich damit ebenso auf austauschbare Perspektiven wie auf den Rückzug aus einer äußeren Welt» (Pressetext). Hier spielen auch Situationen von Sehen und Gesehenwerden sowie Voyeurismus und Exhibitionismus eine Rolle.

KUNSTVEREIN NÜRNBERG - ALBRECHT DÜRER GESELLSCHAFT
Milchhof, Kressengartenstr. 2, Nbg
Di-Fr 14-18 Uhr,  Sa/So 13-18 Uhr u.n.V.
kunstvereinnuernberg.de


Eröffnung: Mittwoch, 3. Juli, 19 Uhr
4. Juli bis 8. August 2019
CHRISTIAN VITTINGHOFF: ZEICHNUNGZEICHNUNGZEICHNUNG
Nach dem die Akademie Galerie jüngst ihren Raum auf dem AEG-Gelände aufgegeben hat, bleibt nunmehr die Galerie 76 als Ort für regelmäßige Präsentationen mit Kunst. Untergebracht ist sie in der sog. kleinen Pforte auf dem Nord-Areal – kaum zu übersehen, wenn man zum Beispiel auf dem Weg in das (noch) bestehende Ateliergebäude ist. Der Nürnberger Künstler, Bühnenbildner und Leiter des Kunstraums der Werkstatt Lebenshilfe. Christian Vittinghoff, präsentiert hier einen Monat lang eine Auswahl neuer Zeichnungen. Er zeigt darin «Nicht-Entschlüsseltes: Chiffren, heimliche Botschaften und nebulöse Wirklichkeiten, mehr aus der Hand als vom Kopf gesteuert» (Ankündigungstext). Passend dazu hat der Künstler seiner Ausstellung den Untertitel «Christian Vittinghoff zeichnet die Welt» gegeben und den Unteruntertitel «...es hätte alles auch anders kommen können».

GALERIE 76 - AUF AEG
Muggenhofer Str. 132, Nbg
Mo-Mi 11.30-17 Uhr, Do 11.30-20 Uhr


Eröffnung: Freitag, 5. Juli, 19 Uhr
6. Juli bis 11. August 2019
GÜNTER DERLETH: FÜNF TAGE IM GARTEN
Die kunst galerie fürth hat es sich zur vornehmen Aufgabe gemacht, die Fürther Kulturpreisträger mit einer Schau zu würdigen, wenn sie aus dem Bereich der bildenden Kunst kommen. Letztes Jahr erhielt der Fotograf Günter Derleth den Sonderpreis für Kultur. Das passt, denn seine Kunst ist in vielerlei Hinsicht besonders. Seit 2001 fotografiert der gelernte Werbefotografe ausschließlich mit der Lochkamera – und er hat sich mit den daraus gewonnen Fotografien nicht nur einen Namen gemacht, sondern er wird auch zu Recht als «Magier der Camera obscura» bezeichnet. Dieses Verfahren, bei dem durch ein kleines Loch Licht auf die Rückwand eines dunklen Gehäuses fällt und sich dabei das äußere Bild auf dem Kopf und seitenverkehrt abbildet, könnte in der Welt der schnellen, digitalen Fotografie unzeitgemäßer nicht sein. Der Fotograf hat keinen Sucher, kein Display. Er sieht nicht, was genau sich im Inneren des Kastens abbildet, und wie lange er belichten muss. Es können Sekunden sein oder auch ein ganzes Jahr. Den Ergebnissen sieht man im Wissen um ihre Entstehung, die Zeit ihres Werdens an. Sie kommen schon mit einer Geschichte, im Sinne einer Patina zur Welt. Sie haben eine lebendige Ästhetik und sind zugleich ein Zeitdokument. In der Ausstellung zeigt Günter Derleth u.a. eine Serie, für die er mit selbstgebauten Lochkameras den eigenen Gartenzaun und das Geschehen jenseits davon eingefangen hat. Darüber hinaus ist eine neue Serie von Fotogrammen zu sehen.
Wie immer gibt es eine ausstellungsbegleitende Broschüre.

KUNST GALERIE FÜRTH
Königsplatz 1, Fürth
Mi-Sa 13-18 Uhr, So/Feiertage 11-17 Uhr
kunst-galerie-fuerth.de


Eröffnung: Freitag 5. Juli, 19 Uhr
5. Juli bis 18. August 2019
ALESSANDRA BRISOTTO, CHRISTOPH GERLING: INDIZIEN

GALERIEHAUS NORD
Wurzelbauerstr. 29, Nbg
Di/Mi 11-16 Uhr, Do/Fr 11-13 Uhr, So 11-16 Uhr.
galeriehaus-nuernberg-nord.de


Eröffnung: Donnerstag, 11. Juli, 19 Uhr
12. Juli bis 6. Oktober 2019
DAVID REED: VICE AND REFLECTION #2
David Reed, geboren 1946 in San Diego, lebt und arbeitet seit langem in New York. Der renommierte und international, auch von Künstlerkollegen, geschätzte Maler reflektiert und erforscht seit Jahrzehnten mit minimalen Mitteln und mit dionysischer Lust an den Ausdrucksmöglichkeiten das Feld der Malerei. Bekannt ist er für seine Motive von ausladenden Pinselschwüngen, die er auf oft extrem gestreckten Bildformaten mit teilweise mehreren Metern Länge zum eigentlichen Bildereignis werden lässt. Die panoramagleichen Bildträger spielen auf das Interesse Davis Reeds am Film und an Filmästhetik an. «Der Künstler reflektiert im Medium der Malerei auch jene Seherfahrungen, die er angesichts der bewegten Bilder des Kinos und des Fernsehens macht» (Pressetext). Explizit greift er das in einer Serie von Werken aus dem Jahr 2016 auf. Hier bezieht er sich auf die US-Fernsehserie «Miami Vice» aus den 1980er Jahren, die den Maler vor allem wegen der damals neuartigen Emotionalität der Charaktere und der Farbigkeit faszinierte. David Reeds Serie wird nun erstmals in Europa gezeigt. Sie beinhaltet neben vier großformatigen Bildern auch Zeichnungen, Farbstudien und einen Videofilm. Zur Eröffnung spricht Thomas Heyden, Sammlungskurator am Museum und Kurator der Ausstellung. Später gibt es Cocktails und Musik von DJ Tommy Yamaha.

NEUES MUSEUM NÜRNBERG
Klarissenplatz, Nbg
Di-So 10-18 Uhr, Do 10-20 Uhr
nmn.de


Eröffnung: Samstag, 13. Juli, 18 Uhr
14. Juli bis 15. September 2019
INSELKUNST 2019: KINGA NOWAK UND MATEUSZ VON MOTZ
Für die dritte Ausgabe von «Inselkunst» zeichnet die Nürnberger Künstlerin Katarzyna Prusik-Lutz als Kuratorin verantwortlich. Das Konzept dieses vom Krakauer Haus initiierten Projekts sieht eine Verbindung der eingeladenen Künstler zwischen Nürnberg und Polen bzw. der Stadt Krakau vor. Unter dem Titel «Wäsche und Werbung» begegnen sich im öffentlichen Raum auf der Insel Schütt heuer die Arbeiten von Kinga Nowak und Mateusz von Motz. Die in 1977 in Krakau geborene Kinga Nowak ist derzeit Professorin an der hiesigen Kunstakademie. Für die Ausstellung greift sie das einstmals übliche Waschen von Wäsche in der Pegnitz auf. Von Motz, 1985 in Polen geboren, studierte u. a. an der Nürnberger Kunstakademie. Er will das momentan am Kraukauer Haus befestigte Baugerüst «in eine bizarre Fassade aus Licht und Information verwandeln».
Eröffnung: Kulturzentrum Krakauer Haus, Hintere Insel Schütt 34, Nbg.
Ausstellung: Krakauer Haus und Insel Schütt, Nbg.

KULTURZENTRUM KRAKAUER HAUS
Hintere Insel Schütt 34, Nbg.
krakauer-haus.de


Eröffnung: Sonntag, 14. Juli, 11 Uhr
14. Juli bis 6. Oktober 2019
GESAMMELTE WERKE - FÜNF JAHRE KUNSTVILLA
Jedes Jahr veranstaltet die Kunstvilla ein Sommerfest. Heuer ist es zugleich ein Jubiläumsfest, denn das städtische Museum für regionale Kunst feiert sein fünfjähriges Bestehen. Aus diesem Anlass zeigt die Kunstvilla Highlights aus ihrer ersten Sammlungsphase. Seit 2014 wurden zahlreiche Gemälde, Zeichnungen, Grafiken und Skulpturen angekauft oder gestiftet. In der Ankündigung bescheinigt sich das Museum selbst, dass es nicht nur einen beachtlichen Beitrag geleistet habe, das Kunstgeschehen in Nürnberg in wechselnden Zusammenhängen zu präsentieren, sondern auch für künftige Generationen zu dokumentieren. Der vollmundigen Selbsteinschätzung sollte man zustimmen, denn bei den Ausstellungen wird stets mit kunsthistorischer Beflissenheit und Genauigkeit vorgegangen. Man sollte aber auch ergänzen dürfen, dass hierbei auch gerne mit der Erzeugung und dem Heraufbeschwören von, bei Licht betrachtet nur partiell vorhandener, Bedeutsamkeit und Qualität gearbeitet wurde. Auch die Jubiläumsausstellung dürfte sich wieder in dieser Spanne bewegen. Sie bietet aber vor allem die Gelegenheit, einen umfassenden Einblick in diese Sammlung regionaler Kunst zu erhalten. Um 11 Uhr wird die Schau offiziell eröffnet und danach gibt es bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm u. a. mit Führungen, Musik und Mitmach-Aktionen für Jung und Alt. Mehr Informationen dazu auf der Website.

KUNSTVILLA
Blumenstr. 17, Nbg
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr
kunstkulturquartier.de/kunstvilla


Eröffnung: Mittwoch, 17. Juli, 19 Uhr
18. Juli bis 1. September 2019
KUNSTPREIS DER NÜRNBERGER NACHRICHTEN 2019
Was die documenta in Kassel für den Globus, ist für Nürnberg der Kunstpreis der Nürnberger Nachrichten. Und auch wenn die documenta schon einige Jahre mehr auf dem Buckel hat und im Verhältnis zum Kunstpreis eine Ausstellungsgreisin ist, kann der Kunstpreis aufgrund seiner engeren Taktung mit deutlich mehr Ereignissen aufwarten. Zum 27. Mal haben sich dieses Jahr wieder Künstlerinnen und Künstler, die entweder aus der fränkischen Region stammen, die Oberpfalz eingeschlossen, oder zur Zeit hier leben und arbeiten mit ihren Werken beworben. Sie erhoffen sich, von der Jury für die Ausstellung oder gar einen der noch begehrteren Geldpreise ausgewählt zu werden. Und was die Preise anbelangt, die gibt’s bei der documenta nicht zu gewinnen, was dieser im Vergleich zu dem Nürnberger Kunstspektakel eindeutig zum Nachteil gereicht.

KUNSTHAUS
Königstr. 93, Nbg
Di, Do-So 10-18 Uhr, Mi 10-20 Uhr.
kunstkulturquartier.de/kunsthaus




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