Brose Bamberg - Weiter verbessern

DONNERSTAG, 4. APRIL 2019

#Bamberg, #Basketball, #Brose Bamberg, #Im Gespräch mit, #Interview, #Sport

Haben sich die Bamberger Basketballer gefangen? Es scheint fast so. In der Championsleague hat man den amtierenden Titelverteidiger AEK Athen im Viertelfinale aus dem Rennen geworfen und tritt vom 3. bis 5. Mai bei den Final Four an, in der Bundesliga eilt das Team von Sieg zu Sieg. Und spielt nun auch wieder schön, konstant und überzeugend. Da zeigt sich offenbar zunehmend die Handschrift des alten Assistenten und neuen Headcoaches Federico Perego. Wir haben mal nachgefragt, ob mittlerweile auch wieder die Meisterschaft ein Thema ist.

Du warst Co-Trainer von Andreas Trinichieri in Veroli, Cantú und zwischen 2014 und 2018 in Bamberg. War es deine Entscheidung, nach der Trennung von Trinichieri zu bleiben und wenn ja, warum hast du dich so entschieden?

Ich hatte einen gültigen Vertrag. Daher hat sich für mich die Frage nicht gestellt.

Was ist das Wichtigste, das du als Assistent von Coach Trinchieri gelernt haben?

Andrea ist ein Mensch, der 24 Stunden am Tag für Basketball lebt. Diese Disziplin, die er hat, ist etwas Besonderes. Das bewundere ich. Ich bin allerdings ein ganz anderer Typ als er. Sicherlich gibt es das eine oder andere System, das wir früher gespielt haben und wir jetzt wieder spielen, aber alles in allem habe ich meine eigene Philosophie.

Das Team zeigt sich verbessert, seit du es im Januar übernommen hast. Wie würdest du deinen Plan beschreiben?

Wir arbeiten tagtäglich daran, besser zu werden. Das hat in den ersten Wochen ganz ordentlich geklappt. Wir sind allerdings weit davon entfernt, bereits perfekt zu sein. Es ist ein Prozess, den mein Team und ich angestoßen haben. Da sind wir momentan mittendrin.

Was muss sich als nächstes verbessern?

Wir haben uns in der Defensive verbessert, sind aber noch lange nicht da, wo wir sein müssen, wenn wir zum Ende der Saison blicken. Daran müssen wir also definitiv weiter arbeiten.

Würdest du sagen, dass die Meisterschaft wieder realistisch ist?

Das hört sich jetzt nach Phrase an, aber ich denke von Spiel zu Spiel, von Aufgabe zu Aufgabe. Am Ende werden wir sehen, was dabei herauskommt.

Wie wohl fühlst du dich selbst jetzt in der ersten statt zweiten Reihe?

Ich fühle mich dem Club verpflichtet. Ich bin seit fünf Jahren hier, daher war es für mich keine Frage, den Posten zu übernehmen, als er mir angeboten wurde. Alles in allem geht’s mir sehr gut, auch weil ich ein sensationelles Trainer- und Staff-Team hinter mir habe.

Arnoldas Kulboka, der vom NBA-Team aus Charlotte gedraftet wurde, fiel zunächst aus der Rotation, nun spielt er wieder ab und zu. Wie beurteilst du seine Entwicklung? Was muss er noch verbessern?

Arnoldas hat alles, was einen guten Basketballer ausmacht. Er weiß ab und an gar nicht, wie gut er ist. Er wird seine Chance bekommen. Er muss weiter hart an sich arbeiten und auch mal über das Limit gehen.

Wer wird Brose Bamberg zu Beginn der Saison 2019/20 trainieren?

Das werden wir sehen, wenn die neue Saison beginnt.

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FEDERICO PEREGO, 34, begann seine Trainerlaufbahn in seiner Geburtsstadt Lissone (Italien). Seit 2014 ist er in Bamberg aktiv. Nach der krachenden 67:85–Heimniederlage gegen den forschen Aufsteiger RASTA Vechta und der Entlassung von Ainars Bagatskis im Januar wurde er zum Cheftrainer befördert, wurde Pokalsieger und gewann Ende März auch das Rückspiel in Vechta. 

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