Andreas Radlmaier im Gespräch mit: Kahchun Wong

SONNTAG, 1. JULI 2018

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Der eine geht, der andere kommt: Marcus Bosch, Chef des Opernhaus-Orchesters, verabschiedet sich nach „sieben fetten Jahren“ aus dem Luitpoldhain. Kahchun Wong aus Singapur, jugendfrischer Nachfolger von Alexander Shelley als Chefdirigent der Nürnberger Symphoniker, tritt mit einigem Respekt erstmals beim 2. Klassik Open Air vor die zu erwartenden 70.000 Zuschauer. Mit einer Lieblings-„Playlist“ und gehörig Lampenfieber. Ein Gespräch über Nürnberg und Schäufele, Helden und Kinder.

Andreas Radlmaier: Grüß Gott in Nürnberg, Herr Wong!

KAHCHUN WONG (auf Deutsch): Dankeschön.

Radlmaier: Die Orchestermusiker sind beeindruckt, wie schnell Sie Deutsch lernen. Warum ist das so wichtig für Sie?

Zunächst muss ich sagen: Meine Sprachbegabung ist nicht besonders gut. Von Kindheit an. Da lagen meine Fähigkeiten eindeutig bei Naturwissenschaften und Mathematik, nicht bei Geschichte, Geographie und Sprachen. Jetzt bin ich in Deutschland, aus dem viele bedeutende Komponisten stammen, in dem es eine lange Musiktradition gibt. Und ich habe für mich herausgefunden, dass es viel, viel leichter ist, deren Musik zu verstehen, wenn ich ihre Sprache spreche. Wenn ich auf eine Beethoven-Symphonie oder ein Mozart-Konzert schaue, sehe ich die deutsche Sprache und ihre Syntax. Das ist magisch.

Radlmaier: Es geht Ihnen nicht um eine Form von Höflichkeit, die Landessprache zu sprechen?

Ich würde sagen: fifty-fifty. Ich komme aus Singapur, einem motivierten, aber sehr jungen Staat. In Deutschland gibt es eine riesige Tradition. Für mich ist das deshalb die Gelegenheit, zu lernen. Wissen Sie, bei uns ist klassische Musik etwas Fremdes, wie bei Ihnen die traditionelle Gagaku-Musik des japanischen Kaiserhofes. Jetzt arbeite ich in diesem fremden Land. Und da ist es für mich genauso wichtig, die Sprache wie die Musik verstehen zu lernen.

Radlmaier: Um die kulturelle DNA des Landes zu entschlüsseln?

Exakt. Aber es geht auch um Respekt vor dem Publikum und vor dem Orchester, mit dem ich arbeite. Auch wenn ich keine große Sprachbegabung habe und immer älter werde, versuche ich immer, die Landessprache zu sprechen. Ein wenig. Ganz egal, ob ich in Vietnam, Japan oder Spanien bin. Das hilft mir, den Charakter, den Rhythmus eines Landes zu verstehen.

Radlmaier: Dann reden wir über den Charakter von Europas größtem Klassik Open Air.

Ich vermute ja, es ist das größte Klassik Open Air in der Welt. Mir fallen weder in Asien noch in Amerika größere Zuschauerkulissen ein.

Radlmaier: Danke für den schnell formulierten, bislang unbekannten Weltrekord.

Das ist nicht recherchiert, aber mein Eindruck.

Radlmaier: Kennen Sie Bilder aus dem Luitpoldhain?

Ja, klar habe ich mir Konzertmitschnitte angesehen. Es ist einfach zutiefst beeindruckend.

Radlmaier: Haben Sie wirklich gezögert, das Nürnberger Open Air zu dirigieren?

Ja.

Radlmaier: Warum?

Aus einem ganz einfachen Grund: Ich habe einen mörderischen Respekt vor Alexander Shelley und seiner Bühnenarbeit. Er hat das so wahnsinnig gut und phantastisch gemacht, dass ich mir dachte, das kannst du nicht übernehmen. Musikalisch glaube ich, habe ich genügend Leidenschaft und Überzeugung. Aber so einen Abend in fließendem Deutsch zu moderieren, ist nicht meine Stärke. Ich bin auch ein wenig scheu, still und introvertiert.

Radlmaier: Sie mögen es nicht, die Zuschauer zu unterhalten?

Ich möchte sie eher durch die Musik erreichen. Musik ist stärker als Worte. Die Vorstellung, jetzt vor 80.000 Menschen Deutsch zu sprechen, ist härter als ein ganzer Mahler-Wettbewerb.

Radlmaier: Haben Sie Angst vor dem Publikum?

Angst ist das falsche Wort. Es geht um Respekt. Das Klassik Open Air hat eine große Tradition. Es existierte vor mir und wird nach mir weiterbestehen. Mit geht’s darum, sicherzustellen, dass ich mein absolut Bestes gebe. Wir müssen 101 Prozent geben, das ist unsere Verantwortung. Schließlich gibt’s dieses Konzert nur einmal im Jahr.

Radlmaier: Haben Sie Lampenfieber?

Jedes Mal, wenn ich auf eine Bühne gehe. Ich bin nicht in einem Schockzustand und muss auch keine Medikamente nehmen, aber der Adrenalinpegel schnellt immer nach oben. Egal, ob ich Beethovens Siebte zum zehnten Mal dirigiere oder ein neues Stück, egal, mit welchem Orchester. In Singapur habe ich ein „Red Bean“-Konzert gemacht, das ist musikalische Früherziehung für Kinder von zwei Monaten bis sechs Jahren. Da war ich vorher so nervös, schlimmer als bei Mahler.

Radlmaier: Taugen Dirigenten in Ihren Augen zu Popstars, zu Helden?

Das kommt auf den Zusammenhang an. Das Wichtigste in einem Konzert ist immer der Komponist. Es geht darum, den Spirit ans Publikum weiterzuleiten. Meine Rolle ist die eines Wächters, eines Botschafters, der mit seiner Leidenschaft und seinem Interesse das Orchester entzündet. Wenn ich überzeugend bin, gewinnen wir als Team. Der Held ist folglich der Komponist, der Dirigent ist der Ritter, der den Komponisten beschützt.

Radlmaier: Ist Gustav Mahler Ihr ultimativer Held?

Als gierig Musik aufsaugender Mensch habe ich viele Favoriten. Ich möchte aber nicht leugnen, dass mir die Musik von Gustav Mahler am nächsten ist.

Radlmaier: Warum?

Sein Eklektizismus vielleicht, seine persönliche Geschichte. Ich habe mich immer als Reisender gesehen aus einem jungen Staat, in dem es schwierig ist, seine Identität zu finden. Ich fühle mich in dieser Beziehung Mahler verbunden, der als Dirigent auch die ganze Zeit herumgezogen ist, der drei Mal heimatlos war. Da ist einerseits diese Sehnsucht und zweitens dieser Eklektizismus. Bei ihm mischen sich Märsche, Trauermusik, Südwindklänge, traditionelle jüdische Musik. Ähnlich ist das in Singapur. Dort leben Malayen, Chinesen, Inder, Briten, Deutsche, Thais. Es war immer ein Handelsplatz. Alle fünf Minuten siehst du da unterschiedliche Kirchen: Moscheen, einen buddhistischen Tempel, einen Konfuzius-Tempel, einen chinesischen Tempel, einen Hindu-Tempel und viele Kirchen. Wir haben ganz verschiedene Götter. Das ist Singapur, ein eklektisches Lebensgefühl. Und da gibt’s eine Verbindung zu Mahler, der in jeder Symphonie eine neue Welt entstehen lässt.

Radlmaier: Sind Wurzeln ein Geschenk?

Ja und nein. Wenn ich ein finnischer Dirigent wäre, müsste ich vermutlich überall Sibelius spielen. Da fühle ich mich frei, denn meine Verbundenheit mit der Musik ist die konstante Suche nach den Wurzeln. Da sind Mahler und Beethoven sehr wichtig. Denn sie sprechen über Universalität, Diversität, die Umarmung einer Weltgemeinschaft. In dieser Beziehung ist meine Wurzellosigkeit ein Geschenk.

Radlmaier: Ihr erstes Open Air hier wird von einer persönlichen „Playlist“ bestimmt. Darin taucht auch der Komponist Kahchun Wong auf.

Ja, das hat ganz besondere Bedeutung für mich. So eine Art Willkommensgeschenk an Nürnberg. Ich habe ein Stück namens „Sunny Island“ komponiert, einen Marsch. Den ergänzen wir jetzt. Ich lasse die Kinder meiner Singapur-Initiative „Infinitude“ den Folksong „Dayung Sampan“, auch ein Synonym für Singapur, singen und das spielen wir per Konserve in Nürnberg ein. Und weil es in Singapur immer regnet, müssen die Zuschauer in Nürnberg sich auch als Regenmacher betätigen, mit Body Percussion, als Teil des Orchesters.

Radlmaier: Kann es sein, dass der Komponist Wong eines Tages den Dirigenten Wong komplett ersetzt?

Gute Frage. Komponist und Dirigent agieren in völlig verschiedenen Welten. Der Komponist schöpft Neues, der Dirigent kanalisiert diese Kreativität. Was ich in den letzten Jahren meines Dirigier-Daseins festgestellt habe ist, dass es sehr schwer ist, gleichzeitig zu komponieren. Denn dafür brauche ich Raum, Ruhe, Einsamkeit und die passende Umgebung. Das kann ein kleiner Raum, ein Zelt im Park sein. Wenn ich komponiere, spüre ich den Druck, der auf mir lastet. Das erinnert an Gustav Mahler, das an Pierre Boulez, das hört sich wie eine Imitation von John Cage an.

Radlmaier: Je mehr man weiß, umso schwieriger wird’s also?

Oder man kommt zu diesem Punkt, an dem ich realisiere, dass ich es mir zu schwer mache und einfach schreiben sollte. Mein Problem ist, glaube ich, dass ich mir bewusst mache, was meine Hörer denken könnten. Ich glaube, meine Rolle ist es, andere Kompositionen zu unterstützen.

Radlmaier: Sie haben in Singapur in einer Militärkapelle gespielt. Warum das denn?

Alle Männer im Alter von 18 Jahren müssen zum Militär.

Radlmaier: Ihre Erfahrung?

Damals war das sehr schwierig für mich als Musiker, als Trompeter. Im Vergleich zu Freunden aus anderen Ländern hatte ich, so mein Urteil, zwei Jahre verloren. In den ersten drei Monaten trainierten wir an der Waffe, marschierten und solche Dinge. Danach spielte ich in der Band. Dafür bin ich auch sehr dankbar. Ich habe geübt, geübt, geübt, auch komponiert, viele Märsche zum Beispiel. Im Rückblick sind das jetzt wohl mit die zwei wichtigsten Jahre in meinem Leben.

Radlmaier: Was war für Sie der Grund nach Deutschland zu gehen?

Das ist das Land der klassischen Musik. Natürlich gibt es in anderen europäischen Ländern große Komponisten und große Geschichte. Aber ich liebe Beethoven, Schumann, Mendelssohn, Brahms, Mahler – gut, der ist eher Österreicher. Die Deutschen machen mir den Eindruck, begeisterungsfähig zu sein, sehr offen, intelligent, kulturbewusst. Dieses Land war für mich eine Option, seitdem ich das erste Mal hier war. Das war 2007 in Weimar, bei den Meisterkursen.

Radlmaier: Sie sind früh – mit sieben Jahren – mit der Musik in Berührung gekommen. Ihre Eltern waren dabei weder musisch geprägt noch wohlhabend.

Was ich an Singapur wirklich schätze, ist das öffentliche Bildungssystem. Jede Schule hat einen Chor, ein Blasorchester und so weiter. In der ersten Klasse bat uns der Mathelehrer, der auch zuständig war für die Brass-Band, ein Formular von den Eltern unterschreiben zu lassen. Die Folge: Wir alle fanden uns in der Band wieder. Ich muss gestehen: Meine Lieblingszeit in sechs Jahren Grundschulzeit war nicht die des Musikmachens, sondern eher die Pausen dazwischen, in denen wir außen Eis kauften mit einer kleinen Plastikkugel drin. Damit spielten wir dann Fußball.

Radlmaier: Sie kümmern sich intensiv um Klassik-Fans von morgen. Wie bekommt man ein neues Publikum?

Schwierige Frage. Ich engagiere mich in Singapur in dem Projekt „Infinitude“, das ich mit der Enkelin von Gustav Mahler, Marina Mahler, initiierte. Ob das erfolgreich sein wird, weiß ich nicht, aber ich mache es eben, weil ich neugierig bin. Wir bringen klassische Musik zu Kindern, die keine Vorstellung davon haben, was schwierig und leicht ist. Da sind Kinder mit Down-Syndrom dabei, Autisten, Kinder von Alleinerziehenden, bunt gemischt. Und dann hören sie das erste Mal das „Adagietto“ von Mahler und hören nur zu. Die Kraft der Kinder ist unglaublich, sie verdrängt Zweifel. Eigentlich will ich ja die nächste Generation inspirieren, aber diese Kinder geben mir jedenfalls mehr zurück als ich ihnen gebe. Sie laden mich förmlich auf. Eine meiner Leidenschaften in Singapur und in Zukunft vielleicht auch in Nürnberg ist es, alle meine musikalischen Freunde mit Kindern zusammenzubringen, weil wir selber daran wachsen und uns verbessern.

Radlmaier: Was mögen Sie am meisten an der Musik?

In raren Momenten fühlt man als Dirigent die Absicht des Komponisten, die Farben, die Emotionen. Ob das Telepathie oder eine spezielle Kraft ist – ich weiß es nicht. Aber irgendwie entsteht dann ein wahrer Sound, eine Verbindung zwischen den Musikern und mir. Da kann ich die Luft spüren. Man verschmilzt mit der Umgebung. Das ist für mich die wunderbarste Sache auf der Welt.

Radlmaier: Sie fliegen dann?

Ja. Oder es ist wie beim Tauchen, wenn man an wunderbaren farbigen Riffs und Fischen vorbeischwimmt, nur hundert Mal stärker. Da geht’s nicht mehr um Kahchun Wong den Dirigenten, den Musiker oder Menschen. Und dieser Zustand macht einen auch melancholisch …

Radlmaier: Weil er bald vorbei ist?

Das ist das Eine. Das Andere ist, dass man sich fragt, ob man ihn in zehn Jahren noch erleben wird.

Radlmaier: Ah, es geht um den Kick!?!

Ja. Und deshalb ist es auch so schön. Weil jeder Auftritt anders ist.

Radlmaier: Sie kommen aus einer Metropole, haben in Berlin und London gearbeitet. Was war denn Ihr erster Eindruck von Nürnberg?

Ich war das erste Mal 2015 oder 2016 hier, mit einem Flix-Bus, kam hier am Morgen aus Berlin an und bin nach München umgestiegen. Direkt neben dem Busbahnhof beginnt ja die schöne Altstadt – diesen Blick hat nicht jede Stadt. Es war ziemlich besonders, wegen der „Meistersinger von Nürnberg“ und Hans Sachs. Das ist so romantisch. Und dann kommt ja auch der große Komponist Johann Pachelbel aus Nürnberg. Sein Kanon in D-Dur ist in Singapur berühmt. Jeder mag ihn, weil man dazu so gut improvisieren kann. Dann habe ich Pachelbels Kirche, St. Sebald, besucht. Und war neben der Kirche Bratwürste essen. Und Eisbein. Köstlich.

Radlmaier: Haben Sie dann auch schon mal Schäufele gegessen?

Was ist das?

Radlmaier: Ein fränkisches Nationalgericht.

Können Sie mir das aufschreiben? Und: Haben Sie ein paar Restaurant-Tipps für mich? Ich hätte morgen Abend Zeit für ein Abendessen.

Radlmaier: Bekommen Sie. Ich habe gelesen, Sie mögen auch Butterbrezn, Bier und Leberkäs.

Ach, ich mag viele Dinge. Wie Sie sehen können (deutet auf seinen Bauch).

Radlmaier: Und was ist mit der asiatischen Küche. Was würden Sie mir in Nürnberg empfehlen?

Es gibt ein gutes chinesisches Restaurant in der Südstadt – „BaShu“.

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KAHCHUN WONG
steht für eine erneute Verjüngungskur an Nürnberger Dirigentenpulten. Wie Joana Mallwitz (Nachfolgerin von Marcus Bosch am Opernhaus) ist Wong Anfang Dreißig, 32, genau gesagt. Wong lernte ab sieben Jahren in seiner Heimatstadt Singapur Kornett, spielte in einer Militärkapelle, studierte Trompete und später dann Dirigat in Singapur und an der Musikhochschule Hanns-Eisler in Berlin. Zu seinen Förderern zählen Esa-Pekka Salonen, Valery Gergiev, Yannick Nézet-Séguin sowie der mittlerweile verstorbene Dirigent Kurt Masur, der ihn zu fünf Meisterklassen einlud. 2016 gewann er in Bamberg den Mahler-Wettbewerb (Gustav Mahler ist einer von Wongs Säulenheiligen) und gewann dadurch internationale Aufmerksamkeit: Gustavo Dudamel lud ihn als „Conducting Fellow“ für die Spielzeit 2016/2017 zum Los Angeles Philharmonic ein. Wong dirigierte u.a. die Bamberger Symphoniker, das Orchestre Philharmonique du Luxembourg, das China Philharmonic, das New Japan Philharmonic Orchestra, das Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und die Staatskapelle Weimar. Im Februar 2019 leitet er als zweiter Dirigent überhaupt die Neujahrsgala der New York Philharmonic. In Nürnberg ist Wong, der sich stark in Jugendprojekten engagiert, für vorerst vier Spielzeiten Chefdirigent.

FIR DIE FOTOS: BASTIAN SCHULZE,
FÜR CURT: ANDREAS RADLMAIER
ist als Leiter des Projektbüros im Nürnberger Kulturreferat verantwortlich für das Bardentreffen, Klassik Open Air, Stars im Luitpoldhain, sowie für die Entwicklung neuer Formate wie Silvestival, Nürnberg spielt Wagner und Criminale – Formate, die curt journalistisch begleitet. Andreas ist seit über 30 Jahren in und für die Kulturszene tätig.
Studium der Altphilologie, Englisch, Geschichte. Bis 2010 in verantwortlicher Position in der Kulturredaktion der Abendzeitung Nürnberg. 2003: Kulturpreis der Stadt Nürnberg für kulturjournalistische Arbeit und Mitarbeit an zahlreichen Publikationen.


 




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