Arbeiten im Grenzbereich: Neumarkter Jobmeile

SAMSTAG, 23. JUNI 2018, NEUMARKT

#Arbeit, #Job, #Jobbörse, #Neumarkt, #Stellenangebot

Langweiliger Job? Falscher Job? Zuviel oder zuwenig Job? Wenn es mit der Arbeit nebenan oder um die Ecke so gar nicht klappt, helfen vielleicht ein paar Schritte in die nahe Oberpfalz, denn auf der Jobmeile in Neumarkt liegen die Jobs noch auf der Straße – besonders für Young Professionals.

Wenn auf der 4. Neumarkter Jobmeile über 100 Firmen, HandwerkerInnen, Kreative, kreative HandwerkerInnen, Tanzlehrer, Bürohengste, Forscher, Ingenieure oder IT-Nerds suchen, ist das nicht nur beachtlich, sondern vor allem ein guter Grund, mal wieder in Oberpfalz hinaus zu fahren. Hier können Jobsuchende ganz unkompliziert im persönlichen Gespräch mit den Unternehmen herausfinden, ob es matched. Das Ganze geschieht in entspannter Atmosphäre auf dem Marktplatz in Neumarkt – somit ist auch die kulinarische Grundversorgung gewährleistet.

Dass Arbeiten in der durchaus vermögenden Stadt Neumarkt Sinn und Spaß machen kann, weiß niemand besser, als der Organisator der Jobmeile, Christian Rastätter vom Amt für Wirtschaftsförderung Neumarkt – in Nürnberg lebend, in Neumarkt arbeitend. Und hier mit curt plaudernd ...

curt: Auf der Jobmeile präsentieren sich Eure ortsansässigen Firmen ...

C. Rastätter: Es sind 106 Firmen gemeldet und quasi alle Branchen vertreten: Handwerk, Industrie, soziale Berufe, produzierendes Gewerbe, Bauwirtschaft, Elektrotechnik, Robotik, Automation, Behörden, Pharmaindustrie, Logistik, etc.

curt: Warum braucht es eine Jobmeile?

Der Fachkräftemangel zeigt sich sehr stark an einem Wirtschaftsstandort wie Neumarkt. Die Wirtschaft boomt, die Auftragsbücher sind voll. Damit auch in Zukunft geeignete MitarbeiterInnen zur Verfügung stehen, müssen sich die Firmen immer mehr einfallen lassen, um diese zu bekommen. Die Arbeitslosenzahlen (1,6) deuten auf Vollbeschäftigung und eine hohe Auftragslage. Der Standort liegt ideal zwischen Nürnberg und Regensburg, pendeln ist kein Problem. In 20 Minuten ist man vom Nürnberg nach Neumarkt gefahren. Da braucht man von Nürnberg nach Fürth oft länger. Eine kleine Stadt mit 40.000 Einwohnern und derart viele große Unternehmen, aber auch unzählige kleine und mittelständische Firmen, strotzt nur so vor Kraft. Wir haben alle Gewerbegebiete voll beleget. Ein Luxusproblem, obgleich es dennoch Herausforderungen gibt, wenn es darum geht, den Standort für die Menschen attraktiv zu machen. Menschen, die hier arbeiten und wohnen oder nur arbeiten wollen.
Wer es lieber laut und metropolitan möchte, kann ja pendeln. Das machen sehr viele Leute. Die Firmen am Standort zu halten funktioniert nicht nur über günstige Rahmenbedingungen, sondern beinhaltet auch ein gezieltes Fachkräftemarketing und eine Stadtverwaltung, die ihre Hausaufgaben gut macht, nämlich den Standort attraktiv und auf hohem Niveau zu halten. Das geht über ein sehr gutes Schulwesen, Hochschulansiedlungen, Kinderbetreuung, Infrastruktur. Das alles ist hier vom Allerfeinsten.

curt: Warum hat Neumarkt so ein großes Potenzial?

C.R.: Neumarkt gehört zu den erfolgreichsten Wirtschaftsstandorten in Deutschland. Unzählige Unternehmen der verschiedensten Branchen sind am Standort ansässig. Die Haushaltssituation der Stadt kann wohl mit defacto „schuldenfrei“ bezeichnet werden. Das ist in Deutschland selten der Fall. Dementsprechend wird hier kräftig in die Zukunft investiert. Das Umfeld Mittelfranken ist einen Katzensprung entfernt. Seit Jahrzehnten wurde hier hervorragend gewirtschaftet – mit Augenmaß bei der Stadtpolitik bei Investitionen und einer effizienten Industriepolitik. Vor allem aber haben die gut geführten Traditionsunternehmen vor Ort stets einen Erfolgskurs beibehalten.

curt: Arbeiten in Neumarkt, wenn man in Nürnberg/Erlangen wohnt – eher nervig oder eher wohltuend?

C.R.: Kein Problem. Ich bin selbst Pendler und fahre jeden Tag ganz normal von Nürnberg nach Neumarkt und zurück. Die Bahnverbindung ist hervorragend, die A3 so gut wie immer frei aufgrund des antizyklischen Fahrens als Nürnberger. Ob mit der S-Bahn oder dem EC-Schnellzug, hier ist alles gemütlich zu bewätligen.

curt: Was hat Neumarkt noch zu bieten – z.B. nach der Arbeit?

C.R.: Neumarkt angelt sich von einem Event zum nächsten: Frühlingsfest, Altsstadtfest, Oldtimertreffen, Nacht der Sinne, Weinfest, Jura-Volksfest, Kulturnacht, Fasching, Weihnachtsmarkt, etc. In diesen Intervallen ist hier die Hölle los. Dazwischen kann Neumarkt mit Großstädten natürlich nicht mithalten und man kann hier in aller Ruhe durch die Innenstadt flanieren und shoppen, auch im angeschlossenen Einkaufszentrum NeuerMarkt. Dazu kommen das Multiplexkino, Hotels, Kunst- und Kulturevents der Sonderklasse, wie die Meistersingerakademie, Sommer im Park, Reitsstadel, Maybachmuseum, Lothar-Fischer-Museum, und vieles mehr.

4. NEUMARKTER JOBMEILE 2018.
Am 23. Juni von 10 bis 16 Uhr in Neumarkt i.d.OPf.
www.jobmeile-neumarkt.de
 




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