Kiezbaum

MONTAG, 2. APRIL 2018

#Gastronomie, #Trinken, #Verlosung, #Wein

Äpfel mit Birnen vergleichen ist etwas, wovon der Volksmund behauptet, dass es nicht möglich sei. „Ist es doch“, meinen Sebastian Grüner und Iwan (Wanja) Kunisch. Eines Abends beim Feierabend-Absacker am Kneipentresen fiel den beiden Freuden auf, dass es eigentlich keinen etablierten Cider in Deutschland gibt.

Was umso erstaunlicher schien vor dem Hintergrund, dass um sie herum im Rhein-Main-Gebiet die Apfelweinkultur durchaus lebendig ist und es in Frankreich, Großbritannien, Skandinavien, in den USA und Kanada, in Australien und sogar in Polen einen regelrechten Boom mit qualitativ hochwertigem, in Handarbeit hergestelltem „Cidre artisanal“ und „Craft Cider“ gibt. Zuweilen sind diese sogar schon populärer als das mittlerweile allgegenwärtige Craft Beer. In England, vor allem Südengland, und Irland wird Cider in den Pubs aus dem Hahn gezapft.
Also gründeten Sebastian und Wanja das Unternehmen Kiezbaum, mit dem Ziel, englischen Cider mit deutschem Charakter hierzulande salonfähig zu machen. „Da alkoholisierte Äpfel mehr können als säurebetont und hessisch zu sein, beschlossen wir, einen prickelnden Cider zu machen: nach unserem Rezept, aber mit englischem Vorbild – weniger sauer, sondern fruchtig und trotzdem herb. Im Augenblick haben wir einen herben Cider (Apfel) und einen fruchtigen Cider (Birne).“ Anders, als oft vermutet, unterscheidet sich der englische Cider vom französischen Cidré: Dem Cider gönnt man mehr Zeit zum Reifen, weshalb er auch etwas mehr Umdrehungen hat als der französische Nachbar. Der Kiezbaum Cider bringt es so auf 4,9% Vol. Damit die ökologische Rechnung mit den Äpfeln und Birnen aufgeht, verwenden sie Obst von den Streuobstwiesen der Region. Zusammen mit dem ökologisch und nachhaltig produzierten Cider wollen die beiden Freunde auch eine kräftige Portion Kultur und Lebensgefühl in die Stadt und den Kiez bringen: „Mit Kiezbaum beteiligen wir uns aktiv an der Gestaltung nachhaltiger und vielfältiger Gesellschaftskultur. Auf Veloparaden, bei Kultur-Pop-Ups etc. Kiezbaum gibt uns auch die Möglichkeit, einen gesellschaftlichen Beitrag zu leisten und einen Beitrag im Interesse des Gemeinwohls zu gestalten.“

Hier bei uns in der Region steht der Kiezbaum u.a. schon im Nürnberger Anderland, den Augusten, bei WurstDurst, im Club Stereo und im Erlangener E-Werk.

KIEZBAUM CIDER. www.kiezbaum.de

curt bringt ein bisschen Apfelweinkultur in die Stadt und vergibt 5 Kisten.
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